Wachstumsrisiken seien vor allem die Schulden- und Währungskrise und die hohen Rohstoffpreise.
Die Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie legten im April 2011 gegenüber dem hohen Vorjahresniveau noch einmal um 4 Prozent zu. Für das positive Gesamt-Vorzeichen sorgte die Inlandsnachfrage mit ihrem Plus um 12 Prozent, während die Auslandsaufträge um 4 Prozent sanken. Die Auslandsumsätze legten im April 2011 um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2,3 Mrd. Euro erneut kräftig zu. Die Inlandsumsätzen wuchsen um acht Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Insgesamt stiegen die Umsätze um 18 Prozent im Vorjahresvergleich auf 4,4 Mrd. Euro.

Vor allem zwei M+E-Branchen erzielten im April sehr gute Umsatzzuwächse: Die Autoindustrie steigerte sich um 32 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. In der Metallerzeugung und –bearbeitung gab es eine Erhöhung um 30 Prozent auf 760 Mio. Euro.
Die ausführlichen Zahlen der hessischen M+E Industrie stehen unter M+E Konjunktur/April 11.