MINT Frühjahresreport 2022

Der Bericht wird vom Institut der Deutschen Wirtschaft halbjährlich im Auftrag von Gesamtmetall, BDA und der Nationalen Initiative "MINT Zukunft schaffen" erstellt.

Der MINT-Frühjahrsreport 2022 zeigt, dass die Arbeitskräftelücke im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) stark zunimmt. Die MINT-Arbeitskräftelücke erreicht im April 2022 mit insgesamt 320.600 fehlenden MINT-Arbeitskräften einen neuen Rekordhöchstwert für den Vergleichsmonat April.Im vergangenen Jahr war die MINT-Lücke im April 2021 mit 159.800 fehlenden MINT-Arbeitskräften nur halb so hoch gewesen. In den letzten Jahren sind die Beschäftigungszahlen und Engpässe in den Bereichen Energie/Elektro und IT besonders stark gestiegen.

Indra Hadeler, Geschäftsführerin Bildung und Internationale Beziehungen bei Gesamtmetall: „Der MINT-Nachwuchs droht immer weniger zu werden. Die negativen Effekte der pandemiebedingten Schulschließungen auf die MINT-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und der Rückgang der MINT-Studienanfängerzahlen hinterlassen tiefe Spuren. Rund 36 Prozent der MINT-Beschäftigten sind in der M+E-Industrie tätig. Daher ist die Sicherung des MINT-Nachwuchses für die Industrie besonders wichtig, um über Innovationen die Weichen für die Digitalisierung und die Dekarbonisierung und damit für nachhaltiges Wachstum zu stellen. Die M+E-Industrie investiert pro Jahr rund 101 Milliarden Euro in Innovationen – das sind 59 Prozent der deutschen Innovationsaufwendungen. 75 Prozent aller Patentanmeldungen in Deutschland stammen aus der M+E-Industrie – Klimaschutz und Digitalisierung gewinnen dabei deutlich an Bedeutung.“

Den MINT-Frühjahrsrepoer 2022 können Sie  >>> hier abrufen