Zwei mittelhessische Schülerinnen unter den Finalisten
15 Schülerinnen und Schüler sind beim Landesfinale des Wettbewerbs „Bester Praktikumsbericht“ für ihre herausragenden Praktikumsdokumentationen ausgezeichnet worden. Ausgerichtet wurde die Ehrung vom Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Rhein-Main-Taunus und dem Arbeitgeberverband HESSENMETALL Rhein-Main. Im Bildungshaus Bad Nauheim erhielten die siegreichen Jugendlichen Urkunden und Geldpreise für ihre Berichte.Zwei Schülerinnen aus Nidda befinden sich unter den landesweiten Preisträgern. Julia Welker vom Gymnasium Nidda erreichte den zweiten Platz in der Kategorie „Gymnasium Sek. I“. Kathleen Zoe Wagner, ebenfalls vom Gymnasium Nidda, gewann den ersten Platz in der Kategorie „Gymnasium Sek. II“.
Die 15 ausgezeichneten Praktikumsmappen hatten sich zuvor in den regionalen Vorentscheiden in Nord-, Mittel- und Osthessen sowie in Wiesbaden-Rheingau-Taunus und im Rhein-Main-Gebiet unter rund 270 eingereichten Berichten durchgesetzt. Eine Jury bewertete die Arbeiten nach formalen Kriterien, inhaltlicher Tiefe und Kreativität. HESSENMETALL Mittelhessen ist bereits seit etlichen Jahren Partner des Wettbewerbs. Geschäftsführer Sascha Drechsel gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich: „Berufsorientierung gelingt am besten dort, wo junge Menschen Arbeitswelt unmittelbar erleben können. Betriebspraktika schaffen genau diese Möglichkeit und können entscheidende Weichen für die spätere Berufswahl stellen. Zugleich sind sie für Unternehmen eine wichtige Gelegenheit, zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene Ausbildungsberufe näherzubringen. Deshalb ist die Unterstützung des Schülerwettbewerbs für uns als Arbeitgeberverband seit vielen Jahren selbstverständlich. Die Qualität und Kreativität der eingereichten Arbeiten zeigen, welchen nachhaltigen Eindruck ein Praktikum hinterlassen kann.“
Sascha Ruhweza, Sprecher der Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Mittelhessen, zeigt sich ebenfalls beeindruckt: „Für junge Menschen ist ein Praktikum weit mehr als ein erster Einblick in die Arbeitswelt. Wenn die Erfahrungen anschließend in der Schule aufgegriffen und derartig in die Tiefe gehend reflektiert werden, können Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Stärken und Interessen noch einmal ganz neu entdecken. Dass zwei Jugendliche aus Mittelhessen landesweit zu den Besten gehören, freut uns deshalb ganz besonders. Diese herausragenden Schülerleistungen stehen auch für die Qualität und das Engagement unserer Schulen, Unternehmen und Jugendlichen in Mittelhessen. Dies gibt uns zudem eine positive Rückmeldung darüber, wie es gelingt in gemeinsamer Netzwerkarbeit an guter Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler der heimischen Region zu arbeiten.“