Experimente mit Wasser, Luft und Licht
Die Hanauer Physikdetektive an der Karl-Rehbein-Schule
Knapp 30 engagierte Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse an der Hanauer Karl-Rehbein-Schule haben neugierige Kindergartenkinder zu Physikdetektivinnen und -detektiven 2026 gemacht. Das gleichnamige gemeinsame Projekt der Kathinka-Platzhoff-Stiftung, der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und von HESSENMETALL Offenbach und Osthessen erreicht in der Stadt inzwischen alle vier weiterführenden Schulen und nahezu alle Kindertagesstätten. „Die Physikdetektive sind seit fast zwanzig Jahren ein Erfolgsmodell, um in Kindern sehr früh Forschergeist zu wecken. Damit leisten wir mit unseren Partnern einen nachhaltigen Beitrag für unsere Entwicklung in Deutschland“, sagte Daniel von Hauff, Geschäftsführer der Kathinka-Platzhoff-Stiftung.
Unter Anleitung von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften aller beteiligten Schulen in Hanau machen Kindergartenkinder jedes Jahr anhand kindgerechter sowie spielerischer Experimente schon im Vorschulalter erste bewusste Erfahrungen mit Naturwissenschaften. Die Jugendlichen bereiten hierzu für die kleinen Forscherinnen und Forscher verschiedene interaktive Stationen vor. An der Karl-Rehbein-Schule standen in diesem Jahr besonders die Themen Wasser, Luft und Licht im Vordergrund. Zu den Experimenten vor Ort gehörten unter anderem das Regenbogenglas, die Brausetablettenrakete, der Oobleck-Versuch, der gebrochene Stab, Reflexion im Schuhkarton und vieles mehr. „Zwischen den großen und kleinen Physikdetektiven hat es gefunkt! Physik kann spielerisch sein und Spaß machen. Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihren eigens für den Vormittag vorbereiteten Experimenten sowohl die großen als auch die kleinen Gäste begeistert. Es wurde neugierig beobachtet, ausprobiert, entdeckt und voller Stolz unterhaltsam erklärt. Das war tolle Teamarbeit, die Lust auf mehr macht!“, so Claudia Blaak, stellvertretende Abteilungsleiterin für berufliche Bildung bei der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern.