M+E Konjunkturentwicklung

Wir geben einen Überblick über die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge, Umsätze und Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie und Vergleichsdaten für das Verarbeitende Gewerbe. Es werden in die Datenerhebung der amtlichen Statistik lediglich Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen („Abschneidegrenze“) einbezogen.

Februar 2020

Auftragseingang:
Die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Gütern der hessischen M+E-Industrie lag im Februar 2020 leicht (-3,7 %) unter der des Vorjahresmonats. Vor allem die Kraftfahrzeughersteller (-21,0 %) und die Metallerzeuger und -bearbeiter (-21,7 %) verbuchten deutlich weniger Aufträge als im Vorjahr. Ein Auftragsplus verbuchten lediglich der Maschinenbau (+18,7 %) und der sonstige Fahrzeugbau (+47,2 %).





Umsatz:
Die Umsätze in der hessischen Metall- und Elektroindustrie sind im Februar 2020 im Vergleich zum Januar um rund 3 % auf rund 5,8 Milliarden Euro gestiegen. Die M+E-Exportquote lag bei 61,7 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Umsätze ebenfalls an (+8,0 %). Die größten Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Metallerzeuger- und -bearbeiter (+58,8 %) und die Hersteller sonstiger Waren (+35,7 %). Auch der Maschinenbau war mit 2,0 % zum Vorjahr leicht im Plus. Deutlich im Minus waren hingegen die Hersteller von Elektrotechnik und Datenverarbeitungsgeräten (-21,3 %). Auch bei den Kraftfahrzeugherstellern gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich zurück (-8,0 %).





Beschäftigung:
Die Zahl der Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie ist im Januar um 447 auf 211.810 gesunken. Dies sind 7.370 Beschäftigte weniger als im Vorjahr (-3,4 %). Den größten Beschäftigungsrückgang mit insgesamt 3.574 Stellen weniger als im Vorjahr (-6,8 %) gab es erneut bei den Kraftfahrzeugherstellern, dicht gefolgt von den Herstellern von elektrotechnischen und Datenverarbeitungsgeräten mit 3.315 Beschäftigten weniger als im Vorjahr (-13,4 %).