M+E Konjunkturentwicklung

Wir geben einen Überblick über die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge, Umsätze und Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie und Vergleichsdaten für das Verarbeitende Gewerbe. Es werden in die Datenerhebung der amtlichen Statistik lediglich Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen („Abschneidegrenze“) einbezogen.

Dezember 2019

Auftragseingang:

Die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Gütern der hessischen M+E-Industrie lag im Dezember 2019 deutlich (+45,2 %) über der des Vorjahresmonats.  Das deutliche Auftragsplus entfiel jedoch fast ausschließlich auf die Hersteller elektrischer Ausrüstungen (+85,9 %) und den gewöhnlich sehr volatilen sonstigen Fahrzeugbau (+246,8 %). Außer diesen Branchen konnte lediglich der Maschinenbau leichte Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr verbuchen.






Umsätze:

Die Umsätze in der hessischen Metall- und Elektroindustrie sind im Dezember 2019 im Vergleich zum November um rund 6 % auf rund 5,8 Milliarden Euro gefallen. Die M+E-Exportquote lag bei 59,2 %. Im Vergleich zum schwachen Vorjahresmonat stiegen die Umsätze hingegen deutlich an (+11,7 %). Die größten Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Metallerzeuger- und -bearbeiter (+52,2 %) und die Hersteller sonstiger Waren (+39,8 %). Auch die Kraftfahrzeughersteller verzeichneten ein Umsatzplus (+7,5 %). Jedoch gingen die Umsätze im Maschinenbau (-11,2 %) und im Sonstigen Fahrzeugbau (-10,9 %) im Vergleich zum Vorjahr zurück.






Beschäftigung:

Die Zahl der Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie ist im Dezember 2019 um 1.250 auf 216.272 gesunken. Dies sind 3.676 Beschäftigte weniger als im Vorjahr (-1,7 %). Den größten Beschäftigungsrückgang mit insgesamt 2.572 Stellen weniger als im Vorjahr (-4,9 %) gab es erneut bei den Kraftfahrzeugherstellern. Bei den Herstellern sonstiger Waren kamen hingegen 913 neue Stellen hinzu (+6,6 %).