Arbeitsfelder:

Zur Ausgestaltung der betrieblichen Auslastungssituation
sind flexible Arbeitszeitsysteme, die auf entsprechende Kundenschwankungen reagieren, ein wichtiges Gestaltungselement. Neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen sind dabei die betrieblichen Belange sowie zeitgemäße arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen. Die Tarifverträge der Metall- und Elektro-Industrie halten dazu ein ganzes Bündel von Gestaltungsmöglichkeiten zur Flexibilisierung der Arbeitszeit bereit, die auf die betrieblichen Gegebenheiten anzupassen sind. Die verschiedenen Stellschrauben helfen dabei, Betriebszeit und Arbeitszeit zur Verbesserung der Wettbewerbsposition zu nutzen.
Schichtpläne
Schichtpläne sind ein Instrumentarium, um in der Metall- und Elektro-Industrie eine größtmögliche Auslastung von Maschinen und Anlagen zu erreichen. Mit der Gestaltung von Schichtplänen, die über die klassische Früh-, Spät-, Wechselschicht hin bis zum 21-Schichtmodell gehen, lassen sich oft Investitionen in zusätzliche Fertigungsanlagen einsparen.
Über die Ausgestaltung der Schichtpläne nach arbeitswissenschaftlichen Kriterien lassen sich die Folgen für die Schichtarbeiter reduzieren. Von den Verbandsingenieuren wird eine Schichtplansoftware eingesetzt, mit der die betrieblichen Erfordernisse bei der Gestaltung von festen oder flexiblen Schichtsystemen berücksichtigt werden können. So lassen sich beliebig viele Varianten erarbeiten, die dann bis auf die Mitarbeiterebene dargestellt in individuelle Schichtpläne zur Verfügung gestellt werden können.
Kapazitätskalender 2012
Der Kapazitätskalender für die Hessische Metall- und Elektroindustrie zeigt in einer übersichtlichen Darstellung die Ist-Kapazitäten für das Jahr 2012 nach Monaten und Quartalen auf. Weiterhin sind die arbeitsfreien Tage aufgeführt. In dieser Excel-Datei ist die individuelle Anpassung auf den betrieblichen Bedarf möglich.