M+E Konjunkturentwicklung

Wir geben einen Überblick über die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge, Umsätze und Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie und Vergleichsdaten für das Verarbeitende Gewerbe. Es werden in die Datenerhebung der amtlichen Statistik lediglich Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen („Abschneidegrenze“) einbezogen.

Nachfolgend finden Sie grafische Darstellungen der Auftragseingänge, Umsatzentwicklung und Beschäftigungslage nach Monaten sortiert.

3. Quartal 2018

Überblick:

Seit dem letzten Drittel des vergangenen Jahres sind die wesentlichen Impulse für die Entwicklung der hessischen M+E-Industrie aus dem Ausland gekommen. Nach den Rückgängen der Inlandsaufträge seit dem Ende des zweiten Quartals 2018 hat der „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge aber im dritten Quartal sein Vorjahresniveau – wenn auch knapp – verfehlt. In der Folge haben sich auch die Umsätze zunehmend schwächer entwickelt: Trotz des Rückgangs zum Ende des Quartals haben sie aber immer noch ihr Vorjahresergebnis insgesamt leicht übertroffen. Die Beschäftigung hat sich weiterhin stabil entwickelt – wenngleich auch bei diesem „nachlaufenden Indikator“ zum Ende des Quartals rückläufige Steigerungsraten zu beobachten sind. Insgesamt zeigt sich damit im dritten Quartal 2018 eine deutlich nachlassende Wachstumsdynamik bei der Wirtschaftsentwicklung.

Auftragseingänge:

Im Durchschnitt des dritten Quartals 2018 haben die Auftragseingänge in der hessischen M+E-Industrie im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal insgesamt ihr Vorjahresniveau knapp um 0,2 Prozent verfehlt. Dabei hat die Auslandsnachfrage immer noch um 6,5 Prozent zugenommen, die Aufträge aus dem Inland sind allerdings deutlich um 7,2 Prozent zurückgefallen. Unter den großen hessischen M+E-Branchen haben lediglich die Hersteller von Metallerzeugnissen einen Anstieg ihrer Auftragseingänge gemeldet – um 3,8 Prozent. Alle anderen liegen z. T. deutlich unter ihrem Vorjahresniveau: So der Maschinenbau um 5,0 Prozent und die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen um 8,5 Prozent. Die Kraftfahrzeughersteller haben sogar ein Quartals-Minus in Höhe von 18,5 Prozent zu verkraften gehabt.

Umsätze:

Im Vergleich zu den überaus positiven Entwicklungstrends der ersten beiden Quartale hat die Dynamik der Umsatzentwicklung in der hessischen M+E-Industrie im dritten Quartal 2018 deutlich nachgelassen: So haben die Gesamtumsätze mit 0,8 Prozent auf 15,460 Mrd. € (monatsdurchschnittlich: 5,153 Mrd. €) nur noch knapp über ihrem Vorjahreswert gelegen. Dabei haben vor allem die Inlandsumsätze mit einem Anstieg um 5,2 Prozent auf 7,108 Mrd. € (monatsdurchschnittlich: 2,369 Mrd. €) zu dem positiven Gesamtergebnis beigetragen, während die Auslandsumsätze mit einem Verlust von 2,7 Prozent auf 8,353 Mrd. € (monatsdurchschnittlich: 2,784 Mrd. €) ihren Vorjahresstand verfehlt haben. Seit Jahresanfang bis zum Ende des dritten Quartals 2018 hat die hessische M+E-Industrie damit insgesamt Umsätze in Höhe von 48,420 Mrd. € erzielt. Die M+E-Exportquote ist im Quartalsdurchschnitt mit 54,0 Prozent gegenüber den Niveaus der beiden vorangegangenen Quartale deutlich zurückgefallen.

Beschäftigung:

Die bis zu Beginn des dritten Quartals 2018 anhaltende, kontinuierlich positive Entwicklung der Beschäftigten-Anzahl in der hessischen M+E-Industrie hat sich in den letzten beiden Monaten abgeflacht, so dass im Durchschnitt des dritten Quartals 2018 mit 220.141 Personen „lediglich“ noch um 1,9 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal beschäftigt gewesen sind. Die einzelnen Quartalsdurchschnitte zeigen dabei die rückläufigen Zuwächse von 2,4 Prozent (erstes Quartal 2018) und 2,2 Prozent (zweites Quartal 2018) bis zum aktuellen Wert.

September 2018

Trotz steigender Gesamtnachfrage – die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie sehen sich auch im September 2018 mit einer deutlich nachlassenden Dynamik der Wirtschaftsentwicklung konfrontiert: So sind zwar die Auslandsaufträge erneut deutlich – sogar zweistellig – gestiegen, die Inlandsnachfrage zeigt aber gleichzeitig einen drastischen Abwärtstrend auf. Die Umsätze folgen dieser aus den vorangegangenen drei Monaten vorgegebenen Entwicklung dieses „Zukunftsindikators“ mit negativen Vorzeichen – sowohl bei den Inlands- als auch den Auslandsumsätzen. Und auch die M+E-Beschäftigung bleibt nicht von diesen Tendenzen ausgenommen: So melden die meisten M+E-Branchen zwar weitere Beschäftigungszuwächse, die Steigerungsraten sind in den letzten beiden Monaten allerdings insgesamt kontinuierlich zurückgegangen.

Auftragseingang:

Der September 2018 zeigt weiterhin eine deutliche Schwäche bei der Inlandsnachfrage: sie ist im Vorjahresvergleich erneut – wie bereits in den letzten drei Monaten – rückläufig gewesen: um 7,6 Prozent. Anders die Entwicklung der Auslandsaufträge, die sogar zweistellig – um 16,6 Prozent – zugenommen haben. So ist das Vorjahresniveau der Gesamtnachfrage für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie um 5,7 Prozent überschritten worden. Unter den großen hessischen M+E-Branchen hat lediglich der Maschinenbau seine Auftragslage – trotz negativer Inlandsbestellungen – insgesamt um 1,5 Prozent verbessern können. Der Sonstige Fahrzeugbau als kleine und sehr volatile Branche ist – trotz negativer Inlandsbilanz – wegen eines im September gebuchten Großauftrags aus dem Ausland mit einem ungewöhnlich hohen Auftragsplus von insgesamt 532 Prozent aufgefallen und hat damit zu dem positiven Gesamtergebnis der Branche beitragen können. Dagegen sind die Hersteller von Metallerzeugnissen um 3,1 Prozent zurückgefallen, bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ist das Vorjahresergebnis mit 4,8 Prozent noch stärker verfehlt worden. Auch die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen haben mit einem Rückgang von 6,8 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller sogar mit einem Einbruch um 21,6 Prozent kämpfen müssen. Als das Schlusslicht unter den großen M+E-Branchen hat die Metallerzeugung und -bearbeitung einen Nachfrageverlust von 34,9 Prozent gemeldet.




Umsatz:

Erstmals seit eineinhalb Jahren sind die Gesamtumsätze in der hessischen M+E-Industrie im September 2018 mit einem Minus von 3,2 Prozent auf 5,384 Mrd. € zurückgegangen. Dabei haben sowohl die Inlandsumsätze mit minus 1,1 Prozent auf 2,375 Mrd. € als auch die Geschäfte mit ausländischen Partnern mit einem Rückgang um 4,7 Prozent auf 3,009 Mrd. € ihre jeweiligen Vorjahresstände verfehlt. Die M+E-Exportquote hat im September 2018 bei 55,9 Prozent gelegen. Unter den großen hessischen Branchen haben sich lediglich die Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen mit einem Plus von 19,9 Prozent sowie die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Vorjahreszuwachs von 3,4 Prozent überdurchschnittlich entwickelt. Die anderen M+E-Branchen haben ihre Vorjahresstände verfehlt: allen voran die Kraftfahrzeughersteller mit einem Umsatzrückgang von 10,9 Prozent und der Maschinenbau mit minus 7,8 Prozent, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit einem Minus von 1,7 Prozent.






Beschäftigung:

Nach wie vor prägen die positiven Vorzeichen die Lage bei der Beschäftigungsentwicklung – wenn auch erneut mit leichten Zuwachseinbußen: mit 220.700 Personen sind um 1,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat beschäftigt gewesen – und damit 3.550 M+E-Beschäftigte mehr als vor einem Jahr. Überdurchschnittliche Wachstumsraten haben mit einem Plus von 4,5 Prozent erneut die Hersteller von Metallerzeugnissen gemeldet, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 2,7 Prozent, dem Maschinenbau mit 2,5 Prozent, den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 2,4 sowie den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 2,2 Prozent. Die Kraftfahrzeughersteller haben im September 2018 dagegen ihre Belegschaften um 0,7 Prozent reduziert.







August 2018

Insgesamt bietet sich im August 2018 für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie ein Bild abwartender Skepsis; – die weitere Entwicklungsrichtung ist alles andere als deutlich: So hat sich zwar die Auslandsnachfrage – nach zwei Monaten Negativ-Pause – wieder belebt, die Gesamtnachfrage liegt aber wegen der schwächelnden Inlandsnachfrage weiterhin unter ihrem Vorjahresniveau. Die Umsätze haben dagegen im Vorjahresvergleich erneut besser abgeschnitten – trotz des verhaltenen Auslandswachstums. Und auch die M+E-Beschäftigung steigt weiterhin – allerdings mit niedrigerer Zuwachsrate las in den bisherigen Monaten dieses Jahres.

Auftragseingang:

Der August 2018 zeigt einerseits einen Wachstumszuwachs bei den Auslandsaufträgen in Höhe von 5,1 Prozent. Bei einer gleichzeitig um 9,6 Prozent eingebrochenen Inlandsnachfrage ist das Vorjahresniveau der Gesamtnachfrage für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie aber um 2,2 Prozent verfehlt worden. Unter den großen hessischen M+E-Branchen haben lediglich die Hersteller von Metallerzeugnissen ihre Auftragslage gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat zweistellig um 11,4 Prozent verbessern können. Auch die Metallerzeugung und -bearbeitung hat ein leichtes Plus von 1,7 Prozent gemeldet. Die übrigen M+E-Branchen haben dagegen unter ihrem Auftragsniveau des Vorjahres gelegen: So hat der Maschinenbau – trotz deutlicher Inlandszuwächse – insgesamt einen Auftragsverlust von 9,0 Prozent hinnehmen müssen. Bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ist das Vorjahresergebnis mit 11,0 Prozent noch stärker verfehlt worden, die Kraftfahrzeughersteller haben im August 2018 einen Rückgang ihrer Bestellungen in Höhe von 17,5 Prozent gemeldet und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen haben mit einem Einbruch von 17,8 Prozent das Schlusslicht unter den großen M+E-Branchen gebildet.



Umsatz:

Im August 2018 haben sich die Auslandsumsätze in der hessischen M+E-Industrie mit einem leichten Plus von 1,1 Prozent auf 2,529 Mrd. € wieder etwas erholt. Bei einem Zuwachs der Inlandsumsätze von 7,4 Prozent auf 3,362 Mrd. € haben die Gesamtumsätze um 4,1 Prozent auf 4,891 Mrd. € zugelegt. Die M+E-Exportquote ist damit im August 2018 weiter 51,73 Prozent zurückgefallen. Unter den großen hessischen Branchen haben sich überdurchschnittlich entwickelt: Die Kraftfahrzeughersteller mit einem Umsatzzuwachs von 7,6 Prozent und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit 5,6 Prozent. Die Metallerzeugung und -bearbeitung liegt mit ihrem Zuwachs von 3,6 Prozent leicht unter dem Durchschnitt – fast gleichauf mit den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 3,5 Prozent; den letzten Platz in diesem Ranking belegen die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit einem Plus von 3,0 Prozent.





Beschäftigung:

Die Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie hat sich auch im August 2018 auf einem stabilen Aufwärtspfad entwickelt – allerdings mit leichten Zuwachseinbußen: mit 220.320 Personen sind nunmehr um 1,9 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat beschäftigt gewesen – und damit 4.133 M+E-Beschäftigte mehr als vor einem Jahr. Überdurchschnittliche Wachstumsraten haben mit einem Plus von 4,5 Prozent erneut die Hersteller von Metallerzeugnissen gemeldet, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 2,8 Prozent, der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 2,7 Prozent, dem Maschinenbau mit 2,6 Prozent und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 2,4 Prozent. Die Kraftfahrzeughersteller haben im August 2018 ihre Belegschaften dagegen um 0,2 Prozent reduziert.






Juli 2018

Der Juli 2018 hat für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie eine Fortsetzung der bereits im Juni leicht abgeflachten Konjunkturkurve gebracht: Nach wie vor liegt der „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge unter seinem Vorjahresniveau und die Umsatzentwicklung hat sich – wegen der Rückgänge aus den Auslandsgeschäften – mit dem schwächsten Anstieg in diesem Jahr bewegt. Die M+E-Beschäftigung hat das Wachstumsniveau der letzten Monate dagegen beibehalten können.

Auftragseingang:

Auch im Juli 2018 sind – wie bereits im Vormonat – die Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie rückläufig gewesen: Mit einem Minus von insgesamt 4,1 Prozent sind die Einbußen gegenüber dem Vorjahresniveau aber etwas geringer als noch im Juni 2018 ausgefallen. Vor allem der Rückgang der Inlandsbestellungen ist mit 4,5 Prozent etwas moderater ausgefallen als noch im Monat zuvor. Dagegen ist die weiter um 3,7 Prozent nachlassende Auslandsnachfrage stärker als im Vormonat rückläufig gewesen. Unter den großen hessischen M+E-Branchen haben die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen ihre Auftragslage gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat deutlich um 28,6 Prozent verbessern können. Auch die Metallerzeugung und -bearbeitung ist mit einem Plus von 19,4 Prozent zweistellig geblieben. Als dritte große Branche haben die Hersteller von Metallerzeugnissen mit einem Auftragszuwachs um 3,5 Prozent ihr Vorjahresniveau steigern können. Dagegen hat der Maschinenbau einen Auftragsrückgang um 7,8 Prozent gemeldet, bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ist das Vorjahresergebnis mit minus 9,6 Prozent noch stärker verfehlt worden und die Kraftfahrzeughersteller haben im Juli 2018 mit einem zweistelligen Rückgang von 15,7 Prozent das Schlusslicht unter den großen M+E-Branchen gebildet – vor allem verursacht von einem deutlichen Einbruch der Auslandsbestellungen.



