Was schätzen Sie daran, Geschäftsführer zu sein?
Ich schätze an der Aufgabe, eingebunden in die Konzernstruktur von Alstom die Geschicke des Standortes mitgestalten zu können.
Uns steht in Kassel ein großer Aufschwung bei den Produktionszahlen bevor. Das ist nur durch eine Weiterentwicklung der Infrastruktur insbesondere in der Werkshalle zu leisten. An dieser Weiterentwicklung haben wir in den letzten Jahren erfolgreich gearbeitet und tun es noch. Weiterhin geht auch am Lokbau die Digitalisierung nicht vorbei: nicht nur bei unseren Loks selbst, die hochmoderne Fahrzeuge sind, sondern auch bei deren Bau. Ich schätze am Lokbau, dass er spannend, nachhaltig und innovativ ist – und würde mich über viele weitere Mitarbeitende aus dem Bereich Ingenieurwesen, Mechatronik, Elektrik freuen!
Wie viel Freizeit haben Sie, und was machen Sie damit?
Am Wochenende pendle ich zu meiner Familie in der Nähe von Berlin – dann genieße ich die Zeit mit Frau und Sohn, bringe Haus und Garten auf Vordermann. Wenn ich dann noch Zeit übrig habe, angle ich leidenschaftlich gerne. Das tue ich auch im Urlaub bevorzugt. Mein größter Fang, ein Heilbutt, wog über zehn Kilogramm und knackte die Metermarke! Das Wasser hat meine Frau und mich auch auf unserer jüngsten Reise anlässlich unseres 20. Hochzeittags nicht losgelassen: Hier führte uns eine Kreuzfahrt nach Island.
Welches sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen für unsere Region und haben Sie Lösungsansätze?
Das ist eindeutig der Fachkräftemangel! Wie schon gesagt: Auch wir freuen uns über jeden und jede mit technischem Hintergrund, der oder die sich bei uns bewirbt.
Was konkret unternehmen Sie gegen den Fachkräftemangel?
Wir haben unsere Anzahl an Ausbildungsplätzen in diesem Jahr mehr als verdoppelt. So bieten wir dieses Jahr 25 Auszubildenden die Möglichkeit, bei Alstom ins Berufsleben zu starten. Des Weiteren rekrutieren wir vermehrt in inner- und außereuropäischen Ländern.