Die Metall- und Elektroindustrie in Hessen: Motor für Wohlstand, Innovation und Beschäftigung

Die Metall- und Elektroindustrie (M+E) gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Hessen. Sie schafft Arbeitsplätze, erwirtschaftet einen erheblichen Teil der wirtschaftlichen Leistung des Landes und treibt Innovationen voran. Besonders in den ländlichen Regionen ist sie ein entscheidender Faktor für Wohlstand, Beschäftigung und Zukunftsfähigkeit.

Die M+E-Industrie Hessen auf einen Blick

Hier könnten wir noch eine kurze Übersicht mit den wichtigsten Kennzahlen einbauen.

Die Metall- und Elektroindustrie trägt signifikant zu Wohlstand und Beschäftigung in Hessen bei

Rund 9,2 Prozent aller Erwerbstätigen in Hessen sind in der Metall- und Elektroindustrie (M+E) beschäftigt. Gleichzeitig erwirtschaftet sie 8,4 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung des Landes. Damit zählt sie zu den bedeutendsten Säulen der hessischen Wirtschaft und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Hessen.

Hohe Produktivität stärkt den Wirtschaftsstandort Hessen

Die M+E-Industrie gehört zu den produktivsten Branchen Hessens. Mit einer Produktivität von 102.730 Euro je Erwerbstätigem liegt sie rund 11.000 Euro über dem hessischen Dienstleistungssektor.

Starke M+E-Industrie sichert den Wohlstand in den ländlichen Regionen

Viele ländlichen Räume, besonders in Nord- und Mittelhessen, sind überdurchschnittlich stark geprägt durch die Metall- und Elektroindustrie. Der Lahn-Dill-Kreis sticht mit einem Beschäftigtenanteil von 27,6 Prozent hervor und ist ein traditionelles Zentrum für Metallindustrie und Maschinenbau.

Auch die Region um Kassel ist ein bedeutender M+E-Standort, insbesondere durch eine starke Automobil- und Verteidigungsindustrie. Die dezentrale Stärke und der Wohlstand in den ländlichen Räumen Hessens hängen dementsprechend zu einem Gutteil an den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie.

Dienstleister orientieren sich eher in urbane Räume, weswegen ländliche Räume in hohem Maße unter Deindustrialisierung leiden.  

Auch andere Branchen profitieren von der M+E-Industrie

Von einer starken Industrie profitieren nicht nur die Unternehmen der Metall- und Elektrobranche selbst. Auch Handel, Gastronomie und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen profitieren von den Arbeitsplätzen und der Kaufkraft der Beschäftigten. Ein weiterer Rückgang der Industriebeschäftigung hätte deshalb weitreichende Folgen: Sinkende Steuereinnahmen würden die finanziellen Spielräume der Kommunen einschränken und Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder die öffentliche Daseinsvorsorge erschweren. Gleichzeitig würden regionale Unterschiede weiter zunehmen und die Attraktivität ländlicher Regionen als Wohn- und Wirtschaftsstandorte sinken.

Die M+E-Industrie ist Innovationstreiber Nr. 1

Im Jahr 2022 investierte die M+E-Wirtschaft mehr als 74 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Das entspricht über 80 Prozent der gesamten FuE-Ausgaben des Verarbeitenden Gewerbes und rund 68 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

Damit trägt die Metall- und Elektroindustrie entscheidend dazu bei, neue Technologien zu entwickeln, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und die industrielle Transformation erfolgreich zu gestalten.

Die Metall- und Elektroindustrie bildet die Fachkräfte von morgen aus

Die Metall- und Elektroindustrie gehört zu den größten Ausbildungsbranchen Deutschlands. Mit einer Vielzahl an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen sichert sie den Fachkräftenachwuchs und eröffnet jungen Menschen attraktive berufliche Perspektiven. Gut ausgebildete Fachkräfte sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Unternehmen auch künftig innovativ und wettbewerbsfähig bleiben.

Weiterführende Informationen

Porträt von Peter Hampel
Peter Hampel

Stellv. Hauptgeschäftsführer

Porträt von Patrick Schulze
Patrick Schulze

Geschäftsführer Kommunikation