Editorial

Wie man Lotus Notes in die G Suite überführt.

„Machen ist das neue Wollen“ – das war Konsens auf dem 3. IT-Forum von HESSENMETALL in Kassel. Einig waren sich die zupackenden Pragmatiker auch im Erfolgsrezept: „Groß denken, klein starten, schnell skalieren!“ Beim exponentiellen Wachstum des ausgetauschten Datenvolumens in der Cloud auf 140 Billionen Gigabyte (2019) gaben sie Antworten auf Fragen wie: Wie sicher sind heute Daten in der Cloud oder anderswo? Welchen Anteil am Risiko hat der „Faktor Mensch“ dabei? Wie schützen sich Unternehmen vor Datenklau? Welche Vorteile ergeben sich durch die intelligente Verknüpfung großer Datenmengen?

Der 26 Jahre junge Alexander Pöllmann, Head of Intranet & Collaboration Services bei der Viessmann IT Service GmbH, berichtete z. B., wie sein Unternehmen nach 22 Jahren Lotus Notes durch die G Suite von Google abgelöst und damit sämtliche Daten in die Cloud verlagert hat. „Der Umstieg auf die Cloud gehört zur unternehmensweiten Digitalisierungsstrategie von Viessmann. Ein Arbeitsplatz der Zukunft wird niemals erreicht werden. Es ist ein ‚ongoing process‘, mit schnellen auf die Mitarbeiter wirkenden Veränderungen. Machen ist das neue Wollen, nur cooler! Eine Kulturveränderung im Unternehmen ist unabdingbar, um die Vorteile einer maximal flexiblen Arbeitsumgebung auszunutzen. Die Cloud hilft uns, den Arbeitsplatz unabhängig von Ort, Zeit oder Endgerät zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus schafft die Cloud Standards für Integrationen und harmonisiert die Prozesse.“

Auch die Livehacker Matteo Cagnazzo und Chris Wojzechowski vom Institut für Internet-Sicherheit in Gelsenkirchen erzählten, dass sie ihre Daten in der Cloud haben.

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Wie produziert man kleine Stückzahlen ohne draufzulegen?

Das erläutert Alexandra Schmidt von unserem Mitgliedsuntenehmen, der Hessischen Schraubenfabrik hsf: „Mit vorausschauender Planung, Ausstattung und vor allem mit guten und motivierten Mitarbeitern. Hier wird keine Maschine gekauft ohne Zustimmung der betroffenen Leute. Wir rüsten manche Maschinen drei- bis viermal am Tag um. Da muss jeder wissen, was er tut. An jeder Anlage haben wir deshalb qualifizierte Einrichter. Ein eigener Werkzeugbau hilft uns, flexibel und schnell reagieren zu können. Organisation ist meine Stärke, und ich bin sehr ergebnisorientiert. Nicht fackeln, sondern sehen, kurz reden und entscheiden. Wir optimieren ständig und sorgen für Vielfalt bei Werkzeugen und Material. Mit dem Konzept stehen wir gut da und werden beim Umsatz 2018 nun die 10-Millionen-Euro-Marke überschreiten.“

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Alles andere als altes Eisen: 70 Jahre HESSENMETALL Südhessen

Die Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSENMETALL feierte mit über 200 Gästen ihr 70-jähriges Bestehen am 19. November 2018 im Haus der Wirtschaft Südhessen in Darmstadt. „Es ist der Mix aus arbeitsrechtlicher Expertise, flexibler und betriebsnaher Tarifgestaltung sowie innovativer Wissensvernetzung und vielfältigem gesellschaftlichem Engagement, der das Leistungsspektrum des Verbandes prägt“, sagte Claus Lau, Vorstandsvorsitzender der Bezirksgruppe in seinem Grußwort. „Unverzichtbar für uns sind demokratische Werte, soziale Marktwirtschaft, Freihandel und europäische Integration. Denn sie bilden das Fundament unserer freiheitlichen Grundordnung und den Ordnungsrahmen für unternehmerisches Handeln.“

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Ich wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre!

Herzliche Grüße
Ihr Dirk Pollert

Ansprechpartner
Dirk Pollert

Dirk Pollert
Hauptgeschäftsführer