Sechs Schüler aus Rhein-Main-Taunus sind in Top 10

Hessische Siegerehrung der 53. Internationalen PhysikOlympiade

Im Rahmen der 53. Internationalen PhysikOlympiade sind die zehn besten hessischen Teilnehmer und Teilnehmerinnen für ihren Erfolg in dem Wettbewerb bei einer Siegerehrung ausgezeichnet worden. Robert Ballmaier (Philipp-Reis-Schule, Friedrichsdorf), Dominik Sadtler (Kaiserin-Friedrich-Gymnasium, Bad Homburg) und Beyzanur Demirel (Gymnasium Riedberg, Frankfurt) sowie Lasse Blum, Gioia Bannier und Johann Gaulke von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim haben mit ihrer herausragenden Leistung auf Landesebene bei dem Wettkampf überzeugt.

Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel lobt: „Wir freuen uns sehr, diese talentierten jungen Menschen für ihre hervorragenden Leistungen in der Physik-Olympiade auszeichnen zu dürfen. Sie haben gezeigt, dass sie nicht nur über ein tiefes Verständnis für die Naturwissenschaften verfügen, sondern auch über die Fähigkeit, innovative Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln. Und sie haben gezeigt, dass mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer in der Schule sehr wohl Spaß machen und viele Schülerinnen und Schüler begeistern können.“

Friedrich Avenarius, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL Rhein-Main-Taunus, ist begeistert vom Talent der Gymnasiasten: „Diese jungen Physik-Olympioniken haben genau das, was die heimische Metall-, Elektro- und IT-Industrie in der Zukunft braucht. Ihr Interesse an der Physik eröffnet ihnen viele berufliche Möglichkeiten. Mit ihrem Fleiß, ihrer Disziplin und ihrem naturwissenschaftlichen Verständnis können die Jugendlichen gewiss in einigen Jahren innovative Ideen und Produkte entwickeln. Dabei würde es mich natürlich sehr freuen, wenn sie ihre Talente und Begabungen in den regionalen Industrieunternehmen einbringen.“

Die Internationale PhysikOlympiade (IPhO) findet seit 1967 mit dem Ziel statt, weltweit besonders begabte Schülerinnen und Schüler im Fach Physik zu fördern. Im Zentrum steht aber nicht das Detailwissen, sondern das Training im Lösen physikalischer Aufgaben sowohl im theoretischen als auch im experimentellen Bereich. Die erste Aufgabenrunde auf Landesebene liegt auf anspruchsvollem Oberstufenniveau, die zweite auf Universitätsniveau. Die dritte und auch die vierte Runde finden über mehrere Tage auf Bundesebene statt. Die internationale Schlussrunde findet, unter Vorbehalt der weiteren Pandemieentwicklung, im Juli in Tokio statt.

Seit dem Jahr 2001 werden diejenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in der zweiten Wettbewerbsrunde erfolgreich waren, durch die Landesregierung, den Arbeitgeberverband HESSENMETALL und ein gastgebendes Unternehmen geehrt. In diesem Jahr fand die Ehrung bei dem Maschinenbauunternehmen SCHMIDTSCHE SCHACK in Kassel statt. Die Veranstaltung bot den jungen Talenten die Gelegenheit, sich über die Karrieremöglichkeiten in der größten hessischen Industrie zu informieren.

Michael Reitz

Referent Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

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