Editorial

Liebe Mitglieder!

Gerne lade ich Sie ein zu unserem monatlichen Erfahrungsaustausch, den wir mit Ihnen und für Sie zusammenstellen. Die Unternehmensgeschichten finden Sie auf unserer Website, die Vertiefungen, Charts, Präsentationen und Studien dann in unserem Serviceportal – exklusiv für Mitglieder. Schauen Sie rein!

Erfolgreiche Familienunternehmen: Mitarbeiter gehören zur Familie.

Bei Familienunternehmen sind die Treue zum heimischen Standort und die Verantwortung für die Menschen im Betrieb ganz wichtig. An den vier Beispielunternehmen Kopp Schleiftechnik, der Firma Georg Martin,  Kunzler Notstromtechnik und der Firma Arno Arnold, zeigen wir, wie sie ticken. Sie haben ein „ehrliches Interesse an den Menschen“, so die Unternehmerin Heike Kopp, und die Wertschätzung kommt über gute Leistung im Betrieb zurück.  Kurze Wege und schnelle Entscheidungen bieten kreativen Raum zur Entfaltung. Und idealerweise wird die nachfolgende Familiengeneration frühzeitig in die unternehmerischen Planungen mit einbezogen. Für Simone und Wolf  Mang ist die Firma sogar „wie ein weiteres Kind“.

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Wie „100 Jahre Zukunft“ gehen und wie man als südhessisches Traditionsunternehmen zu einem spanischen Partner kommt, erklären Vater Albrecht und Sohn Sven Hallbauer von Samoa Hallbauer. Die Unternehmen Samoa und Hallbauer sind parallel gewachsen. Hallbauers Stärke liegt mehr in der Industrie, Samoas Stärke eher im Bereich der Kfz-Werkstätten. Obwohl sie Wettbewerber waren, hatten sie seit den 1980er Jahren immer einen guten Kontakt, denn Samoa ist ebenfalls ein klassisches Familienunternehmen. Inzwischen ist dort auch schon die nächste Generation mit im Geschäft. Beide passen also in vielerlei Hinsicht gut zusammen.

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Digitale Produktion Wie funktioniert ein Manufacturing Execution System?

Digitale Innovationen haben die Prozesse immer wieder verbessert. Einen beeindruckenden Einblick in die hochmoderne Welt der Isabellenhütte Heussler gaben deren IT-Chef Ralf Gawenda und der Leiter Produktion Bauelemente Michael Schlüter auf dem 4. HESSENMETALL IT-Forum in Wetzlar. Das mehr als 500 Jahre alte Unternehmen in Dillenburg zählt zu den bedeutendsten Herstellern von elektrischen Widerstandswerkstoffen und thermoelektrischen Werkstoffen zur Temperaturmessung sowie von passiven Bauelementen für die Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie. Und das bei einer wohl einzigartigen Fertigungstiefe. Sie nutzen konsequent digitale Innovationen, um die Prozesse zu verbessern. Heute sind die Anlagen und Arbeitsplätze über ein „Manufacturing Execution System“ verbunden: Das System erfasst in Echtzeit alles, was den Produktionsprozess beeinflusst. So kann die Fertigung besser kontrolliert und gesteuert werden. Wenn Sie wissen wollen, wie die virtuelle Welt und die reale Produktionswelt zu einem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess verschmelzen ….

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Arbeitswissenschaftliches Forum: „Keine Angst vor Konflikten!“

Erfahrungsaustausch war Trumpf beim AW-Forum in Mainz zur Arbeit im Wandel. „Der Vortrag von Schaeffler war für uns interessant weil wir momentan an Schichtmodell-Themen dran sind, die auch mit dem Betriebsrat zu verhandeln sind. Auch bei uns ist die Scheu, den Schritt der Einigungsstelle zu gehen, da – auch das nehme ich mit: man sollte es durchaus mal wagen“, so die Reaktion von Teilnehmer Andreas Fiedler, Leiter des Servicecenter Personal bei der Fritz Winter Eisengießerei.
Die geforderte Flexibilität seitens der Mitarbeiter ist eine zentrale Herausforderung für Unternehmen und die Arbeitszeitgestaltung. Die Bedürfnispyramide hat sich geändert und darauf müssen sich Unternehmen vorbereiten, um im Kampf um Fachkräfte zu punkten. Dirk Siebels, Senior Vice President Corporate Labor Relations der Continental AG führte als zentrale Maßnahmen für Flexibilität mobiles Arbeiten, flexible Lebenszeitmodelle und Sabbaticals an. Dabei wählt Conti einen „glokalen“ Ansatz, der es ermöglicht, die globalen Vorgaben in den verschiedenen Betrieben an die lokalen Gegebenheiten anzupassen. Siebels appellierte an die Teilnehmer: „Es lohnt sich anzufangen. Man braucht dafür kein riesen Projektteam und es ist keine Raketenwissenschaft, aber Sie brauchen Durchsetzungsvermögen bei Ihrer Geschäftsführung.“

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Herzliche Grüße,
Ihr Dirk Pollert


Ansprechpartner
Dirk Pollert

Dirk Pollert
Hauptgeschäftsführer