M+E Konjunkturentwicklung

Wir geben einen Überblick über die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge, Umsätze und Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie und Vergleichsdaten für das Verarbeitende Gewerbe. Es werden in die Datenerhebung der amtlichen Statistik lediglich Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen („Abschneidegrenze“) einbezogen.

Dezember 2021

Auftragseingang:
Die preisbereinigte Gesamtnachfrage nach Gütern der hessischen M+E-Industrie ist im Dezember 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 15,0 Prozent gesunken. Der deutliche Rückgang ist auf starke Auftragseinbrüche bei den Herstellern von Metallerzeugnissen (-9,6 %) und im volatilen sonstigen Fahrzeugbau (-80,3 %) zurückzuführen. Alle anderen Branchen verbuchten im Dezember Auftragszugewinne im Vergleich zum Jahresabschluss 2020.





Umsätze:
Die hessische Metall- und Elektroindustrie hat im Dezember 2021 rund 6 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Rückgang von rund 2,0 %. Über die Branchen zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr ein stark unterschiedliches Bild: Während die Elektroindustrie und der Maschinenbau Umsatzzuwächse verzeichnen konnten,  waren die Metallindustrie und der Fahrzeugbau im Minus.







Beschäftigung:
Die Zahl der Beschäftigten in der hessischen M+E-Industrie ist im Dezember wieder leicht gesunken: Um 633 auf 203.102. Dies sind 3.659 Beschäftigte weniger als im Vorjahr (-1,8 %). Der Beschäftigungsabbau verliert damit weiter an Fahrt. Im Vergleich zum November 2020 ging die Beschäftigung in fast allen Branchen zurück. Den größten Beschäftigungsrückgang mit insgesamt 1.952 Stellen weniger als im Vorjahr (-4,1 %) gab es im Dezember erneut bei den Kraftfahrzeug- und Teileherstellern.





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Jan-Patrick Harms

Jan-Patrick Harms
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