Generationen-Interview: Andreas und Carina Peiker über die Unternehmen der Familie Peiker
Bad Homburg. Kommunikation und wie sie sich immer wieder verbessern lässt: Vor allem darum geht es bei peiker in Bad Homburg. Und das seit über 75 Jahren. aktiv sprach mit Andreas Peiker, Vorsitzender der Geschäftsführung der peiker Holding, über seine Begeisterung für neue Ideen und Technologien, die seine Tochter Carina Peiker mit ihm teilt.
Herr Peiker, mit Ihrer Tochter Carina steht die vierte Generation Peiker bereit, um das Unternehmen weiterzuführen. Wie fühlt man sich da?
Andreas Peiker: Super, ich bin unglaublich glücklich. Vergangenes Jahr wurde ich 70 Jahre alt. Mein Großvater und mein Vater haben peiker 1946 gemeinsam gegründet, ich habe das Unternehmen weiter ausgebaut. 2015 habe ich nach dem Verkauf der Automobilsparte neu mit der peiker Holding und dem Unternehmensverbund „Unternehmen der Familie Peiker“ angefangen, wozu heute 250 Beschäftigte zählen. Und nun ist die nächste Generation dabei. Mein Sohn Felix gehört schon länger zum Marketingteam der peiker CEE hier in Bad Homburg, Carina unterstützt in der Geschäftsleitung der peiker Holding, und man wird sehen, ob auch meine beiden jüngeren Kinder hier ihre berufliche Zukunft finden. Dass es als Familienunternehmen weitergeht, ist für mich ein grandioses Gefühl.
Frau Peiker, wie kam es, dass Sie bei peiker einsteigen wollten?
Carina Peiker: Das war ein schleichender Prozess. Ursprünglich hatte ich andere Ideen. Aber die Firma begleitet mich, seit ich denken kann. Das Unternehmen war immer Teil der Gespräche bei uns zu Hause. Manches Gerät haben wir selbst getestet, ehe es auf den Markt kam. Zum Beispiel CEECOACH, ein Kommunikationssystem, mit dem Trainer und Schüler oder auch ganze Gruppen via Headset gut miteinander kommunizieren können. Es wird im Leistungs- und im Freizeitsport genutzt, aber auch von Familien, etwa bei einer Radtour.