Wie mit radikalisierten Mitarbeitern in Unter­nehmen umgehen?

Online-Seminar informiert über arbeitsrechtliche Handlungsmöglichkeiten und kommunikative Lösungsstrategien

Politische oder religiöse Radikalisierung wird zuerst im engen sozialen Umfeld und am Arbeitsplatz wahrgenommen. Die Corona-Pandemie wirkte zudem als Brandbeschleuniger für Verschwörungsmythen. Das ist eine ernstzunehmende Gefahr für das gesellschaftliche Zusammenleben sowie für die Sicherheit und Reputation von Unter­nehmen. Antworten, wie Vorgesetzte, Personalverantwortliche und Kollegen arbeitsrechtlich und kommunikativ darauf reagieren können, gab das dreiteilige Online-Seminar ‚Radikalisierte Mitarbeiter/innen in der Belegschaft?‘ der Unternehmerverbände Südhessen am 16. Februar 2022.

Die 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten von Experten des Hessischen Landesamts für Verfassungsschutz einen Überblick zur Ausprägungen des politisch und religiös motivierten Extremismus sowie praktische Fallbeispiele aus der Arbeit der Behörde.

Anschließend wurden anhand aktueller Beispiele aus der betrieblichen Praxis arbeitsrechtliche Handlungsmöglichkeiten sowie PR-Strategien für die interne und externe Unter­nehmenskommunikation aufgezeigt.

Fallbeispiele und Präsentationen zum Online-Seminar können Verbandsmitglieder im internen Mitgliederbereich des Unternehmerverbandes herunterladen.