Umsatz:

Die Auslandsumsätze in der hessischen M+E-Industrie sind im Juli 2018 von dem leichten Plus des Vormonats auf ein Minus von 3,8 Prozent zurückgefallen und haben nunmehr eine Größenordnung von 2,815 Mrd. € erreicht. Die Inlandsumsätze haben sich dagegen im Vorjahresvergleich um 9,9 Prozent auf 2,371 Mrd. € verbessern können, so dass insgesamt eine Umsatzsteigerung von 2,0 Prozent auf 5,185 Mrd. € erreicht worden ist. Die M+E-Exportquote hat im Juli 2018 noch bei 54,3 Prozent gelegen. Vor allem bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen hat es ein Plus von 8,1 Prozent gegeben, gefolgt von den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 3,7 Prozent und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 3,5 Prozent – fast gleichauf mit der Metallerzeugung und -bearbeitung um 3,4 Prozent. Auch bei den Kraftfahrzeugherstellern sind die Umsätze insgesamt um 2,6 Prozent gestiegen – trotz des aktuellen Nachfrage-Einbruchs. Beim Maschinenbau sind die Umsätze dagegen deutlich um 11,8 Prozent eingebrochen – verursacht von einem drastischen Auslands-Rückgang um 20,4 Prozent.





Beschäftigung:

Auch im Juli 2018 hat sich die Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie auf einem stabilen Aufwärtspfad entwickelt: mit 219.400 Personen sind – wie im Vormonat – um 2,2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat beschäftigt gewesen – und damit 4.645 M+E-Beschäftigte mehr als vor einem Jahr. Überdurchschnittliche Wachstumsraten haben mit einem Plus von 4,5 Prozent erneut die Hersteller von Metallerzeugnissen gemeldet, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 3,3 Prozent und den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 3,0 Prozent sowie dem Maschinenbau mit 2,7 Prozent und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 2,5 Prozent.






2. Quartal/1. Halbjahr

Überblick:

Die wesentlichen Impulse für die insgesamt gute Entwicklung der hessischen M+E-Industrie im bisherigen Jahresverlauf sind aus dem Ausland gekommen. Trotz der Rückgänge zum Ende des zweiten Quartals zeigt sich der „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge dabei (bisher) als ein positiver Maßstab für die internationale Wettbewerbsfähigkeit hessischer M+E-Produkte. In der Folge haben sich auch die Auslandsumsätze sehr positiv entwickelt; – auch hier allerdings mit rückläufigen Tendenzen im zweiten Quartal. Die Beschäftigung hat sich dagegen weiterhin stabil entwickelt.

Auftragseingänge:

Die wie üblich hohen Schwankungsbreiten der Auftragsentwicklung zeigen im Verlauf des zweiten Quartals 2018 entgegen früheren Verläufen eine eindeutige Abwärtsbewegung. So sind die positiven Werte des ersten Quartals im zweiten mit einem Gesamtzuwachs gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal von 3,9 Prozent nicht mehr erreicht worden. Nach wie vor dominieren dabei die Auslandsbestellungen mit einem Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Wachstum der Inlandsnachfrage mit 2,6 Prozent.

Nach dem starken Jahresauftakt und dem schwächeren Verlauf im zweiten Quartal hat das erste Halbjahr 2018 mit einem Plus von insgesamt 6,2 Prozent sein entsprechendes Vorjahresniveau deutlich überschritten. Dabei ist die Inlandsnachfrage mit einem Plus von 4,8 Prozent weniger stark als die Aufträge aus dem Ausland gewachsen, die im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2018 um 7,7 Prozent höher als im Vergleichszeitraum ausgefallen sind.

Umsätze:

Die Umsätze in der hessischen M+E-Industrie haben sich im Durchschnitt des zweiten Quartals 2018 besser entwickelt als im ersten: Sie sind insgesamt um 11,5 Prozent auf 16,686 Mrd. € gestiegen, wenngleich auch hier – wie bei den Auftragseingängen – eine abnehmende Tendenz im Quartalsverlauf zu beobachten ist. Dieses positive Ergebnis ist vor allem getragen worden von den um 18,4 Prozent auf 9,946 Mrd. € gestiegenen Auslandsumsätzen. Die Inlandsgeschäfte haben dagegen lediglich um 2,6 Prozent auf 6,740 Mrd. € zugenommen. Die Exportquote beträgt damit im Quartalsdurchschnitt 59,6 Prozent.

Trotz der schwächeren Entwicklung – insbesondere bei den Inlandsumsätzen – im ersten Quartal sind die Gesamtumsätze der hessischen M+E-Industrie im ersten Halbjahr 2018 mit einem zweistelligen Plus von 10,1 Prozent auf 32.960 Mrd. € gestiegen. Ausschlaggebend für dieses positive Datum ist der Auslandsumsatz mit einem Zuwachs um 18,1 Prozent auf 19,455 Mrd. € gewesen. Dagegen haben die Umsätze mit inländischen Geschäftspartnern ihren Vorjahresstand lediglich knapp um 0,3 Prozent auf 13,504 Mrd. € übertroffen. Die Exportquote hat im Halbjahresdurchschnitt 59,0 Prozent betragen.

Beschäftigung:

Der kontinuierliche Beschäftigungsaufbau in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie hat sich auch im zweiten Quartal 2018 fortgesetzt: So sind im Durchschnitt mit 218.910 Mitarbeitern um 2,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal beschäftigt gewesen; dabei ist der Beschäftigungsaufbau im Verlauf des Quartals nahezu konstant geblieben.

Im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2018 ist der Vorjahresstand mit mehr als 218.550 Beschäftigten um 2,3 Prozent überschritten worden. Damit sind im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2018 4.960 Mitarbeiter mehr als im Referenzzeitraum 2017 beschäftigt gewesen.

Juni 2018

Im Juni 2018 sind die konjunkturellen Impulse für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie deutlich schwächer ausgefallen als in den Vormonaten: Insbesondere beim „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge stehen – erstmals seit einem Jahr – negative Vorzeichen vor den Veränderungsraten; dabei ist insbesondere die Inlandsnachfrage eingebrochen. Bei den Umsätzen haben die Inlandsgeschäfte zwar einen positiven Schub geben können, aufgrund der schwachen Auslandsumsätze ist die Gesamtentwicklung aber deutlich weniger dynamisch ausgefallen als in den Vormonaten. Die M+E-Beschäftigung hat dagegen – als „nachlaufender Indikator“ – ihr stabiles Wachstum der letzten Monate auf hohem Niveau fortsetzen können.

Auftragseingang:

Erstmals seit Juni letzten Jahres sind im Juni 2018 die hessischen M+E-Auftragseingänge rückläufig gewesen: Mit minus 7,3 Prozent haben insbesondere die Inlandsbestellungen deutlich unter ihrem Vorjahresniveau gelegen, aber auch die Auslandsnachfrage hat mit einem Rückgang von 2,3 Prozent ihren Vorjahresstand nicht halten können; insgesamt sind damit die Auftragseingänge um 4,7 Prozent zurückgefallen. Unter den großen hessischen M+E-Branchen hat lediglich der Maschinenbau seine Auftragslage verbessern können: sie ist dank zweistelliger Zunahmen der Inlandsbestellungen insgesamt um 12,1 Prozent gestiegen. Alle anderen Branchen haben Verluste gemeldet: bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ist das Vorjahresergebnis mit minus 0,1 Prozent nur knapp unterschritten worden, die Hersteller von Metallerzeugnissen haben einen leichten Rückgang von 1,5 Prozent gemeldet, die Kraftfahrzeughersteller sind wegen einer deutlich rückläufigen Inlandsnachfrage um 2,2 Prozent unter ihrem Vorjahresvolumen geblieben und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um 4,2 Prozent – hier allerdings wegen eines Einbruchs der Auslandsbestellungen. Die Metallerzeugung und -bearbeitung bildet im Juni 2018 mit einem deutlichen Minus von 8,1 Prozent das Schlusslicht unter den großen M+E-Branchen.

Umsatz:

Die Auslandsumsätze in der hessischen M+E-Industrie sind im Juni 2018 von zweistelligen Zuwachsraten in den vergangenen Monaten auf ein leichtes Plus von 0,6 Prozent zurückgefallen und haben eine Größenordnung von 3,551 Mrd. € erreicht. Die Inlandsumsätze haben sich gegenüber der negativen Vormonatsentwicklung dagegen im Vorjahresvergleich um 8,6 Prozent auf 2,454 Mrd. € verbessern können, so dass insgesamt eine Umsatzsteigerung von 3,8 Prozent auf 6,005 Mrd. € erreicht worden ist. Die M+E-Exportquote hat damit im Juni 2018 auf 59,1 Prozent nachgegeben. Vor allem die Metallerzeugung und -bearbeitung hat ihre Umsätze deutlich – um 12,7 Prozent – steigern können, gefolgt von den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 8,7 Prozent und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 5,1 Prozent. Auch bei den Kraftfahrzeugherstellern sind die Umsätze insgesamt um 2,5 Prozent gestiegen, bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen hat es ein Plus von 2,0 Prozent gegeben und der Maschinenbau meldet einen Umsatzzuwachs von 1,7 Prozent.





Beschäftigung:

Nach wie vor entwickelt sich die Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie auf einem stabilen Aufwärtspfad: Auch im Juni 2018 sind mit 219.320 Personen um 2,2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat beschäftigt gewesen – und damit 4.670 M+E-Beschäftigte mehr als vor einem Jahr. Überdurchschnittliche Wachstumsraten haben mit einem Plus von 4,3 Prozent erneut die Hersteller von Metallerzeugnissen gemeldet, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 3,4 Prozent, dem Maschinenbau mit 2,8 Prozent, der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 2,6 Prozent und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 2,3 Prozent.






Mai 2018

Insgesamt stellt sich die Wirtschaftslage für die hessische M+E-Industrie auch im Mai 2018 durchaus positiv dar; allerdings: Die Entwicklungs-Unterschiede zwischen den Inlands- und Auslandsgeschäften fallen diesmal drastisch aus – mit einem deutlichen Auslands-Schwerpunkt. Außerdem stammen die positiven Entwicklungs-Impulse lediglich aus wenigen M+E-Branchen. Die M+E-Beschäftigung hat ihr stabiles Wachstum der letzten Monate auf hohem Niveau fortsetzen können.

Auftragseingang:

Nach dem deutlichen Inlandszuwachs im April stammen die wesentlichen Wachstums-Impulse der M+E-Auftragseingänge im Mai 2018 mit einem Plus von 10,7 Prozent aus dem Ausland. Die Inlands-Bestellungen sind dagegen mit einem leichten Zuwachs um 0,8 Prozent relativ schwach ausgefallen, so dass die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Produkten der hessischen M+E-Industrie im Vorjahresvergleich um 6,1 Prozent gestiegen ist. Mit einer relativ ausgeglichenen Steigerung der Inlands- und Auslandsaufträge hat der Maschinenbau seine Auftragslage gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 11,8 Prozent verbessern können. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen hat dagegen ausschließlich die zweistellige Zuwachsrate der Inlandsbestellungen zu dem positiven Ergebnis von 4,2 Prozent beigetragen. Deutliche Einbrüche der Inlandsnachfrage bei den Kraftfahrzeugherstellern haben hier – trotz positiver Auslands-Impulse – zu einem Auftragsrückgang von insgesamt 3,1 Prozent geführt. Noch stärker ist der Rückgang bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 3,6 Prozent und in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 3,9 Prozent ausgefallen. Die Hersteller von Metallerzeugnissen bilden mit einem Minus von 5,4 Prozent das Schlusslicht unter den großen M+E-Branchen.

Umsatz:

Auch die insgesamt positive Umsatzentwicklung in der hessischen M+E-Industrie ist im Mai 2018 beeinflusst gewesen von Rückgängen im Inland: So haben die Inlandsumsätze mit 2,106 Mrd. € um 8,7 Prozent unter ihrem Vorjahresstand gelegen. Die Umsätze mit ausländischen Geschäftspartnern sind dagegen deutlich um 26,9 Prozent auf 3,232 Mrd. € gestiegen, so dass auch die gesamten M+E-Umsätze mit 5,337 Mrd. € ihren Vorjahreswert um 9,9 Prozent überschritten haben. Die M+E-Exportquote hat damit im Mai 2018 mit 60,5 Prozent erstmals in diesem Jahr die 60-Prozent-Schwelle überschritten. Nur wenige M+E-Branchen haben zu dem positiven Gesamtergebnis im Mai 2018 beitragen können: Hierzu gehören vor allem die Kraftfahrzeughersteller, die – trotz eines drastischen Inlands-Einbruchs – ihre Gesamtumsätze um 39,3 Prozent auf 1,897 Mrd. € gesteigert haben. Auch bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen hat es mit 448 Mio. € ein Plus von 4,4 Prozent gegeben. Die anderen großen M+E-Branchen haben dagegen Umsatzverluste zu verkraften gehabt: So hat die Metallerzeugung und -bearbeitung eine leichte Abnahme von 0,5 Prozent gemeldet; bei die Hersteller elektrischer Ausrüstungen ist das Minus mit 1,0 Prozent bereits etwas stärker ausgefallen; die Hersteller von Metallerzeugnissen haben Umsatzrückgänge von 4,8 Prozent und der Maschinenbau von 6,6 Prozent hinnehmen müssen.





Beschäftigung:

Die Beschäftigungsentwicklung in der hessischen M+E-Industrie ist nach wie vor aufwärts gerichtet: Auch im Mai 2018 sind mit 218.850 Personen um 2,2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat beschäftigt gewesen – fast 4.780 M+E-Beschäftigte mehr als vor einem Jahr. Überdurchschnittliche Wachstumsraten haben mit einem Plus von 3,7 Prozent erneut die Hersteller von Metallerzeugnissen gemeldet, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 3,1 Prozent, der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 2,6 Prozent und den Herstellern elektrischer Ausrüstungen mit 2,4 Prozent. Der Maschinenbau hat seine Belegschaften um 2,3 Prozent aufgestockt und die Kraftfahrzeughersteller um 1,7 Prozent.








April 2018

Auch im April 2018 signalisieren alle Indikatoren für die hessische M+E-Industrie: „Wachstum“; dabei unterscheiden sich aber die Schwerpunkte: Während beim Zukunftsindikator „Auftragseingang“ – erstmals in diesem Jahr – das Inlandswachstum dominiert, sind es bei den Umsätzen nach wie vor die Auslandsgeschäfte. Die M+E-Beschäftigung hat ihr stabiles Wachstum auf hohem Niveau fortgesetzt.

Auftragseingang:

Im April 2018 hat das Wachstum der M+E-Auftragseingänge wieder zugenommen – diesmal allerdings mit einem deutlichen Schwerpunkt bei der Inlandsnachfrage mit einem Anstieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 17,4 Prozent. Die Aufträge aus dem Ausland sind gleichzeitig um 7,9 Prozent gestiegen, so dass die Gesamtnachfrage nach Produkten der hessischen M+E-Industrie um 12,2 Prozent zugenommen hat. Den kräftigsten Zuwachs unter den großen M+E-Branchen haben dabei mit 20,8 Prozent die Kraftfahrzeughersteller erzielt, gefolgt mit 16,2 Prozent von den Herstellern von Metallerzeugnissen und der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 14,3 Prozent. Die Hersteller elektrischer Ausrüstungen haben ihren Auftragszuwachs von insgesamt 7,9 Prozent allein der Auslandsnachfrage zu verdanken – ähnlich der Maschinenbau mit einem Gesamt-Plus von 4,8 Prozent und die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 2,6 Prozent.

Umsätze:

Im April 2018 sind die Entwicklungsunterschiede zwischen inländischen und ausländischen Umsätzen erneut deutlich geworden: Mit einem zweistelligen Vorjahres-Plus von 36,2 Prozent sind die Auslandsumsätze auf 3,164 Mrd. € gestiegen. Im Gegensatz zu den Ergebnissen des Vormonats haben sich nunmehr auch die Inlandsumsätze positiv entwickelt: Sie haben um 8,8 Prozent auf 2,180 Mrd. € zugenommen. Insgesamt hat die hessische M+E-Industrie damit einen Anstieg ihrer Umsätze um 23,5 Prozent auf 5,344 Mrd. € verbuchen können; dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die als Basiswerte verwendeten Vorjahresergebnisse außerordentlich schwach ausgefallen waren. Die M+E-Exportquote hat sich im April 2018 mit 59,2 Prozent nicht verändert. Nahezu alle großen hessischen M+E-Branchen haben ihre Umsätze insgesamt steigern können: an erster Stelle erneut die Kraftfahrzeughersteller um 66,7 Prozent – wiederum verursacht von exorbitant gestiegenen Auslands- bei stagnierenden Inlandsgeschäften – gefolgt von den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 18,6 Prozent und den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 17,9 Prozent. Auch die Hersteller elektrischer Ausrüstungen haben ihre Umsätze insgesamt zweistellig um 11,8 Prozent steigern können, in der Metallerzeugung und -bearbeitung sind die Zuwächse mit 4,2 Prozent etwas schwächer ausgefallen, der Maschinenbau hat sich mit einem leichten Plus von 2,6 Prozent von dem Rückgang im vergangenen Monat erholt.





Beschäftigung:

Der Beschäftigungszuwachs in der hessischen M+E-Industrie ist auch im April 2018 mit 2,3 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat auf mehr als 218.550 Personen weiterhin vergleichsweise deutlich ausgefallen – das sind über 4.880 M+E-Beschäftigte mehr als vor einem Jahr gewesen. Überdurchschnittliche Wachstumsraten haben mit einem Plus von 4,6 Prozent erneut die Hersteller von Metallerzeugnissen gemeldet, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 3,1 Prozent und den Herstellern elektrischer Ausrüstungen mit 2,7 Prozent. Der Maschinenbau hat seine Belegschaften um 2,2 Prozent aufgestockt, die Metallerzeugung und -bearbeitung um 1,9 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller um 1,8 Prozent.






1. Quartal 2018

Auswertungen über die Entwicklung der hessischen M+E-Industrie
1. Quartal 2018 - Datenstand: März 2018

Überblick:

Im Verlauf des ersten Quartals 2018 ist es bei den Entwicklungstendenzen für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie zu erheblichen Abweichungen gekommen: Dabei haben sich generell die Auslandsgeschäfte deutlich besser entwickelt. Zum Ende des Quartals sind die Auftriebskräfte beim Zukunftsindikator Auftragseingänge allerdings wieder etwas schwächer ausgefallen. Bei den M+E-Umsätzen sind im März 2018 die Inlandsumsätze gegenüber dem Vorjahr deutlich eingebrochen, so dass die Auslandsgeschäfte die Aufgabe zu übernehmen hatten, die Gesamtumsätze im positiven Wachstumsbereich zu halten. Die Beschäftigungsentwicklung hat im ersten Quartal seine positive Entwicklung fortgesetzt. Dabei ist – trotz einer leichten Abschwächung der Wachstumsimpulse zum Ende des Quartals – im März ein Rekordwert der M+E-Beschäftigung erreicht worden.

Auftragseingänge:

Die gesamten Auftragseingänge in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie sind im Durchschnitt des ersten Quartals 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 8,5 Prozent gestiegen; der stärkste Wachstumsimpuls ist dabei im Februar registriert worden. Im Quartalsdurchschnitt haben die Auslandsorders um 10,2 Prozent zugelegt, die Inlandsnachfrage hat einen Zuwachs um 6,6 Prozent erreicht. Dabei sind aus allen großen M+E-Branchen im Quartalsdurchschnitt Zuwächse gemeldet worden: An erster Stelle steht dabei die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Plus von 9,9 Prozent, gefolgt von den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 8,0 Prozent und den Kraftwagenherstellern mit 7,1 Prozent.

Umsätze:

Der starke, zweistellige Auftakt zum Jahresbeginn und die gute Entwicklung in den beiden folgenden Monaten haben im ersten Quartal 2018 bei den hessischen M+E-Umsätzen insgesamt gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal zu einem Plus von 8,7 Prozent auf monatsdurchschnittlich 5,425 Mrd. € geführt; damit sind im ersten Quartal 2018 insgesamt 16,274 Mrd. € umgesetzt worden. Die Inlandsumsätze sind dabei allerdings um 1,9 Prozent schwächer ausgefallen – auf monatsdurchschnittlich 2,255 Mrd. €, so dass ausschließlich das deutliche Umsatzwachstum mit ausländischen Geschäftspartnern um 17,7 Prozent auf 3,170 Mrd. € letztlich zu dem positiven Gesamtergebnis geführt hat. Die Exportquote ist damit im Quartalsdurchschnitt auf 58,4 Prozent gestiegen.

Beschäftigung:

Im Durchschnitt des ersten Quartals 2018 haben die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie mit knapp 218.200 Personen um 2,4 Prozent oder 5.140 Mitarbeiter mehr als im ersten Quartal 2017 beschäftigt. Damit hat sich die anhaltend positive Beschäftigungsentwicklung aus dem vergangenen Jahr auch zu Beginn des Jahres 2018 verstärkt fortgesetzt.

März 2018

Die Wirtschaftsdaten im März 2018 sind in der hessischen M+E-Industrie insgesamt geprägt gewesen von der Fortsetzung der seit Anfang 2016 anhaltenden positiven Entwicklung. Dabei haben sowohl Auftragseingänge als auch Umsätze zugenommen – allerdings mit einer ausgeprägten Inlands-Schwäche. Die M+E-Beschäftigung hat einen neuen Rekordwert seit der Strukturänderung der Amtlichen Statistik zu Beginn des Jahres 2007 (Abschneidegrenze: 50 Beschäftigte) erreicht.

Auftragseingang:

Im März 2018 hat sich das Niveau der Auftragseingänge im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat weiter verbessert: So ist die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Produkten der hessischen M+E-Industrie um 4,9 Prozent gestiegen; damit hat sich die Dynamik der Entwicklung im Vergleich zu den vorangegangenen beiden Monaten allerdings abgeschwächt – vor allem bei der Inlandsnachfrage, die lediglich um 3,0 Prozent zugelegt hat. Der Anstieg der Auslandsaufträge hat mit 6,7 Prozent mehr als doppelt so hoch gelegen. Unter den großen M+E-Branchen haben die Hersteller elektrischer Ausrüstungen mit einem Plus von 6,1 Prozent ihre Auftragslage am deutlichsten verbessern können, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 4,8 Prozent und den Kraftfahrzeugherstellern mit 4,0 Prozent. Rückläufige Auftragseingänge haben dagegen gemeldet: der Maschinenbau mit 3,2 Prozent, die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 5,6 Prozent und die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 6,8 Prozent.

Umsätze:

Die Umsatzdaten im März 2018 haben sich zweigeteilt entwickelt: Während die Inlandsumsätze um 10,0 Prozent auf 2,370 Mrd. € eingebrochen sind, haben die Auslandsumsätze deutlich um 23,6 Prozent auf 3,442 Mrd. € zugelegt und damit die Inlandsverluste kompensieren können. Die Gesamtumsätze sind daher um 7,3 Prozent auf 5,812 Mrd. € gestiegen. Die M+E-Exportquote hat im März 2018 auf 59,2 Prozent zugenommen. Lediglich zwei der großen M+E-Branchen haben ihre Umsätze insgesamt steigern können: die Kraftfahrzeughersteller um 39,9 Prozent – ausschließlich verursacht von exorbitant gestiegenen Auslands- bei deutlich rückläufigen Inlandsgeschäften – und die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen um 2,9 Prozent. Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen sind die Umsätze dagegen insgesamt um 1,1 Prozent zurückgegangen, im Maschinenbau um 3,3 Prozent, bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen um 4,6 Prozent und in der Metallerzeugung und -bearbeitung um 12,5 Prozent.





Beschäftigung:

Wachstumsstabilisierung auf hohem Niveau: Im März 2018 ist der Beschäftigungszuwachs um 2,3 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat auf 218.712 Personen weiterhin vergleichsweise deutlich ausgefallen, wenngleich etwas schwächer als noch im Februar (2,8 Prozent). Dennoch ist damit nunmehr seit der letzten Strukturänderung der Amtlichen Statistik im Jahre 2007 ein Rekordbestand innerhalb der hessischen M+E-Industrie erreicht worden. Überdurchschnittliche Wachstumsraten haben mit einem Plus von 5,0 Prozent die Hersteller von Metallerzeugnissen gemeldet, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 2,9 Prozent und den Herstellern elektrischer Ausrüstungen mit 2,6 Prozent. Der Maschinenbau hat seine Belegschaften um 2,1 Prozent aufgestockt und die Kraftfahrzeughersteller um 1,9 Prozent.





Februar 2018

Im Februar 2018 haben die positiven Tendenzen in der hessischen M+E-Industrie angehalten: So sind die Auftragseingänge aus dem Inland ebenso wie aus dem Ausland zweistellig gestiegen, die Umsätze haben sich ebenfalls positiv entwickelt – mit einem anhaltenden Schwerpunkt bei den Auslandsgeschäften; das Beschäftigungswachstum hat sich sogar weiter beschleunigt.

Auftragseingang

Die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Produkten der hessischen M+E-Industrie hat sich mit einem zweistelligen Gesamt-Plus von 12,1 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat noch dynamischer entwickelt als zu Anfang des Jahres. Dabei liegen die Auslandsorders mit 13,1 Prozent und die Inlandsaufträge mit 11,1 Prozent deutlich über ihren jeweiligen Vorjahresniveaus. Alle maßgeblichen hessischen M+E-Branchen haben ihre Auftragslage verbessern können: An der Spitze die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit einem Plus von 19,8 Prozent, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 16,8 Prozent, dem Maschinenbau mit 15,2 Prozent und den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 11,0 Prozent. Einstellige Zuwachsraten haben die Kraftfahrzeugherstellern mit 7,8 Prozent und die Hersteller elektrischer Ausrüstungen mit 5,7 Prozent erzielt.

Umsatz

Im Februar 2018 hat sich die Dynamik des Umsatzwachstums für die Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie gegenüber dem außergewöhnlich positiven Start zum Jahresanfang etwas abgeschwächt: Dabei dominieren nach wie vor die Auslandsumsätze mit einem deutlichen Plus von 9,1 Prozent auf 2,960 Mrd. €. Gleichzeitig haben die Inlandsumsätze um 2,5 Prozent auf 2,243 Mrd. € zugelegt, so dass die Gesamtumsätze um 6,2 Prozent auf 5,203 Mrd. € gestiegen sind. Die M+E-Exportquote hat im Februar 2018 bei 56,9 Prozent gelegen. Unter den großen M+E-Branchen haben lediglich die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem drastischen Minus von 39,2 Prozent sowie der Maschinenbau mit minus 2,0 Prozent unter ihrem Vorjahresergebnis gelegen; beide Branchen haben Einbußen bei den Auslandsgeschäften zu verkraften gehabt. Dagegen haben die anderen M+E-Branchen ihre Umsätze insgesamt steigern können: so die Hersteller elektrischer Ausrüstungen um 4,8 Prozent, die Hersteller von Metallerzeugnissen um 11,2 Prozent, die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen um 17,1 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller erneut deutlich um 39,3 Prozent; dieser außergewöhnliche Anstieg ist allerdings wiederum ausschließlich von den Auslandsgeschäften (plus 88,3 Prozent) bestimmt worden.





Beschäftigung

Der Beschäftigungszuwachs in der hessischen M+E-Industrie hat sich im Februar 2018 erneut beschleunigt: – mit 218.600 Personen sind im Vorjahresvergleich um 2,8 Prozent mehr beschäftigt gewesen; – fast 6.000 Personen mehr als im Februar 2017. Überdurchschnittlich ist der Beschäftigungszuwachs mit 5,0 Prozent bei den Herstellern von Metallerzeugnissen, mit 3,2 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie mit 3,4 Prozent bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen ausgefallen. Aber auch der Maschinenbau sowie die Kraftfahrzeughersteller haben ihr Personal um 2,9 Prozent bzw. 2,2 Prozent aufstocken können.





 

Januar 2018

Die zum Ende 2017 registrierten positiven Tendenzen in der hessischen M+E-Industrie haben sich zum Auftakt des Jahres 2018 fortgesetzt und verstärkt: Dies gilt sowohl für die Auftragseingänge – weiterhin mit einem Wachstumsschwerpunkt bei der Auslandsnachfrage – als auch für die zweistellig steigenden Umsätze – ebenfalls mit deutlichem Auslandsschwerpunkt – und insbesondere für die Beschäftigung, die einen seit Anfang 2012 nicht mehr gesehenen Zuwachs gezeigt hat.

Hinweis: Mit dem Januar 2018 sind die monatlichen Auftragsindizes vom bisherigen Basisjahr 2010 auf 2015 umgestellt worden; gleichzeitig ist eine entsprechende Rückrechnung erfolgt. Außerdem hat sich die Anzahl der ausgewerteten Unternehmen verändert, so dass sich die Steigerungsraten ab 2016 gegenüber den bisherig ausgewiesenen Werten geändert haben.

Im Januar 2018 ist die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Gütern der hessischen M+E-Industrie mit einem Gesamt-Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat ins neue Jahr gestartet. Zu diesem guten Ergebnis haben insbesondere die Auslandsorders mit einem zweistelligen Plus von 11,7 Prozent beigetragen; auch die Inlandsaufträge haben deutlich um 6,7 Prozent zulegen können. Unter den großen hessischen M+E-Branchen haben die Hersteller elektrischer Ausrüstungen ihr Vorjahresniveau insgesamt um 12,4 Prozent überschritten, gefolgt von den Kraftfahrzeugherstellern mit einem Zuwachs um 9,3 Prozent und der Metallerzeugung und -bearbeitung mit ebenfalls 9,3 Prozent. Die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben mit einem Plus von 9,1 Prozent nahezu gleichauf gelegen, der Maschinenbau hat seine Auftragseingänge um 6,9 Prozent und die Hersteller von Metallerzeugnissen um 6,3 Prozent verbessern können.



Auch im Januar 2018 haben die Auslandsumsätze der Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie im Vorjahresvergleich zweistellig zulegen können: um 20,5 Prozent auf 3,107 Mrd. €. Gleichzeitig haben die Inlandsumsätze um 3,8 Prozent auf 2,151 Mrd. € zugenommen. Damit sind die Gesamtumsätze deutlich um 13,1 Prozent auf 5,258 Mrd. € gestiegen. Die M+E-Exportquote hat im Januar 2018 mit 59,1 Prozent die 60-Prozent-Schwelle nicht mehr erreicht. Unter den großen M+E-Branchen hat lediglich die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem drastischen Minus von 24,5 Prozent unter ihrem Vorjahresergebnis gelegen. Auf der positiven Seite der Skala haben die Kraftfahrzeughersteller mit einem deutlichen Zuwachs um 51,7 Prozent gelegen, der allerdings ausschließlich von den Auslandsgeschäften (plus 104,2 Prozent) generiert worden ist. Die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben ihre Umsätze insgesamt um 18,7 Prozent und die Hersteller von Metallerzeugnissen um 11,3 Prozent gesteigert. Die Hersteller elektrischer Ausrüstungen haben – dank zweistelliger Auslandszuwächse – ein Gesamt-Plus von 9,5 Prozent gemeldet, der Maschinenbau hat seine Gesamtumsätze wegen rückläufiger Auslandsumsätze dagegen lediglich um 1,0 Prozent steigern können.







Zum Jahresbeginn 2018 hat sich der Beschäftigungszuwachs in der hessischen M+E-Industrie erneut beschleunigt: – mit 217.275 Personen sind im Januar 2018 im Vorjahresvergleich um 2,1 Prozent mehr beschäftigt gewesen; gegenüber dem Januar 2017 sind dies fast 4.430 Personen mehr. Überdurchschnittlich ist der Beschäftigungszuwachs mit 4,0 Prozent bei den Herstellern von Metallerzeugnissen und mit jeweils 3,2 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie den Herstellern elektrischer Ausrüstungen ausgefallen. Aber auch der Maschinenbau sowie die Kraftfahrzeughersteller haben ihr Personal um 2,6 Prozent bzw. 2,4 Prozent aufstocken können.






4. Quartal/Jahr 2017

Die insgesamt gute wirtschaftliche Entwicklung in der hessischen Metall- und Elektroindustrie im Jahr 2017 ist bei den Auftragseingängen vor allem einer positiven Inlandsnachfrage, bei den Umsätzen den guten Auslandsgeschäften zu verdanken. Dabei haben sich beide Indikatoren im Jahresverlauf sehr unstetig entwickelt. Die Beschäftigung hat sich dagegen weiter auf dem bereits im Vorjahr eingeschlagenen, kontinuierlichen Wachstumspfad bewegt.

Im Durchschnitt des vierten Quartals 2017 haben die Inlandsaufträge in der hessischen M+E-Industrie mit einem deutlichen Plus von 6,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal die Auslandsnachfrage mit einem Zuwachs von 3,0 Prozent übertroffen, so dass die gesamten preisbereinigten Auftragseingänge um 4,6 Prozent über ihrem Vorjahreswert gelegen haben.

Im Jahresdurchschnitt 2017 sind die preisbereinigten Auftragseingänge insgesamt um 4,5 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresdurchschnitt ausgefallen. Dies ist vor allem der Nachfrage aus dem Inland zu verdanken, die mit einem Plus von 7,4 Prozent deutlich über ihrem Vorjahresniveau gelegen hat. Die entsprechende Auslandsnachfrage hat sich dagegen im Jahresverlauf relativ schwach entwickelt und ihren Vorjahresstand lediglich um 1,9 Prozent überschritten.

Im Gegensatz zur Auftragsentwicklung haben bei den Umsätzen im vierten Quartal 2017 die Steigerungsraten der Auslandsgeschäfte dominiert: Hier hat es einen Anstieg um 26,8 Prozent auf 9,895 Mrd. € (im Monatsdurchschnitt: 3,289 Mrd. €) gegeben. Die entsprechenden Inlandsumsätze haben dagegen mit 6,847 Mrd. € (monatsdurchschnittlich: 2,282 Mrd. €) um 4,6 Prozent unter ihrem Vorjahreswert gelegen. Insgesamt haben die M+E-Umsätze im vierten Quartal 2017 damit um 11,7 Prozent auf 16,743 Mrd. € (monatsdurchschnittlich: 5,581 Mrd. €) zugelegt. Die Exportquote ist im Quartalsdurchschnitt auf 59,1 Prozent gestiegen – dem höchsten Quartals-Wert im Jahr 2017.

Nach einem kräftigen Start im ersten Quartal hatte die Umsatzentwicklung für die hessischen M+E-Unternehmen in den beiden Folge-Quartalen etwas nachgelassen, bevor sie im vierten Quartal den höchsten Quartals-Zuwachs des Jahres 2017 ausgewiesen hat. Auch bei diesem Indikator sind die Umsätze mit ausländischen Geschäftspartnern mit einem Plus von 15,7 Prozent auf 34,956 Mrd. € ausschlaggebend für das positive Vorzeichen der Gesamtentwicklung gewesen, denn die Inlandsumsätze haben um 0,2 Prozent auf 27,057 Mrd. € nachgegeben. Insgesamt sind damit im Jahr 2017 von den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie 62,013 Mrd. € umgesetzt worden – ein Plus von 8,2 Prozent. Die M+E-Exportquote ist im Jahresdurchschnitt deutlich auf 56,4 Prozent gestiegen (Vorjahresstand: 52,7 Prozent).

Die Beschäftigungsentwicklung in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie ist im vierten Quartal 2017 gekennzeichnet gewesen von einem gleichbleibend hohen monatlichen Anstieg in Höhe von 1,5 Prozent, der damit auch den Anstieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal bildet; im Quartalsdurchschnitt sind 216.945 Mitarbeiter beschäftigt gewesen.

Eine kontinuierlich ansteigende Entwicklung der Beschäftigtenzahlen kennzeichnet den Jahresverlauf 2017: Sind es im ersten Quartal noch um 0,5 Prozent mehr Beschäftigte gewesen als im entsprechenden Vorjahresquartal, so hat sich der Anstieg über 0,9 Prozent im zweiten und 1,3 Prozent im dritten bis auf 1,5 Prozent im vierten beschleunigen können. Im Jahresdurchschnitt 2017 sind damit 215.071 M+E-Mitarbeiter beschäftigt gewesen – 1,0 Prozent mehr als im Jahr 2016.

Dezember 2017

Auch im Dezember 2017 hat sich die hessische M+E-Industrie positiv entwickelt. Allerdings zeichnen sich deutliche Dämpfer der wirtschaftlichen Performance ab: So sind die Auslandsbestellungen zurückgegangen, so dass lediglich noch eine leichtes Gesamt-Plus der Nachfrage besteht; bei den Umsätzen sind dagegen die Inlandsimpulse ausgeblieben; sie haben ihr Vorjahresniveau deutlich unterschritten. Lediglich die erheblichen Zuwächse der Auslandsumsätze haben hier für ein respektables Gesamtvolumen sorgen können. Die Beschäftigungszunahme hat sich erneut auf hohem Niveau stabilisiert.

Der Dezember 2017 hat bei der preisbereinigten Gesamtnachfrage nach Gütern der hessischen M+E-Industrie mit einem Gesamt-Plus von lediglich 0,7 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat einen deutlichen Dämpfer erlebt. Auslöser hierfür ist die mit einem Minus von 1,9 Prozent schwache Auslandsnachfrage gewesen, die von dem Zuwachs der Inlandsaufträge um 3,6 Prozent gerade noch kompensiert worden ist. Unter den großen hessischen M+E-Branchen haben die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Plus von 16,9 Prozent und die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 16,1 Prozent den höchsten Zuwachs bei ihren Auftragseingängen verzeichnet; auch die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sind mit einem Auftragswachstum von 13,1 Prozent im zweistelligen Wachstumsbereich angesiedelt gewesen. Wegen einer schwachen Auslandsnachfrage haben die Hersteller elektrischer Ausrüstungen ihr Vorjahresniveau insgesamt noch um 5,8 Prozent überschritten. Eine rückläufige Auslandsnachfrage hat auch im Maschinenbau insgesamt zu einem leichten Minus von 0,4 Prozent geführt, die Kraftfahrzeughersteller sind dagegen mit 14,2 Prozent kräftig ins Minus gerutscht.



Erneut haben die Auslandsumsätze der Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie im Vorjahresvergleich erheblich zulegen können: um 22,7 Prozent auf 3,290 Mrd. €. Gleichzeitig sind die Inlandsumsätze allerdings deutlich unter ihrem Vorjahresstand geblieben: Sie haben um 9,1 Prozent auf 2,184 Mrd. € abgenommen. Damit sind die Gesamtumsätze noch um respektable 7,6 Prozent auf 5,474 Mrd. € gestiegen. Die M+E-Exportquote hat im Dezember 2017 zum zweiten Mal in diesem Jahr mit 60,1 Prozent die 60-Prozent-Schwelle überschritten. Unter den großen M+E-Branchen haben lediglich die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Minus von 8,2 Prozent unter ihrem Vorjahresergebnis gelegen. Nur leicht darüber – um 0,4 Prozent – haben sich die Hersteller von Metallerzeugnissen positioniert. Deutlichere Zunahmen verzeichnen die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 7,9 Prozent und der Maschinenbau mit 9,6 Prozent. Zweistellig sind die Steigerungsraten der Gesamtumsätze mit 17,5 Prozent bei der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie mit 39,1 Prozent bei den Kraftfahrzeugherstellern ausgefallen; dabei haben sich allerdings die Inlandsumsätze negativ, die Auslandsumsätze außerordentlich positiv entwickelt.







Auch im Dezember 2017 hat sich der Beschäftigungszuwachs in der hessischen M+E-Industrie weiter auf hohem Niveau bewegt: – er ist im Vorjahresvergleich erneut um 1,5 Prozent auf fast 216.670 Personen gestiegen. Der seit Jahresbeginn andauernde Verbesserungsprozess hat sich damit auf hohem Niveau stabilisiert: gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat sind knapp 3.150 Personen mehr beschäftigt gewesen. Überdurchschnittlich ist der Beschäftigungszuwachs erneut mit 6,6 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen. Aber auch die Hersteller von Metallerzeugnissen haben ihr Personal um 2,0 Prozent und der Maschinenbau sowie die Kraftfahrzeughersteller jeweils um 1,7 Prozent aufstocken können. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen ist die Beschäftigung dagegen um 2,3 Prozent zurückgegangen.






November 2017

Die Fortsetzung der positiven Entwicklung in der hessischen M+E-Industrie im November 2017 hat ihre Ursache insbesondere in einer deutlichen Zunahme der Auslandsgeschäfte. Dabei hat die Inlandsnachfrage noch positive Impulse setzen können, während die Inlandsumsätze ihr Vorjahresniveau insgesamt leicht verfehlt haben. Die Beschäftigungszunahme hat sich auf hohem Niveau stabilisiert.

Die Entwicklung der preisbereinigten Gesamtnachfrage in der hessischen M+E-Industrie hat sich im November 2017 gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat mit einem deutlichen Zuwachs von 12,0 Prozent erheblich beschleunigt. Dabei sind die Inlandsaufträge um 11,0 Prozent gewachsen, die Auslandsorders haben sogar um 12,9 Prozent zugelegt. Bis auf die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Minus von 7,5 Prozent haben alle großen hessischen M+E-Branchen im November 2017 gestiegene Auftragseingänge verzeichnet: Wegen einer starken Zunahme der Inlandsbestellungen hat der Maschinenbau einen Nachfragezuwachs von 30,4 Prozent verzeichnet. Ebenfalls deutlich zweistellig ist die Nachfragesteigerung bei den Kraftfahrzeugherstellern um 23,0 Prozent und den Herstellern von Metallerzeugnissen um 20,0 Prozent ausgefallen. Die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben einen Auftragszuwachs um 4,9 Prozent gemeldet, die Hersteller elektrischer Ausrüstungen um 3,2 Prozent.



Erneut sind die Auslandsumsätze der Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie im Vorjahresvergleich deutlich gestiegen: um 38,4 Prozent auf 3,542 Mrd. €. Sie haben damit den zweistelligen Anstieg der Gesamtumsätze um 18,9 Prozent auf 6,064 Mrd. € bewirkt, denn die Inlandsumsätze haben gleichzeitig mit 2,521 Mrd. € ihr Vorjahresniveau um 0,8 Prozent verfehlt. Die M+E-Exportquote hat damit im November 2017 58,4 Prozent betragen. Dabei sind erneut positive und negative Impulse breit verteilt gewesen: Während die Metallerzeugung und -bearbeitung einen Rückgang von 2,7 Prozent gemeldet hat, haben die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen einen Umsatzzuwachs von 22,9 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller sogar in Höhe von 58,1 Prozent verzeichnen können, der allerdings ausschließlich auf einen Anstieg der Auslandsumsätze zurückzuführen ist; - die Inlandsumsätze sind dagegen gleichzeitig rückläufig gewesen.







Im November 2017 hat sich der Beschäftigungszuwachs in der hessischen M+E-Industrie weiter auf hohem Niveau bewegt: – er ist im Vorjahresvergleich erneut um 1,5 Prozent auf fast 217.200 Personen gestiegen. Der seit Jahresbeginn andauernde Verbesserungsprozess hat sich damit auf hohem Niveau stabilisiert: gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat sind über 3.225 Personen mehr beschäftigt gewesen. Besonders deutlich ist der Beschäftigungszuwachs erneut mit 6,2 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen. Aber auch der Maschinenbau hat sein Personal um 2,4 Prozent, die Hersteller von Metallerzeugnissen um 2,0 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller um 1,7 Prozent überdurchschnittlich aufstocken können. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen ist die Beschäftigung dagegen um 2,0 Prozent zurückgegangen.






Oktober 2017

Überblick:

Mit einem zwiespältigen Ergebnis, aber immer noch auf hohem Niveau, hat die hessische M+E-Industrie im Oktober 2017 ihr Wachstum der letzten Monate fortgesetzt: Während dabei die Inlandsnachfrage noch positive Impulse gesetzt hat, sind die Inlandsumsätze eingebrochen. Die Beschäftigungsentwicklung hat sich weiter leicht beschleunigt.

Auftragseingang:

Im Oktober 2017 hat die preisbereinigte Gesamtnachfrage in der hessischen M+E-Industrie mit einem leichten Zuwachs um 0,6 Prozent nur knapp über ihrem Vorjahreswert gelegen. Dabei sind die Inlandsaufträge immerhin noch um 4,3 Prozent gewachsen, die Auslandsorders haben dagegen um 2,7 Prozent nachgegeben. Lediglich drei der großen hessischen M+E-Branchen haben im Oktober 2017 noch zunehmende Auftragseingänge verzeichnet: Wegen einer starken Auslandsnachfrage haben die Kraftfahrzeughersteller deutlich um 24,9 Prozent zulegen können, gefolgt mit einem ebenfalls zweistelligen Plus von 19,6 Prozent vom Maschinenbau – mit einem starken Inlandswachstum – und 5,9 Prozent von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen. Um 0,6 Prozent unterhalb ihres Vorjahresstandes haben dagegen die Hersteller von Metallerzeugnissen gelegen, die Auftragseingänge der Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sind sogar um 3,6 Prozent und die in der Metallerzeugung und -bearbeitung um 6,1 Prozent eingebrochen.

Umsatzentwicklung:

Die deutliche Steigerung der Auslandsumsätze um 19,5 Prozent im Vorjahresvergleich auf 3,063 Mrd. € hat im Oktober 2017 für die Unternehmen in der hessischen Metall- und Elektroindustrie auch einen Anstieg der Gesamtumsätze um 8,5 Prozent auf 5,205 Mrd. € gebracht. Die Inlandsumsätze sind dagegen um 4,0 Prozent auf 2,142 Mrd. € eingebrochen. Die M+E-Exportquote hat damit im Oktober 2017 wiederum deutlich auf 58,8 Prozent zugenommen. Dabei sind erneut positive und negative Impulse breit verteilt gewesen: Während die Metallerzeugung und -bearbeitung einen deutlichen Einbruch von 14,5 Prozent hinnehmen musste, der Maschinenbau einen Rückgang um 6,5 Prozent gemeldet hat und auch die Umsätze bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen um 6,3 Prozent zurückgefallen sind, haben die Hersteller von Metallerzeugnissen um 9,8 Prozent zulegen können, die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben sogar ein Plus von 14,3 Prozent erwirtschaftet und die Kraftfahrzeughersteller glänzen erneut mit einem Umsatzzuwachs von 45,3 Prozent, der auch im Oktober 2017 ausschließlich von der Auslandsentwicklung verursacht worden ist.





Beschäftigungsentwicklung:

Auch im Oktober 2017 hat sich der Beschäftigungszuwachs in der hessischen M+E-Industrie weiter leicht beschleunigt: – er ist im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent auf 216.970 Personen gestiegen. Der seit Jahresbeginn andauernde Verbesserungsprozess hat sich damit weiter beschleunigt: gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat sind über 3.100 Personen mehr beschäftigt gewesen. Besonders deutlich ist der Beschäftigungszuwachs erneut mit 5,9 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen. Aber auch der Maschinenbau hat sein Personal um 2,6 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller um 1,8 Prozent überdurchschnittlich aufstocken können. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen ist die Beschäftigung dagegen um 2,2 Prozent zurückgegangen.






3. Quartal 2017

Überblick:

Mit dem Ende des ersten Quartals 2017 hat beim „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie ein deutlicher Erholungsprozess eingesetzt, der im Wesentlichen bis zum Jahresende angehalten hat. Als vergleichsweise stabil hat sich dabei vor allem die Inlandsnachfrage erwiesen. Gleichzeitig sind die Umsätze im gesamten Jahresverlauf – mit einem deutlichen Einbruch zu Beginn des zweiten Quartals – tendenziell gewachsen. Der Maßstab, der im ersten Quartal vorgegeben wurde, hat in den folgenden Quartalen allerdings nicht gehalten werden können. Stabilisierend haben vor allem die Auslandsumsätze gewirkt, die in allen Quartalen im Durchschnitt zweistellige Wachstumsraten aufgewiesen haben, während die Inlandsumsätze keinen deutlichen Wachstumsbeitrag liefern konnten. Nach einem zweistelligen Start im dritten Quartal ist die Wachstums¬dynamik der Umsätze insgesamt zum Ende allerdings wieder schwächer ausgefallen – rückläufige Inlandsumsätze haben dabei den Ausschlag gegeben. Die Beschäftigung als „nachlaufender Indikator“ hat sich im bisherigen Jahresverlauf über alle Quartale positiv entwickelt – mit deutlich steigender Tendenz.

Auftragseingänge:

Im Durchschnitt des dritten Quartals 2017 sind die Auftragseingänge in der hessischen M+E-Industrie im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal insgesamt deutlich um 12,0 Prozent gestiegen. Dabei hat die Auslandsnachfrage um 8,3 Prozent zugenommen, die Aufträge aus dem Inland haben sogar um 15,8 Prozent über ihrem Vorjahresniveau gelegen. Dabei sind für alle großen hessischen M+E-Branchen im Quartalsdurchschnitt die Auftragseingänge gestiegen: Insbesondere die Kraftwagenhersteller haben mit einem Plus von 16,5 Prozent deutlich zugenommen. Trotz ihres Einbruchs zum Quartalsende haben auch die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen ihre Aufträge im Quartalsdurchschnitt zweistellig steigern können: um 12,7 Prozent. Ebenfalls zweistellig – um 10,5 Prozent – ist die Zunahme im Maschinenbau ausgefallen.

Umsätze:

Mit einem Plus von 7,7 Prozent auf 15,325 Mrd. € hat sich der Anstieg der Gesamtumsätze in der hessischen M+E-Industrie im dritten Quartal 2017 zwar im Vergleich zum zweiten Quartal (plus 3,2 Prozent) wieder beschleunigt, den Zuwachs im ersten Quartal (plus 10,0 Prozent) aber nicht erreichen können; im Monatsdurchschnitt sind damit 5,108 Mrd. € umgesetzt worden. Die insgesamt positive Entwicklung ist dabei vor allem den um 13,4 Prozent auf 8,577 Mrd. € gestiegenen Auslandsumsätzen zu verdanken, während die Inlandsumsätze nur leicht um 1,2 Prozent auf 6,747 Mrd. € zugenommen haben. Seit Jahresanfang bis zum Ende des dritten Quartals 2017 hat die hessische M+E-Industrie damit insgesamt Umsätze in Höhe von 45,270 Mrd. € erzielt. Die M+E-Exportquote ist im Quartalsdurchschnitt mit 56,0 Prozent etwa auf dem Niveau des zweiten Quartals geblieben.

Beschäftigung:

Die Anzahl der Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie hat sich im gesamten Jahresverlauf 2017 kontinuierlich aufwärts bewegt; diese Entwicklung hat auch im dritten Quartal angehalten: so sind im Durchschnitt des dritten Quartals 2017 mit 216.054 Personen um 1,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal beschäftigt gewesen. Die einzelnen Quartalsdurchschnitte zeigen dabei einen deutlichen Anstieg der Zuwächse von 0,5 Prozent (erstes Quartal) und 0,9 Prozent (zweites Quartal) bis zum aktuellen Wert.

September 2017

Mit rückläufiger Dynamik, aber auf hohem Niveau, hat die hessische M+E-Industrie im September 2017 ihr Wachstum der letzten Monate fortgesetzt. Positive Impulse haben dabei vor allem die Auslandsaktivitäten gebracht. Die Beschäftigungsentwicklung hat sich weiter leicht beschleunigt.

Auftragseingänge:

Die Inlandsnachfrage hat sich im September 2017 im Vorjahresvergleich von ihren zweistelligen Wachstumsraten der beiden Vormonate verabschiedet: Sie ist lediglich noch um 6,8 Prozent gestiegen. Das Niveau der Auslandsorders hat sich gleichzeitig um 10,1 Prozent erhöht. Die Gesamtnachfrage in der hessischen M+E-Industrie hat damit ihren Vorjahresstand um 8,5 Prozent übertroffen. Bis auf die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Minus von 8,7 Prozent sind die Auftragseingänge in allen großen M+E-Branchen gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Steigerungen sowohl bei der Inlands- als auch der Auslandsnachfrage haben bei den hessischen Kraftfahrzeugherstellern einen Auftragszuwachs von 26,2 Prozent bewirkt. Die Metallerzeugung und -bearbeitung meldet ebenfalls zweistellige Auftragszuwächse von 12,3 Prozent, wobei hier vor allem das nach wie vor deutliche Auslandswachstum um 23,3 Prozent den Ausschlag gegeben hat. Die starke Inlandsnachfrage hat dagegen bei den Herstellern von Metallerzeugnissen die gesamten Auftragseingänge um 10,1 Prozent zunehmen lassen. Der Maschinenbau schließt sich mit einem – vom Ausland dominierten – Auftragszuwachs um 5,7 Prozent an, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit einem Plus von 4,7 Prozent.

Umsätze:

Im September 2017 sind die Inlandsumsätze für die Unternehmen in der hessischen Metall- und Elektroindustrie im Vorjahresvergleich mit 2,400 Mrd. € um 3,0 Prozent geringer ausgefallen. Die Auslandsumsätze haben dagegen um 6,1 Prozent auf 3,159 Mrd. € zugelegt, so dass insgesamt noch ein Umsatz-Plus von 2,0 Prozent auf 5,557 Mrd. € erreicht werden konnte. Die M+E-Exportquote hat damit im September 2017 deutlich auf 56,8 Prozent zugenommen. Wachstum und Verlust sind in den großen M+E-Branchen im September 2017 breit verteilt: Während die Metallerzeugung und -bearbeitung einen deutlichen Einbruch von 28,6 Prozent hinnehmen musste, der Maschinenbau einen Rückgang um 10,4 Prozent gemeldet hat und auch die Umsätze bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen um 3,8 Prozent zurückgefallen sind, haben die Hersteller von Metallerzeugnissen um 6,6 Prozent zulegen können, die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben sogar ein Plus von 16,9 Prozent erwirtschaftet und die Kraftfahrzeughersteller glänzen mit einem Umsatzzuwachs von 33,4 Prozent, der ausschließlich von der Auslandsentwicklung verursacht worden ist.





Beschäftigung:

Auch im September 2017 hat sich der Beschäftigungszuwachs in der hessischen M+E-Industrie weiter leicht beschleunigt: – er ist im Vorjahresvergleich um 1,4 Prozent auf knapp 217.200 Personen gestiegen. Der seit Jahresbeginn andauernde Verbesserungsprozess hat sich damit weiter beschleunigt; – gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat sind knapp 3.000 Personen mehr beschäftigt gewesen. Besonders deutlich ist der Beschäftigungszuwachs erneut mit 6,0 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen. Aber auch der Maschinenbau hat sein Personal um 2,1 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller um 1,8 Prozent überdurchschnittlich aufstocken können. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen ist die Beschäftigung dagegen um 2,3 Prozent zurückgegangen.






August 2017

Die hessische M+E-Industrie hat auch im August 2017 ihren Erholungskurs der letzten Monate beibehalten können; die Wachstumsimpulse aus dem Ausland und dem Inland – in den vergangenen Monaten durchaus auseinanderklaffend – haben sich mittlerweile angeglichen. Dabei werden die Auftragseingänge nach wie vor von der Inlandsnachfrage dominiert, die Umsätze von den Auslandsgeschäften. Die Beschäftigungsentwicklung hat sich weiter beschleunigt. Die Wachstumsdaten sind allerdings durch einen „Kalendereffekt“ aufgrund der unterschiedlichen Lage der hessischen Sommerferien positiv beeinflusst worden.

Auftragseingänge:

Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsaufträge haben sich im August 2017 im Vorjahresvergleich zweistellig entwickelt: So ist die Inlandsnachfrage um 21,1 Prozent gestiegen, das Niveau der Auslandsorders hat sich um 18,9 Prozent erhöht. Die Gesamtnachfrage in der hessischen M+E-Industrie hat damit ihren Vorjahresstand um 20,0 Prozent übertroffen. In allen großen M+E-Branchen sind die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Deutliche Steigerungen sowohl bei der Inlands- als auch der Auslandsnachfrage haben bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen einen kräftigen Auftrags-Schub von 55,7 Prozent bewirkt. Die hessischen Kraftfahrzeughersteller melden ebenfalls einen zweistelligen Auftragszuwachs von 19,3 Prozent, wobei hier vor allem das deutliche Auslandswachstum um 25,9 Prozent den Ausschlag gegeben hat. Der Maschinenbau schließt sich mit einem – ebenfalls vom Ausland dominierten - Auftragszuwachs um 15,1 Prozent an, gefolgt von den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 8,9 Prozent und der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 4,6 Prozent. Das „Schlusslicht“ in dieser Positiv-Zusammenstellung bilden die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit einem Plus von 2,9 Prozent.

Umsätze:

Auch die Zuwachsrate der Gesamtumsätze ist im August 2017 für die Unternehmen in der hessischen Metall- und Elektroindustrie im Vorjahresvergleich mit 10,6 Prozent auf 4,689 Mrd. € zweistellig ausgefallen. Dabei sind die Auslandsumsätze deutlich um 13,5 Prozent auf 2,494 Mrd. €, die Inlandsumsätze um immer noch respektable 7,4 Prozent auf 2,195 Mrd. € gestiegen. Die M+E-Exportquote hat damit im August 2017 53,2 Prozent betragen. Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sind erneut als einzige der großen M+E-Branchen mit einem Minus von 6,0 Prozent unter ihrem Vorjahresstand geblieben. Alle anderen haben ihre Umsätze steigern können: Den höchsten Zuwachs haben mit 28,4 Prozent erneut die Kraftfahrzeughersteller gemeldet, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit einem Plus von 18,2 Prozent und den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 14,2 Prozent. Die Metallerzeugung und -bearbeitung hat ihre Umsätze um 2,1 Prozent und der Maschinenbau um 1,3 Prozent steigern können.





Beschäftigung:

Die Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie hat sich auch im August 2017 erfreulich entwickelt: – sie ist im Vorjahresvergleich um 1,3 Prozent auf 216.160 Personen gestiegen. Der seit Jahresbeginn andauernde Verbesserungsprozess hat sich damit weiter beschleunigt; – gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat sind knapp 2.750 Personen mehr beschäftigt gewesen. Besonders deutlich ist der Beschäftigungszuwachs erneut mit 5,6 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen. Aber auch der Maschinenbau hat sein Personal um 2,2 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller um 1,8 Prozent überdurchschnittlich aufstocken können. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen ist die Beschäftigung dagegen um 2,5 Prozent zurückgegangen.






Juli 2017

Die Erholungstendenzen der letzten beiden Monate haben sich für die hessische M+E-Industrie auch im Juli 2017 fortgesetzt – wenngleich mit unterschiedlichen Schwerpunkten: So wird die Auftragslage von den deutlichen Zuwächsen der Inlandsnachfrage dominiert, während bei den Umsätzen das Ausland die höchsten Wachstumsraten zum insgesamt zweistelligen Ergebnis beisteuert. Die Beschäftigungsentwicklung bewegt sich weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad.

Auftragseingänge:

Zweistellige Wachstumsraten bei der Inlandsnachfrage um 19,6 Prozent haben auch die Gesamtnachfrage in der hessischen M+E-Industrie im Juli 2017 steigen lassen: – um 7,8 Prozent. Dagegen sind die Auftragseingänge aus dem Ausland im Vorjahresvergleich um 2,9 Prozent zurückgegangen. Alle großen hessischen M+E-Branchen haben im Juli 2017 gegenüber dem Vorjahr eine positive Auftragsentwicklung gemeldet: An erster Stelle stehen mit 10,4 Prozent die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, nahezu gleichauf gefolgt vom Maschinenbau mit 10,3 Prozent. Auch die Hersteller von Metallerzeugnissen haben ihr Vorjahresniveau um 8,5 Prozent übertroffen. Die hessischen Kraftfahrzeughersteller melden einen Auftragszuwachs von 3,7 Prozent, wobei hier vor allem der zweistellige Inlandszuwachs (11,0 Prozent) den Ausschlag für das positive Ergebnis gegeben hat – bei einer Abnahme der Auslandsbestellungen um 2,2 Prozent. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen und in der Metallerzeugung und -bearbeitung sind die Zuwachsraten der Auftragseingänge mit jeweils 0,6 Prozent relativ schwach ausgefallen.

Umsätze:

Wie bereits in den beiden Vormonaten haben sich die Gesamtumsätze in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie auch im Juli 2017 mit einem Zuwachs gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Höhe von 11,9 Prozent auf 5,078 Mrd. € gut entwickelt. Insbesondere die Auslandsumsätze haben auch diesmal mit einem Plus von 22,5 Prozent auf 2,924 Mrd. € wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen, während die Inlandsumsätze mit 2,154 Mrd. € nur knapp – um 0,2 Prozent – über ihrem Vorjahresergebnis gelegen haben. Die M+E-Exportquote hat damit im Juli 2017 57,6 Prozent betragen. Bis auf die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Minus von 3,0 Prozent haben alle großen hessischen M+E-Branchen ihre Umsätze steigern können: Den höchsten Zuwachs haben mit 38,5 Prozent erneut die Kraftfahrzeughersteller gemeldet, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit einem Plus von 15,4 Prozent und den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 8,9 Prozent. Der Maschinenbau hat seine Umsätze um 2,2 Prozent und die Metallerzeugung und -bearbeitung um 2,0 Prozent steigern können.





Beschäftigung:

Der seit Jahresbeginn andauernde Verbesserungsprozess bei der Beschäftigungsentwicklung in der hessischen M+E-Industrie hat sich auch im Juli 2017 fortgesetzt: Mit einem weiteren Anstieg um 1,1 Prozent auf 214.808 Personen sind gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat knapp 2.300 Personen mehr beschäftigt gewesen. Besonders deutlich ist der Beschäftigungszuwachs erneut mit 5,8 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen. Aber auch die Kraftfahrzeughersteller haben ihr Personal um 1,8 Prozent und der Maschinenbau um 1,6 Prozent überdurchschnittlich aufstocken können. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen ist die Beschäftigung dagegen erneut um 2,8 Prozent zurückgegangen.






2. Quartal/1. Halbjahr 2017

Überblick:

Während die insgesamt positive Entwicklung des „Zukunftsindikators“ Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im bisherigen Jahresverlauf getragen wurde von der Inlandsnachfrage, haben die Umsätze ihre Impulse insbesondere aus dem Auslandsgeschäft erhalten. Dabei sind die Steigerungsraten allerdings von Quartal zu Quartal rückläufig gewesen. Die Beschäftigungsentwicklung weist dagegen eine stetige Steigerungstendenz auf.

Auftragseingänge:

Die Schwankungsbreite der Entwicklungsdaten zwischen minus 7,8 Prozent und plus 7,8 Prozent bei den Auftragseingängen in den einzelnen Monaten des zweiten Quartals 2017 markiert die deutliche Unsicherheit über die Entwicklungstendenzen in der hessischen M+E-Industrie. Im Quartalsdurchschnitt ist das Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals mit 0,4 Prozent auch nur knapp überschritten worden. Dabei ist die Inlandsnachfrage mit 0,5 Prozent etwas stärker als die Auslandsnachfrage mit 0,3 Prozent gestiegen. Nach dem negativen Jahresauftakt und den folgenden starken Auslenkungen sowohl auf die positive als auch die negative Seite der Entwicklungsdaten hat das erste Halbjahr 2017 mit einem Plus von insgesamt 1,1 Prozent sein entsprechendes Vorjahresniveau leicht überschritten. Allerdings: Allein die Inlandsnachfrage ist mit einem Plus von 3,9 Prozent für dieses positive Vorzeichen verantwortlich. Die Aufträge aus dem Ausland sind im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2017 dagegen um 1,4 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum ausgefallen.

Umsätze:

Nach einem deutlichen Umsatzanstieg im ersten Quartal, kam zu Beginn des zweiten Quartals 2017 für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie ein drastischer Einbruch, der sich im weiteren Verlauf allerdings wieder durch steigende Umsatzdaten bereinigt hat. Dennoch: Der Quartalsdurchschnitt ist mit einem Anstieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 3,2 Prozent auf insgesamt 14,969 Mrd. € deutlich schwächer ausgefallen als noch im ersten Quartal (10,0 Prozent). Das positive Ergebnis ist getragen worden von den um 10,0 Prozent auf 8,398 Mrd. € gestiegenen Auslandsumsätzen. Die Inlandsgeschäfte haben dagegen deutlich um 4,3 Prozent auf 6,570 Mrd. € abgenommen. Die Exportquote beträgt damit im Quartalsdurchschnitt 56,1 Prozent. Trotz der schwächeren Entwicklung – insbesondere bei den Inlandsumsätzen – im zweiten Quartal sind die Gesamtumsätze der hessischen M+E-Industrie im ersten Halbjahr 2017 mit einem Plus von 6,5 Prozent auf 29.946 Mrd. € gestiegen. Ausschlaggebend für dieses positive Datum ist der Auslandsumsatz mit einem Zuwachs um 11,0 Prozent auf 16,484 Mrd. € gewesen. Dagegen sind die Umsätze mit inländischen Geschäftspartnern lediglich um 1,5 Prozent auf 13,462 Mrd. € gestiegen. Die Exportquote hat im Halbjahresdurchschnitt 55,0 Prozent betragen.




Beschäftigung:

Der kontinuierliche Beschäftigungsaufbau in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie hat sich auch im zweiten Quartal 2017 fortgesetzt: So sind im Durchschnitt mit 214.115 Mitarbeitern um 0,9 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal beschäftigt gewesen, wobei sich der Beschäftigungsaufbau im Verlauf des Quartals weiter beschleunigt hat.
Im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2017 ist der Vorjahresstand mit mehr als 213.640 Beschäftigten um 0,7 Prozent überschritten worden. Damit sind im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2017 fast 1.790 Mitarbeiter mehr als im ersten Halbjahr 2016 beschäftigt gewesen.






Juni 2017

Nach den positiven Wachstums-Ansätzen für die hessische M+E-Industrie im Vormonat Mai hat sich diese Entwicklung auch im Juni 2017 im Wesentlichen fortgesetzt: So zeigen sowohl der „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge – nunmehr insbesondere die Inlandsnachfrage – als auch die Umsätze – hier mit insgesamt zweistelligen Zuwächsen – anhaltende Erholungstendenzen. Die Beschäftigungsentwicklung hat sich im Vergleich zu den Zuwächsen der Vormonate erneut verbessert.

Auftragseingänge

Nach dem vergleichsweise deutlichen Anstieg – insbesondere der Auslandsnachfrage – in der hessischen M+E-Industrie im Vormonat Mai haben die Auslandsaufträge im Juni 2017 ihr Vorjahresniveau verfehlt: – sie sind um 3,4 Prozent zurückgegangen. Der deutliche Anstieg der Inlandsnachfrage um 6,8 Prozent hat aber diesen Einbruch kompensieren können, so dass insgesamt ein – wenn auch schwacher – Auftragszuwachs von 1,4 Prozent ausgewiesen werden konnte. Unter den großen hessischen M+E-Branchen haben vor allem die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen ihre Auftragslage um 16,0 Prozent verbessern können, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Anstieg von 10,1 Prozent und den Herstellern von Metallerzeugnissen mit einem Plus von 2,1 Prozent. Diese drei M+E-Branchen haben von den Zuwächsen bei der Auslandsnachfrage profitieren können. Hohe Verluste bei den Auslandsaufträgen haben dagegen im Maschinenbau zu dem Rückgang von insgesamt 7,9 Prozent beigetragen. Auch bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sind hohe Auslandsverluste die Ursache für den Rückgang der gesamten Aufträge in Höhe von 8,6 Prozent gewesen. Die hessischen Kraftfahrzeughersteller haben dagegen mit einem hohen Nachfragerückgang aus dem Inland zu kämpfen gehabt, so dass die Gesamtaufträge um 9,8 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau gelegen haben.

Umsätze

Nach dem guten Jahresbeginn sind die Umsatzsteigerungen in der hessischen M+E-Industrie im Juni 2017 erstmals wieder zweistellig ausgefallen: – sie haben insgesamt um 10,8 Prozent auf 5,799 Mrd. € zugenommen. Wesentliche Grundlage hierfür ist die deutliche Steigerung der Auslandsumsätze gewesen, die um 27,2 Prozent auf 3,534 Mrd. € zugelegt haben, während die Inlandsumsätze um 7,7 Prozent auf 2,265 Mrd. € zurückgegangen sind. Die Exportquote in der hessischen M+E-Industrie hat damit im Juni 2017 deutlich auf 60,9 Prozent zugenommen und damit einen Höchstwert erreicht. Unter den großen hessischen M+E-Branchen sind lediglich die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Rückgang von 10,5 Prozent und der Maschinenbau mit einem Minus von 7,6 Prozent unter ihrem jeweiligen Vorjahresergebnis geblieben. Dagegen haben die Kraftfahrzeughersteller ihre Umsätze um 35,2 Prozent steigern können, die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben ein Plus in Höhe von 10,2 Prozent und die Metallerzeugung und -bearbeitung von 3,0 Prozent ausgewiesen. Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen hat das Umsatzniveau mit plus 0,2 Prozent das Vorjahresniveau nur knapp überschritten.

Beschäftigung

Auch im Juni 2017 hat sich der seit Jahresbeginn andauernde Verbesserungsprozess bei der Beschäftigungsentwicklung in der hessischen M+E-Industrie fortgesetzt: – so sind am Ende des ersten Halbjahres mit einem Anstieg um 1,1 Prozent knapp 214.560 Personen beschäftigt gewesen. Besonders deutlich ist der Beschäftigungszuwachs erneut mit 5,5 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen. Aber auch die Kraftfahrzeughersteller haben ihr Personal um 2,0 Prozent und der Maschinenbau um 1,3 Prozent überdurchschnittlich aufstocken können. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen ist die Beschäftigung dagegen erneut um 2,8 Prozent zurückgegangen.

Mai 2017

Nachdem Einbrüche im April 2017 die Hoffnung auf eine kontinuierlich positive Entwicklung der hessischen M+E-Industrie zunichte gemacht hatten, zeigen die aktuellen Daten für den Mai 2017 wieder positive Wachstums-Ansätze auf: Sowohl der „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge – hier insbesondere die Auslandsnachfrage – als auch die Umsätze – mit zweistelligen Zuwächsen der Inlandsgeschäfte – bewegen sich auf einem deutlichen Aufwärtspfad. Die Beschäftigungsentwicklung hat sich im Vergleich zu den Zuwächsen der Vormonate weiter verbessert.

Auftragseingänge

Nach den deutlichen Rückgängen im April haben die Auftragseingänge in der hessischen M+E-Industrie im Mai 2017 wieder Fahrt aufgenommen: Vor allem die Auslandsnachfrage hat mit einem Plus von 10,8 Prozent die gesamten Auftragseingänge im Vorjahresvergleich um 7,8 Prozent ansteigen lassen. Das Niveau der Inlandsaufträge ist ebenfalls gestiegen: - um 4,8 Prozent. Unter den großen hessischen M+E-Branchen haben vor allem die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ihre Aufträge insgesamt um 16,5 Prozent und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um 16,0 Prozent steigern können. Aber auch die hessischen Kraftfahrzeughersteller haben mit 11,9 Prozent ein zweistelliges Auftragsplus verbucht. Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen ist der Zuwachs mit 9,6 Prozent ebenfalls kräftig ausgefallen. Lediglich in der Metallerzeugung und -bearbeitung ist der Vorjahresstand um 2,0 Prozent und im Maschinenbau um 3,6 Prozent verfehlt worden.

Umsätze

Die Umsatzentwicklung des Mai 2017 hat wieder Anschluss gefunden an den positiven Verlauf im ersten Quartal 2017: Insgesamt sind die Umsätze in der hessischen M+E-Industrie um 8,2 Prozent auf 4,840 Mrd. € angestiegen; dabei haben die Inlandsumsätze um 10,8 Prozent auf 2,298 Mrd. €, die Umsätze mit ausländischen Geschäftspartnern um 5,9 Prozent auf 2,542 Mrd. € zugelegt. Bis auf die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Rückgang von 1,6 Prozent und dem Maschinenbau mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent haben alle anderen großen hessischen M+E-Branchen ihre Umsätze steigern können: Am stärksten ist das Umsatzplus mit 29,8 Prozent in der Metallerzeugung und -bearbeitung ausgefallen, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 18,9 Prozent und den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 15,9 Prozent. Bei den Kraftfahrzeugherstellern sind die Umsätze um 2,0 Prozent gestiegen. Die Exportquote in der hessischen M+E-Industrie hat im Mai 2017 bei 52,5 Prozent gelegen.





Beschäftigung

Die Beschäftigungsentwicklung in der hessischen M+E-Industrie hat sich seit Jahresbeginn kontinuierlich verbessert: - so auch im Mai 2017 mit einem Anstieg um 1,0 Prozent auf 214.064 Personen. Besonders deutlich ist der Beschäftigungszuwachs mit 5,7 Prozent bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen. Aber auch der Maschinenbau und die Hersteller von Metallerzeugnissen haben ihr Personal überdurchschnittlich um jeweils 1,2 Prozent aufstocken können – ebenso die Kraftfahrzeughersteller mit einem Zuwachs um 1,1 Prozent. Dagegen ist die Beschäftigung in der Metallerzeugung und -bearbeitung um 1,6 Prozent und bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen um 2,8 Prozent zurückgegangen.





April 2017

Das erste Quartal 2017 hat zunächst Hoffnungen auf eine positive Entwicklung der hessischen M+E-Industrie geweckt: Bis auf den „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge haben die Daten „Wachstum“ signalisiert. Allerdings: Im April dominieren nunmehr die negativen Vorzeichen. Vor allem die Inlandsgeschäfte sind im Vorjahresvergleich zweistellig eingebrochen. Lediglich der „nachlaufende Indikator“ Beschäftigung weist weiterhin ungebrochene Wachstumstendenzen auf.

Auftragseingänge

Die durchgängig zweistelligen Wachstumsraten der Auftragseingänge des März 2017 sind im April abgelöst worden von deutlichen Rückgängen: Insbesondere die Inlandsnachfrage ist um 10,4 Prozent eingebrochen; aber auch die Auslandsaufträge haben ihr Vorjahresniveau um 5,4 Prozent verfehlt, so dass die gesamten Auftragseingänge für die hessische M+E-Industrie um 7,8 Prozent zurückgegangen sind. Unter den großen hessischen M+E-Branchen haben lediglich die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen einen leichten Auftragszuwachs um 0,8 Prozent erzielt. Dagegen hat der Maschinenbau einen Rückgang um 2,5 Prozent gemeldet, bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sind die Aufträge insgesamt um 6,9 Prozent zurückgegangen, bei den Herstellern von Metallerzeugnissen um 9,4 Prozent und in der Metallerzeugung und -bearbeitung um 18,9 Prozent. Die hessischen Kraftfahrzeughersteller haben sogar einen Einbruch von 20,3 Prozent zu verkraften gehabt.

Umsätze

Die gute Umsatzentwicklung für die Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie im ersten Quartal 2017 hat nunmehr im April ein abruptes Ende gefunden: So haben die Gesamtumsätze im Vorjahresvergleich um 9,7 Prozent auf 4,330 Mrd. € abgenommen. Allein die Inlandsumsätze sind dabei um 14,2 Prozent auf 2,007 Mrd. € eingebrochen, die Umsätze mit dem Ausland haben um 5,4 Prozent auf 2,323 Mrd. € nachgegeben. Erneut hat die Metallerzeugung und -bearbeitung unter den großen M+E-Branchen mit einem Plus von 6,0 Prozent die höchste Steigerungsrate erreicht, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 3,3 Prozent. Die Hersteller von Metallerzeugnissen haben dagegen einen Rückgang von 8,0 Prozent gemeldet, die Umsätze im Maschinenbau sind um 10,3 Prozent zurückgegangen, bei den Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um 13,4 Prozent und bei den Kraftfahrzeugherstellern um 20,9 Prozent.





Beschäftigung

Trotz dieser negativen Vorgaben hat das Beschäftigungswachstum in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie auch im April 2017 im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 0,7 Prozent auf über 213.720 Personen angehalten. So haben die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ihren Beschäftigungsstand um 1.284 Personen oder 5,7 Prozent auf fast 23.620 erweitert; ebenso der Maschinenbau um 1,0 Prozent auf 39.790 und die Kraftfahrzeughersteller, die ihre Beschäftigung erneut um 0,9 Prozent auf fast 52.690 erhöht haben. Dagegen ist die Anzahl der Beschäftigten bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen um 3,8 Prozent auf knapp 21.370 zurückgegangen.





1. Quartal 2017

Überblick

Vor allem zum Ende des ersten Quartals 2017 haben sich die Entwicklungstendenzen für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie wieder verbessert: Insbesondere die Inlandsnachfrage ist im März 2017 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen und hat als wichtiger Zukunftsindikator auch im Quartalsdurchschnitt für ein Plus gesorgt. Die M+E-Umsätze haben sich seit Jahresanfang durchgängig positiv entwickelt, wobei hier zunächst vor allem die Auslandsgeschäfte für positive Impulse gesorgt haben. Die Beschäftigungsentwicklung hat im ersten Quartal Anschluss gefunden an die gute Entwicklung des letzten Jahres und dabei eine leichte Beschleunigung des Beschäftigungsaufbaus gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstand erfahren.

Auftragseingänge

Im Durchschnitt des ersten Quartals 2017 sind die gesamten Auftragseingänge in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal leicht um 1,9 Prozent gestiegen; dabei sind allerdings die ersten beiden Monate des Jahres 2017 eher negativ ausgefallen. So haben auch im Quartalsdurchschnitt die Auslandsorders um 2,9 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau gelegen. Die Inlandsnachfrage hat diesen Rückschritt allerdings mit einem Zuwachs um 7,7 Prozent kompensieren können. Bis auf den Maschinenbau mit einem Minus von 1,9 Prozent und den Kraftfahrzeugherstellern mit einem Rückgang um 6,3 Prozent haben alle anderen großen M+E-Branchen – zum überwiegenden Teil – zweistellige Zuwächse erzielen können: Am höchsten ist dieser Zuwachs in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 11,5 Prozent ausgefallen, gefolgt von den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 10,7 Prozent und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 10,0 Prozent.

Umsätze

Der starke, zweistellige Auftakt zum Jahresbeginn und die gute Entwicklung in den beiden folgenden Monaten haben bei den hessischen M+E-Umsätzen insgesamt gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal zu einem Plus von 9,9 Prozent auf monatsdurchschnittlich 4,992 Mrd. € geführt; damit sind im ersten Quartal 2017 insgesamt fast 15 Mrd. € umgesetzt worden. Auch die Inlandsumsätze ha¬ben mit einem Zuwachs um 7,8 Prozent auf monatsdurchschnittlich 2,297 Mrd. € ein respektables Ergebnis erzielt – übertroffen allerdings von einem deutlichen Umsatzwachstum mit ausländischen Geschäftspartnern: Mit 2,695 Mrd. € haben die Auslandsumsätze ihr Vorjahresergebnis um 11,8 Prozent überschritten. Die Exportquote ist damit im Quartalsdurchschnitt auf 54,0 Prozent gestiegen.

Beschäftigung

Im Durchschnitt des ersten Quartals 2017 haben die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie mit knapp 213.170 Personen um 0,5 Prozent oder 1.035 Mitarbeiter mehr als im ersten Quartal 2016 beschäftigt. Damit hat sich die anhaltend positive Beschäftigungsentwicklung aus dem vergangenen Jahr auch zu Beginn des Jahres 2017 fortgesetzt.

März 2017

Nachdem der Jahresauftakt 2017 – insbesondere wegen der Entwicklung des Zukunftsindikators „Auftragseingänge“ – eher verhalten verlaufen war, stellt sich die Entwicklung der hessischen M+E-Industrie zum Ende des ersten Quartals deutlich positiver dar: Vor allem die Inlandsgeschäfte mit ihren zweistelligen Steigerungsraten haben zur Stimmungsaufhellung beigetragen; die Beschäftigungsentwicklung hat ebenfalls an Schwung gewonnen.

Auftragseingang

Nach den negativen Werten aus den beiden ersten Monaten sind die Auslandsaufträge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im März 2017 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat wieder zweistellig – um 10,8 Prozent – gestiegen. Die Inlandsnachfrage hat sogar noch deutlicher um 20,9 Prozent zugelegt, so dass das Niveau der gesamten Auftragseingänge um 15,6 Prozent höher als vor einem Jahr gelegen hat. Wegen einer um 9,3 Prozent niedrigeren Auslandsnachfrage haben die hessischen Kraftfahrzeughersteller als einzige der großen M+E-Branchen insgesamt einen Auftragsrückgang von 2,6 Prozent hinnehmen müssen. Alle anderen haben zweistellige Zuwächse verbuchen können: die Hersteller von DVgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen um 15,6 Prozent, der Maschinenbau um 19,3 Prozent, die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um 19,5 Prozent, die Hersteller von Metallerzeugnissen um 24,8 Prozent und die Metallerzeugung und -bearbeitung um 26,9 Prozent.

Umsatz

Die gute Umsatzentwicklung für die Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie hat sich auch im März 2017 fortgesetzt: So haben die Gesamtumsätze mit 5,410 Mrd. € im Vorjahresvergleich um 8,3 Prozent zugenommen. Allein die Inlandsumsätze sind dabei um 13,2 Prozent auf 2,627 Mrd. € gestiegen. Die Umsätze mit dem Ausland haben allerdings lediglich um 3,9 Prozent auf 2,783 Mrd. € zugenommen. Erneut hat die Metallerzeugung und -bearbeitung unter den großen M+E-Branchen mit einem Plus von 24,0 Prozent die höchste Steigerungsrate erreicht, gefolgt von den Herstellern von DVgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 16,4 Prozent, den Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit 9,3 Prozent, dem Maschinenbau mit 7,2 Prozent und den Kraftfahrzeugherstellern mit 0,7 Prozent. Lediglich die Hersteller von Metallerzeugnissen haben einen Rückgang von 2,0 Prozent gemeldet. Die M+E-Exportquote ist im März 2017 mit 51,4 Prozent deutlich zurückgegangen (Februar: 55,3 Prozent).





Beschäftigung

Das Beschäftigungswachstum in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie hat im März 2017 mit einem Plus von 0,7 Prozent auf knapp 213.850 Personen wieder an Fahrt gewonnen (Vormonat: plus 0,2 Prozent). Im März 2017 haben die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ihren Beschäftigungsstand um 1.523 Personen oder 6,9 Prozent auf fast 23.630 erweitert; ebenso die Kraftfahrzeughersteller, die ihre Beschäftigung um 0,9 Prozent oder 453 Personen auf über 52.730 erhöht haben. Dagegen ist die Anzahl der Beschäftigten bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen um 846 auf knapp 21.350 zurückgegangen.






Februar 2017

Die negativen Signale aus dem bereits zwiespältigen Jahresauftakt 2017 haben sich im Februar noch verstärkt: So ist der Zukunftsindikator „Auftragseingänge“ weiter abgerutscht, die Umsatzzuwächse haben sich durch rückläufige Inlands- und schwächere Auslandsgeschäfte mehr als halbiert und auch die Beschäftigungsentwicklung hat ihren Schwung verloren.

Auftragseingänge

Die gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat insgesamt um 7,6 Prozent rückläufigen Auftragseingänge im Februar 2017 haben ihre Ursache vor allem in der weiterhin deutlich nachlassenden Auslandsnachfrage, die um 9,1 Prozent eingebrochen ist. Aber auch das Niveau der Inlandsaufträge ist um 5,7 Prozent niedriger ausgefallen als vor einem Jahr. Unter den großen hessischen M+E-Branchen hat lediglich die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 5,4 Prozent eine positive Entwicklung ihrer Auftragseingänge gemeldet. Alle anderen haben Rückläufe zu beklagen gehabt: die Hersteller von Metallerzeugnissen um 3,4 Prozent, die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen um 5,1 Prozent und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um 5,6 Prozent. Zweistellige Auftragseinbrüche haben der Maschinenbau mit 10,0 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller mit 10,3 Prozent gemeldet.

Umsatz

Die Umsatzentwicklung für die Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie ist dagegen im Februar 2017 weiterhin positiv verlaufen: So haben die Gesamtumsätze mit 4,900 Mrd. € im Vorjahresvergleich um 6,2 Prozent zugenommen. Allein die Auslandsumsätze sind dabei um 13,8 Prozent auf 2,712 Mrd. € gestiegen. Die Umsätze mit inländischen Geschäftspartnern haben allerdings um 2,0 Prozent auf 2,188 Mrd. € abgenommen. Erneut hat die Metallerzeugung und -bearbeitung, mit 67,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein ungewöhnlich hohes, strukturbedingtes Plus gemeldet, gefolgt von den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 5,1 Prozent. Die anderen großen M+E-Branchen haben dagegen ihren Vorjahresstand nicht erreicht: Mit einem Minus von 1,3 Prozent ist der Rückgang bei den Herstellern von Metallerzeugnissen noch moderat ausgefallen; der Maschinenbau hat um 2,0 Prozent niedrigere Umsätze, die Kraftfahrzeughersteller um 4,5 Prozent und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um 11,6 Prozent geringere Umsätze zu verkraften gehabt. Die M+E-Exportquote ist im Februar 2017 mit 55,3 Prozent nahezu konstant geblieben.





Beschäftigung

Das Beschäftigungswachstum in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie ist im Februar 2017 – nach der kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung im vergangenen Jahr – mit einem Plus von 0,2 Prozent auf knapp 212.700 Personen etwas schwächer als noch im Vormonat (plus 0,5 Prozent) ausgefallen. Im Februar 2017 haben die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ihren Beschäftigungsstand um 1.452 Personen oder 6,6 Prozent auf fast 23.500 erweitert; ebenso die Kraftfahrzeughersteller, die ihre Beschäftigung um 0,7 Prozent oder 380 Personen auf fast 52.690 erhöht haben.





Januar 2017

Der Jahresauftakt für die hessische M+E-Industrie im Januar 2017 ist einerseits geprägt von negativen Signalen – ausschließlich aus dem Ausland – beim Zukunftsindikator Auftragseingänge, andererseits von positiven Entwicklungstendenzen bei den Umsätzen und der Beschäftigung.

Auftragseingänge

Ausschlaggebend für den Rückgang der gesamten Auftragseingänge gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,9 Prozent im Januar 2017 ist die deutlich rückläufige Auslandsnachfrage gewesen: – sie ist um 9,3 Prozent eingebrochen. Dagegen sind die Inlandsorders für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie mit einem Zuwachs um 8,2 Prozent ausgesprochen positiv ausgefallen. Insbesondere die beiden großen M+E-Branchen Maschinenbau und Straßenfahrzeugbau haben allerdings insgesamt mit minus 12,2 Prozent bzw. 5,9 Prozent zu dem insgesamt negativen Ergebnis beigetragen. Dagegen haben die Metallerzeugung und -bearbeitung einen Auftragszuwachs von 2,1 Prozent gemeldet, die Hersteller von DVgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben ein Plus von 5,6 Prozent erzielt und die Hersteller von Metallerzeugnissen sogar von 11,2 Prozent. Den höchsten Zuwachs haben die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit 16,5 Prozent gemeldet.


Umsatz

Im Gegensatz zu den Aufträgen ist die Umsatzentwicklung für die Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie im Januar 2017 ausgesprochen positiv verlaufen: So haben die Gesamtumsätze mit 4,667 Mrd. € im Vorjahresvergleich um 16,7 Prozent zugenommen. Allein die Inlandsumsätze sind dabei um 12,9 Prozent auf 2,077 Mrd. € gestiegen, die Auslandsumsätze haben sogar um 19,9 Prozent auf 2,590 Mrd. € zulegen können. Dabei haben alle hessischen M+E-Branchen Zuwächse verzeichnet: Am deutlichsten mit einem ungewöhnlich hohen Plus von 63,4 Prozent die Metallerzeugung und -bearbeitung, gefolgt von den Herstellern von DVgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 20,7 Prozent und – ebenfalls zweistellig – mit 10,2 Prozent dem Straßenfahrzeugbau. Die Hersteller von Metallerzeugnissen haben ein Plus von 8,4 Prozent erreicht; auch der Maschinenbau hat mit einem leichten Plus von 1,2 Prozent noch einen Zuwachs erzielen können. Die M+E-Exportquote ist im Januar 2017 auf 55,5 Prozent gestiegen.

 Beschäftigung

Das Beschäftigungswachstum in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie hat sich zum Jahresbeginn 2017 – nach der kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung im vergangenen Jahr – weiter beschleunigt: Mit 212.962 Personen sind 1.056 oder 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr beschäftigt gewesen. Im Januar 2017 haben allein die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ihren Beschäftigungsstand um 1.336 Personen oder 6,1 Prozent auf 23.342 erweitert. Im Straßenfahrzeugbau sind mit 52.584 Mitarbeitern um 252 oder 0,5 Prozent mehr beschäftigt worden.





Dezember 2016

Die Daten zum Jahresende 2016 versprechen für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im Dezember 2016 zumindest beim Zukunftsindikator „Auftragseingänge“ einen positiven – auslandsgetriebenen – weiteren Verlauf. Die Umsätze haben sich dagegen sehr verhalten entwickelt und damit den volatilen Verlauf der letzten Monate fortgesetzt. Die Beschäftigung ist weiter auf ihrem stabilen Wachstumspfad geblieben.

Auftragseingänge

Nach der eher verhaltenen und sehr unbeständigen Entwicklung der Inlands-Nachfrage in den vergangenen Monaten hat der Dezember 2016 im Vorjahresvergleich nun wieder ein Inlands-Plus von 5,6 Prozent ausgewiesen – deutlich übertrumpft allerdings von den Auslands-Bestellungen, die um 15,4 Prozent über ihrem Vorjahresniveau gelegen haben. Insgesamt sind damit die Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im Dezember 2016 um 10,5 Prozent gestiegen. Unter den großen M+E-Branchen haben lediglich die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen ein Minus gemeldet: – in Höhe von 3,4 Prozent. Dagegen hat der Maschinenbau sein Vorjahresvolumen um 7,1 Prozent überschritten, in der Metallerzeugung und -bearbeitung sind um 9,6 Prozent mehr Aufträge registriert worden und bei den in den letzten Monaten eher schwachen Kraftfahrzeugherstellern haben die Auftragseingänge – getragen von einem deutlichen Plus aus dem Inland – zum Jahresende insgesamt um 27,1 Prozent zugelegt.



Umsatzentwicklung

Nicht ganz so positiv wie die Auftragseingänge sind die Umsätze in der hessischen M+E-Industrie im Dezember 2016 ausgefallen: Insgesamt sind sie gegenüber dem Vorjahr lediglich um 0,9 Prozent auf 5,084 Mrd. € gestiegen. Dabei haben die Inlandsumsätze um 1,3 Prozent auf 2,406 Mrd. € zugelegt, die Auslandsgeschäfte sind um 0,5 Prozent auf 2,678 Mrd. € angestiegen. Die M+E-Exportquote hat damit im Dezember 2016 52,7 Prozent betragen. Unter den großen hessischen M+E-Branchen hat die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 21,7 Prozent erneut den kräftigsten Zuwachs erzielt. Aber auch die Hersteller elektrischer Ausrüstungen haben mit 13,1 Prozent ein zweistelliges Plus ausgewiesen. Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen ist der Zuwachs mit 3,6 Prozent etwas schwächer ausgefallen. Im Maschinenbau ist das Vorjahresergebnis dagegen um 3,4 Prozent verfehlt worden, die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben sogar ein Minus von 13,2 Prozent gemeldet und die Kraftfahrzeughersteller sind um 19,1 Prozent zurückgefallen.






Beschäftigungsentwicklung

Weiterhin positiv verläuft die Beschäftigungsentwicklung in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie: So sind gegenüber dem Vorjahr mit 213.530 Personen erneut um 0,4 Prozent mehr als vor einem Jahr beschäftigt gewesen. Dabei haben wiederum vor allem die Kraftfahrzeughersteller ihre Belegschaften ausgeweitet: um 1,5 Prozent oder 750 auf knapp 52.660 Personen – ebenso wie die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, die mit um 22.630 1,4 Prozent oder 320 mehr Mitarbeiter als vor einem Jahr beschäftigt haben. Dagegen haben die Hersteller von Metallerzeugnissen einen Rückgang um 2,3 Prozent oder 650 auf 27.905 Beschäftigte gemeldet.





November 2016

Erneut entwickelt sich die konjunkturelle Lage für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie sehr zwiespältig: Im November 2016 hat einerseits der „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge aufgrund der sehr schwachen Inlandsnachfrage etwas nachgegeben, andererseits sind die Umsätze deutlich angesprungen und die Beschäftigung hat sich weiter auf einem stabilen Wachstumspfad bewegt.

Auftragseingänge

Im November 2016 sind die Aufträge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie aus dem Inland im Vorjahresvergleich um 3,9 Prozent zurückgegangen. Die nach wie vor gute Auslandsnachfrage hat mit einem Plus von 3,4 Prozent diesen Rückgang nicht kompensieren können, so dass die Auftragseingänge insgesamt leicht um 0,4 Prozent zurückgegangen sind. Das negative Gesamtergebnis ist vor allem von dem zweistellig um 10,8 Prozent zurückgegangenen Ergebnis bei den Kraftfahrzeugherstellern beeinflusst worden; – dabei sind die Rückgänge aus dem Ausland und dem Inland etwa gleich hoch ausgefallen. Die Metallerzeugung und -bearbeitung hat ihre Auftragseingänge dagegen leicht um 0,2 Prozent steigern können, ebenso die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Plus von 1,7 Prozent und die Hersteller von Metallerzeugnissen, die einen Zuwachs von 2,4 Prozent gemeldet haben. Deutlicher – um 6,3 Prozent – ist die Steigerung bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ausgefallen und der Maschinenbau hat sogar einen Spitzenzuwachs von 7,9 Prozent erzielt.

Umsatzentwicklung

Im Gegensatz zu den Auftragseingängen ist die Umsatzentwicklung in der hessischen M+E-Industrie im November 2016 positiv ausgefallen: Insgesamt sind die Umsätze gegen­über dem Vorjahr um 8,6 Prozent auf 5,088 Mrd. € gestiegen. Dabei haben die Auslandsumsätze sogar kräftig um 13,2 Prozent auf 2,554 Mrd. € zugelegt, die Inlandsgeschäfte sind um 4,3 Prozent auf 2,534 Mrd. € angestiegen. Die M+E-Exportquote hat da­mit im November 2016 50,2 Prozent betragen. Den kräftigsten Zuwachs unter den großen hessischen M+E-Branchen hat die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 38,3 Prozent erzielt. Aber auch die Kraftfahrzeughersteller warten mit einem Plus von 14,9 Prozent ebenso mit einem zweistelligen Ergebnis auf wie die Hersteller von Metallerzeugnissen mit plus 10,3 Prozent. Auch der Maschinenbau liegt mit einem Zuwachs von 8,6 Prozent weit vorn. Einen Rückgang von 2,7 Prozent hat es dagegen bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen gegeben.



Beschäftigungsentwicklung

Auch im November 2016 hat das seit Beginn dieses Jahres anhaltende, stabile Beschäftigungswachstum angehalten: erneut sind gegenüber dem Vorjahr mit 214.025 Personen um 0,4 Prozent mehr als vor einem Jahr beschäftigt gewesen. Dabei haben vor allem die Kraftfahrzeughersteller wieder ihre Belegschaften ausgeweitet: um 1,5 Prozent oder 755 auf knapp 52.700 Personen – ebenso wie die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, die mit 22.685 um 1,3 Prozent oder 283 mehr Mitarbeiter als vor einem Jahr beschäftigt haben. Dagegen haben die Hersteller von Metallerzeugnissen einen Rückgang um 2,2 Prozent oder 633 auf 28.010 Beschäftigte gemeldet.




Oktober 2016

Im Oktober 2016 stellt sich die Lage für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie sehr zwiespältig dar: Einerseits haben sich die Auftragseingänge – allerdings ausschließlich aufgrund der positiven Auslandsnachfrage – wieder leicht erholt, andererseits sind die Umsätze – vor allem wegen wegbrechender Inlandsgeschäfte – wieder rückläufig; stabil ist lediglich die Entwicklung bei der Beschäftigung ausgefallen.

Auftragseingang

Ausschließlich wegen der hohen Zuwächse aus dem Ausland um 5,1 Prozent sind die Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im Oktober 2016 insgesamt im Vorjahresvergleich wieder leicht um 1,2 Prozent angestiegen. Die Inlandsnachfrage hat dagegen um 2,7 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau gelegen. Unter den großen M+E-Branchen haben lediglich die Metallerzeugung und -bearbeitung ihre Auftragseingänge um deutliche 36,9 Prozent sowie der Maschinenbau um 2,2 Prozent steigern können. Dagegen haben die Hersteller von Metallerzeugnissen einen Verlust von 1,2 Prozent hinnehmen müssen, die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen haben ihr Vorjahresniveau um 1,9 Prozent, die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen um 3,3 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller um deutliche 27,1 Prozent verfehlt.

Umsatz

Die Umsätze in der hessischen M+E-Industrie sind im Oktober 2016 insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 4,747 Mrd. € zurückgegangen. Dabei haben die Auslandsumsätze sogar noch leicht um 1,4 Prozent auf 2,521 Mrd. € zulegen können, die Inlandsgeschäfte sind dagegen um 8,0 Prozent auf 2,226 Mrd. € eingebrochen. Die M+E-Exportquote hat damit im Oktober 2016 53,1 Prozent betragen. Lediglich die Metallerzeugung und -bearbeitung hat unter den großen M+E-Branchen mit einem Zuwachs von 29,8 Prozent ihre Umsätze deutlich steigern können. Dagegen haben der Maschinenbau einen Rückgang um 6,6 Prozent und die Kraftfahrzeughersteller von 11,0 Prozent zu verkraften gehabt.

Beschäftigung

Das seit Beginn dieses Jahres anhaltende, stabile Beschäftigungswachstum hat auch im Oktober mit einem leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 0,4 Prozent auf 213.920 Mitarbeiter angehalten. Erneut haben vor allem die Kraftfahrzeughersteller ihre Belegschaften ausgeweitet: um 1,4 Prozent oder 717 auf 52.605 Personen – ebenso wie die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, die mit 22.704 um 1,5 Prozent oder 346 mehr Mitarbeiter als vor einem Jahr beschäftigt haben. Dagegen haben die Hersteller von Metallerzeugnissen einen Rückgang um 2,2 Prozent oder 641 auf 28.057 Beschäftigte gemeldet.

Ansprechpartner
Heinz Günter A. Decker

Heinz Günter A. Decker
Volkswirtschaft, Statistik, Umfragen Ausbildungsleiter