M+E Konjunkturentwicklung

Wir geben einen Überblick über die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge, Umsätze und Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie und Vergleichsdaten für das Verarbeitende Gewerbe. Es werden in die Datenerhebung der amtlichen Statistik lediglich Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen („Abschneidegrenze“) einbezogen.

März 2021

Auftragseingang:
Die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Gütern der hessischen M+E-Industrie ist im März 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 25 % gestiegen. Trotz des schwachen Vorjahresmonats ist dies ein enormer Zugewinn. Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsnachfrage legten deutlich zu. Alle Branchen konnten Auftragszuwächse zum Vorjahr verzeichnen. Im gewöhnlich sehr volatilen sonstigen Fahrzeugbau verdreifachte sich die Nachfrage zum Vorjahr (+ 216 %). Die Kraftfahrzeug- und Teilehersteller verbuchten über ein Drittel mehr Aufträge (+ 37,1 %).





Umsätze:
Die hessische Metall- und Elektroindustrie hat im März 2021 rund 6,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen deutlichen Zugewinn von 17 %. Die starken Zuwächse sind jedoch vor allem darauf zurückzuführen, dass die hessische M+E-Industrie im März des Vorjahres deutliche Umsatzeinbrüche hinnehmen musste und jetzt wieder auf das Vor-Corona-Niveau zurückkehrt. Den größten Umsatzzuwachs verzeichneten deshalb auch die Kraftfahrzeug- und Teilehersteller (+48,4 %), die im vergangenen Jahr die größten Einbrüche (-38,5 % zum März 2019) erlitten hatten.







Beschäftigung:
Die Zahl der Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie ist im März um 347 auf 203.749 gesunken. Dies sind 7.944 Beschäftigte weniger als im Vorjahr (-3,8 %). Außer im sonstigen Fahrzeugbau ging die Beschäftigung im Vergleich zum März 2020 in allen Branchen zurück. Den größten Beschäftigungsrückgang mit insgesamt 1.821 Stellen weniger als im Vorjahr (-4,3 %) gab es im März im Maschinenbau.