M+E Konjunkturentwicklung

Wir geben einen Überblick über die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge, Umsätze und Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie und Vergleichsdaten für das Verarbeitende Gewerbe. Es werden in die Datenerhebung der amtlichen Statistik lediglich Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen („Abschneidegrenze“) einbezogen.

Juli 2021

Auftragseingang:
Die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Gütern der hessischen M+E-Industrie ist im Juli 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 33,5 % gestiegen. Wie bereits in den Vormonaten ist der starke Anstieg zum Teil auf den pandemiebedingten Einbruch im Vorjahresmonat zurückzuführen. Die deutlichsten Erholungen verbuchten der gewöhnlich sehr volatile sonstige Fahrzeugbau, die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen und die Hersteller elektrischer Ausrüstungen.





Umsätze:
Die hessische Metall- und Elektroindustrie hat im Juli 2021 rund 5,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zugewinn von rund 5,2 %. Die deutlichsten Zuwächse verbuchten die Hersteller von Metallerzeugnissen (+14,9 %) und die Kraftfahrzeug- und Teilehersteller (+14,4 %). Demgegenüber gingen die Umsätze bei den Metallerzeugern (-8,5 %) und im sonstigen Fahrzeugbau (-13,0 %) deutlich zurück.







Beschäftigung:
Nach dem kurzen Anstieg im Juni ist die Zahl der Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie im Juli wieder gefallen: Um  223 auf 203.224. Dies sind 4.553 Beschäftigte weniger als im Vorjahr (-2,2 %). Außer im sonstigen Fahrzeugbau  und bei den Herstellern sonstiger Waren ging die Beschäftigung im Vergleich zum Juli 2020 in allen Branchen zurück. Den größten Beschäftigungsrückgang mit insgesamt 1.163 Stellen weniger als im Vorjahr (-2,5 %) gab es im Juni bei den Kraftfahrzeug- und Teileherstellern.





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Jan-Patrick Harms

Jan-Patrick Harms
Kennzahlen und Benchmarks