Die Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus entstand aus zwei Vorläuferorganisationen. Die Bezirksgruppe Wiesbaden des Arbeitgeberverbandes der hessischen Metallindustrie wurde am 29. März 1950 gegründet. Es waren auf der ersten Mitgliederversammlung zwölf Firmen anwesend.
Dr. Hugo Ombeck von Linde´s Eismaschinen AG wies darauf hin, dass aus Mitgliedkreisen der Wunsch laut geworden sei, auch in Wiesbaden eine Bezirksgruppe zu gründen. Das Gebiet solle Wiesbaden, den Rheingaukreis und den Untertaunuskreis umfassen. Die Anwesenden beschlossen dies daraufhin einstimmig.
Der Arbeitgeberverband Chemie und verwandte Industrien e. V. erklärte sich bereit, die Geschäftsführung der Bezirksgruppe zu übernehmen. Zum ersten Geschäftsführer wurde Dr. Ludwig Losacker bestimmt. Erst im August 1955 wurde die Bezirksgruppe Wiesbaden endgültig selbständig und bezog am 30. April 1956 ein eigenes Büro.
Die Bezirksgruppe Frankfurt gründete sich am 30. März 1950. Sie bestand vor ihrer Gründung nur aus einer Abteilung im Büro des Landesverbandes. Dadurch war jedoch bereits ein direkter Kontakt zu den Mitgliedsfirmen gesichert.
Im Februar 1950 wurde von sechs Herren ein Zusammenschluss der Frankfurter Firmen eingeleitet. Man dachte zunächst nicht an eine neue Organisation, sondern wollte „in einfachster Form ein Gremium von Herren schaffen, die das Vertrauen der Frankfurter Firmen hatten“. In der Einladung hieß es: