Lieber früh sensibilisieren als zu spät Panik bekommen
Nach einem global nachrichtenträchtigen Wochenende fügte sich der einleitende Beitrag von VhU-Rechtsanwältin Sabine Prößl passend ein: Wie können Unternehmen ihr Personal in Krisenzeiten sicherstellen? Angesichts bestehender Kriege und neuester Entwicklungen erscheint es langfristig betrachtet wenig sinnvoll, mögliche Gefahren zu verdrängen. Europas Sicherheitsordnung ist auf dem Prüfstand, die USA als ehemalige Schutzmacht für Europa bleiben zunächst unberechenbar und die Wirkungsweise technologischer Innovationen bleibt abzuwarten. Der Standort Deutschland ist nicht nur Dreh- und Angelpunkt für Wirtschaft und Industrie, sondern auch – im Verbund mit unseren ausländischen Partnerländern – Garant für Stabilität und Frieden in Europa. Daher muss das Land, aber auch jedes Unternehmen und damit alle Führungskräfte die eigenen Sicherheitsvorkehrungen analysieren und stärken.
Unternehmen sollten „Vorbereitungen treffen, die hoffentlich nicht gebraucht werden; aber [im Ernstfall] nicht vorbereitet zu sein, ist auch keine Alternative“, so Prößl. Die gegenwärtigen Bedrohungen vielfältig: Unternehmen sollten einen Krisenplan bereithalten, der sie im Fall von Cyberangriffen, Stromausfällen, Sicherheitsrisiken und vielem mehr schützt.
Wenn Sie sich nun fragen, was Sie für Ihr Unternehmen tun können, hier ein Tipp für Sie: Unter Resilienzcheck finden Sie eine KI-gestützte Selbstbewertung für Unternehmen zur Resilienz in Krisenlagen. Hierfür beantworten Sie Fragen von Cyber-Sicherheit über finanzielle Robustheit, Personal bis hin zu Führung und Unternehmenskultur, und erhalten konkrete, praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit. Ihre Daten werden anonym und vertraulich behandelt. Melden Sie sich auch gerne bei unserer Veranstaltungsreihe HESSENMETALL DEFENSE CONNECT an, bei der gemeinsam Wege in die Sicherheits- und Verteidigungswertschöpfungskette begangen werden.