Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren,

nullin diesem Frühjahr melden wir uns zu herausfordernden Zeiten bei Ihnen. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen sowie die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung sind schwierige Umstände, die uns alle betreffen. Entscheidend hierbei ist jedoch, wie wir mit dieser bisher unbekannten Ausnahmesituation und einem inzwischen völlig neuen Alltag umgehen – insbesondere in der M+E-Industrie.

Unsere erste Herausforderung, gleich zu Beginn der weitgreifenden Eindämmungsmaßnahmen zum Schutz vor dem Virus in Deutschland, war die Tarifrunde 2020. Die Partner im Tarifgebiet Mitte haben den von der Corona-Krise geprägten Not-Tarifvertrag für die Metall- und Elektro-Industrie übernommen. Mit diesem Pilot-Tarifabschluss haben wir vorerst Planungssicherheit und Liquiditätsabsicherung für unsere Betriebe geschaffen. In Anbetracht der Pandemie und der sich deshalb bereits abzeichnenden schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit, beinhaltet der Tarifvertrag unter anderem Instrumente zur Abfederung sozialer Härten, um Beschäftigungsausfälle sowie Engpässe in Sachen Kinderbetreuung durch geschlossenen oder eingeschränkten Schul- und Kita-Betrieb zu bewältigen.

Auf dem Weg zu einem neuen Leben und Arbeiten mit dem Virus steht nun der erfolgreiche und verantwortungsbewusste Umgang mit den Stufenplänen zu Corona-Lockerungen an. Die Beschlüsse auf Bundes- und Landesebene mit einer verstärkten Orientierung an den individuellen Situationen der Länder und Regionen bis hin zu Kreisen, Städten und Institutionen sind essentielle Schritte einer behutsamen Vorgehensweise, um folgenschwere Einschränkungen der Wirtschaft zurückzunehmen.

Neben allen Herausforderungen und Umstellungen haben die letzten Monate allerdings aufgezeigt wie viel Ausdauer, Anpassungsvermögen und auch Schaffenskraft in unserer Branche steckt. Die Serie #zusammenhalten informiert darüber, wie Arbeit zu Zeiten von Corona in der M+E-Industrie aussehen kann. So sichert die NORMA Group aus Maintal beispielsweise mit ihrer hochentwickelten Verbindungstechnologie weltweit Lieferketten dringend benötigter Bauteile für Beatmung und Hygiene. Ein weiteres wertvolles Produktions- und Spendenbeispiel im unmittelbaren Kampf gegen Corona kommt von der Arno Arnold GmbH in Obersthausen und zwar in Form einer innovativen transparenten und stabilen Gesichtsabdeckung zum möglichst komfortablen Schutz gegen Tröpfcheninfektion.

Lesen Sie, neben unseren Beiträgen zu arbeitsrechtlichen Irrtümern und zu aktueller Rechtsprechung, außerdem mehr zum Design- und Herstellungsprozess eines weiteren neuen Gesichtsvisiers aus dem Bezirk Offenbach und Osthessen. Mit der Bereitstellung und Distribution dieses Visiers möchte die NORMA Group ebenfalls einem Mangel an Gesichtsschutz – angefangen in unserer Region – entgegenwirken. Hierzu haben wir für Sie einen Beitrag über die interdisziplinäre Taskforce des Unter­nehmens, der Ihnen direkte Einblicke in einen rekordverdächtigen Entwicklungsprozess zu ungewöhnlichen Zeiten ermöglicht.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Durchhaltevermögen und Zuversicht für die kommende Zeit.

Herzliche Grüße
Ihr
Hans-Joachim Jungbluth
Geschäftsführer der Bezirksgruppe
Offenbach und Osthessen

Ansprechpartner
Hans-Joachim Jungbluth

Hans-Joachim Jungbluth
Geschäftsführer
Offenbach und Osthessen