M+E Konjunkturentwicklung

Wir geben einen Überblick über die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge, Umsätze und Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie und Vergleichsdaten für das Verarbeitende Gewerbe. Es werden in die Datenerhebung der amtlichen Statistik lediglich Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen („Abschneidegrenze“) einbezogen.

April 2020

Auftragseingang:
Die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Gütern der hessischen M+E-Industrie lag im April 2020 sehr deutlich (-33,8 %) unter der des Vorjahresmonats. Ebenso wie im gesamten ersten Quartal verzeichneten vor allem die Kraftfahrzeughersteller (-75,7 %) deutlich weniger Aufträge; mit Abstand gefolgt von den Herstellern elektrischer Ausrüstungen (-36,9 %) sowie der Metallerzeugung und -bearbeitung (-36,8 %). Ein Auftragsplus verbuchte lediglich der sonstige Fahrzeugbau (+39,4 %).





Umsatz:
Die Umsätze in der hessischen Metall- und Elektroindustrie sind im April 2020 im Vergleich zum März um -33,1 % auf 3,6 Milliarden Euro stark gesunken. Die M+E-Exportquote lag bei 54,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Umsätze ebenfalls sehr stark (-35,6 %). Sehr deutlich im Minus waren die Kraftfahrzeughersteller (-84,8 %), gefolgt von den Herstellern von elektrotechnischen und Datenverarbeitungsgeräten (-38,6 %). Den größten Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Metallerzeugung und -bearbeitung (+15,3 %).







Beschäftigung
:
Die Zahl der Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie ist im April um 1.234 auf 210.639 gesunken. Dies sind außerdem 8.211 Beschäftigte weniger als im Vorjahr (-3,8 %). Den größten Beschäftigungsrückgang mit insgesamt 3.573 Stellen weniger als im Vorjahr (-14,4 %) gab es im April erneut bei den Herstellern von elektrotechnischen und Datenverarbeitungsgeräten, ebenfalls erneut gefolgt von den Reparaturen und Installationen von Maschinen und Anlagen (-12,4 %).