Vier Fragen an... autonomIQ

Team autonomIQ
Team autonomIQ

Was macht Ihr genau und was ist das Besondere an Eurer Geschäftsidee?

autonomIQ entwickelt mit simplymill eine Softwarelösung für die automatisierte und intelligente Arbeitsvorbereitung in der zerspanenden Fertigung. Unser Ziel ist es, den Weg von der Bauteildatei zum fertigen Angebot und Bearbeitungsplan deutlich zu verkürzen. Gerade in der High-Mix-Low-Volume-Fertigung, also bei kleinen Losgrößen, hoher Variantenvielfalt und kurzen Reaktionszeiten, ist die Arbeitsvorbereitung heute häufig ein zentraler Engpass.
Das Besondere an unserer Geschäftsidee ist, dass wir CAM-Planung, Angebotserstellung und maschinennahe Fertigungsprozesse enger zusammenbringen. Statt jeden Auftrag aufwendig manuell zu analysieren und zu programmieren, unterstützt simplymill dabei, aus 3D-Daten automatisiert Bearbeitungsstrategien, Werkzeugauswahl, Zeiten und Kalkulationsgrundlagen abzuleiten. Damit machen wir Fertigungswissen skalierbarer, entlasten Fachkräfte und ermöglichen es Zerspanungsunternehmen, schneller und wirtschaftlicher auf Kundenanfragen zu reagieren.

Was war oder ist bisher eure größte Herausforderung als „junges“ Unternehmen?

Unsere größte Herausforderung ist der Marktzugang in einen sehr anspruchsvollen industriellen Markt. Zerspanende Unternehmen arbeiten mit komplexen Maschinen, gewachsenen Prozessen und sehr hohem Qualitätsanspruch. Eine neue Softwarelösung muss deshalb nicht nur technologisch überzeugen, sondern sich auch in bestehende Arbeitsweisen, Maschinenumgebungen und Verantwortlichkeiten einfügen.
Dazu kommt, dass wir ein Problem adressieren, das viele Unternehmen zwar täglich spüren, das aber oft als „normaler“ Bestandteil der Fertigung akzeptiert wird: Die manuelle Arbeitsvorbereitung bindet viel Erfahrung, Zeit und Kapazität. Für uns als junges Unternehmen bedeutet das, gemeinsam mit Anwendern Vertrauen aufzubauen, reale Fertigungsprozesse tief zu verstehen und unsere Lösung so zu entwickeln, dass sie im industriellen Alltag echten, messbaren Nutzen schafft.

Was macht euch bereits heute erfolgreich?

Erfolgreich macht uns vor allem die Kombination aus technologischem Anspruch und Nähe zur industriellen Praxis. Wir lösen kein abstraktes Digitalisierungsproblem, sondern einen sehr konkreten Engpass in der Metallverarbeitung: Wie kommt ein Unternehmen schneller, sicherer und wirtschaftlicher vom Kundenbauteil zur fertigungsgerechten Planung?
Unser Team verbindet Kompetenzen aus Produktionstechnik, Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und unternehmerischem Aufbau. Gleichzeitig entwickeln wir simplymill eng mit Pilotkunden, Maschinenherstellern und Technologiepartnern weiter. Dieses Zusammenspiel aus Anwenderfeedback, technischer Tiefe und klarem Marktfokus hilft uns, eine Lösung zu schaffen, die nicht nur innovativ ist, sondern in der Fertigung tatsächlich angenommen werden kann.

Wieso seid Ihr Mitglied bei Hessenmetall?

Wir sind Mitglied bei Hessenmetall, weil wir den direkten Austausch mit der produzierenden Industrie suchen. Hessen ist ein starker Industriestandort mit vielen hochspezialisierten Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie. Genau diese Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Fertigungsprozesse effizienter, digitaler und unabhängiger von knappen Fachkapazitäten zu gestalten.
Hessenmetall bietet uns dafür ein starkes Netzwerk, einen praxisnahen Zugang zu Entscheidern und eine Plattform, um mit etablierten Industrieunternehmen über konkrete Herausforderungen in der Fertigung zu sprechen. Für uns ist das besonders wertvoll, weil wir simplymill nicht am Markt vorbei entwickeln wollen, sondern gemeinsam mit Anwendern, Partnern und industriellen Experten.
Als junges Unternehmen mit Wurzeln in Hessen möchten wir dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie zu stärken und neue Technologien dort nutzbar zu machen, wo sie echten Mehrwert schaffen: direkt in der Produktion.

Logo autonomIQ
.

Kontakt

autonomIQ technologies GmbH
Seeheimer Straße 128
64319 Pfungstadt