CEO im Interview: Benjamin März, Pascal Mohr, Daniel Wilhelm

7 Fragen & 7 Antworten: persönlich, authentisch und unterhaltsam

Im Interview-Format „Fragen an die Geschäftsführer" stellen wir Geschäftsführer und ihre Unternehmen vor. Auf sieben Fragen werden Antworten auf wesentliche Einstellungen und Meinungen gegeben; persönlich, authentisch und unterhaltsam. Das Interview führte Frauke Syring, Referentin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL Nordhessen.

Heute im Interview: Benjamin März, Pascal Mohr, Daniel Wilhelm. Sie sind Geschäftsführer von 3DIMETIK GmbH & Co. KG in Kassel.

Seit wann besteht Ihr Unternehmen, wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie und was bietet das Unternehmen?

Wir sind noch ein sehr junges Unternehmen. Uns gibt es erst seit dem 1. August 2016. Aktuell beschäftigen wir noch einen Vollzeitmitarbeiter und fünf Aushilfen. 3D-Messtechnik liegt uns im Blut. Wir wollen dazu beitragen, möglichst perfekte Produkte zu entwickeln. Indem wir Messdaten praxisrelevant aufbereiten, liefern wir Erkenntnisse, die unnötigen Entwicklungsschleifen vorbeugen. Wir haben 3DIMETIK gegründet, um Messtechnik anders zu machen, etwas besser, und um effiziente Lösungswege für die Aufgabenstellungen unserer Kunden zu finden.

Wie sind Sie zum Geschäftsführer geworden? Wie war Ihr bisheriger Werdegang?

Wir sind zu dritt in der Geschäftsführung und alle noch "unter 30". Benjamin März hat seine Ausbildung zum Technischen Zeichner erfolgreich abgeschlossen. Pascal Mohr hat seine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker absolviert, und Daniel Wilhelm ist gelernter Zerspanungsmechaniker. Bei unserem letzten gemeinsamen Arbeitgeber haben wir uns kennengelernt und gut als Team zusammengearbeitet. Da ist auch die Idee geboren, dass wir uns gemeinsam selbstständig machen und unser eigenes Unternehmen gründen.

Was schätzen Sie daran, Geschäftsführer zu sein?

Wir schätzen es, dass wir unsere eigenen Entscheidungen treffen können und auch verantworten. Konstruktiv ist, dass wir alle drei unterschiedliche Ideen entwickeln, die gemeinsam aber eine zündende Lösung hervorbringen. Gerade in der Gründungsphase war das für uns sehr positiv.

Wie viel Freizeit haben Sie und was machen Sie damit?

Als Existenzgründer hat man eigentlich recht wenig Zeit. Freizeit- und Arbeitsleben fließen ineinander über. Daniel Wilhelm begeistert sich in seiner Freizeit für Technik und Autos/Motorräder und verbringt seine freie Zeit gern mit seiner Partnerin. Pascal Mohr ist im Vereinsleben engagiert und trifft sich mit Freunden. Benjamin März ist junger Familienvater und erwartet mit seiner Frau in Kürze sein zweites Kind.

Welches sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen für unsere Region und haben Sie Lösungsansätze?

Nordhessen kann auf eine gute Entwicklung gerade auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt zurückblicken. Trotzdem bleibt viel zu tun: Nur gemeinsam können wir in starken Netzwerkstrukturen weiter dazu beitragen, dass sich der Arbeitsmarkt noch stärker verbessert und Wohnraum in der Region Kassel bezahlbar bleibt bzw. neuer für junge Familien oder angeworbene Fachkräfte geschaffen wird.

Warum sind Sie Mitglied im Arbeitgeberverband geworden, und was schätzen Sie besonders am AGV?

Wir sind jüngst als „Start up“ geworben worden und haben bereits erste kompetente Unterstützung in Rechtsfragen und in der Öffentlichkeitsarbeit erhalten. Wir fühlen uns im Arbeitgeberverband gut aufgehoben und sind beeindruckt von dem starken Netzwerk im Verband.

Wie könnte man Ihrer Meinung nach den Unternehmergeist bei Jugendlichen wecken?

Viele Jugendliche scheuen sich, Verantwortung zu übernehmen. Als Unternehmer trifft man Entscheidungen, die man auch konsequent vertreten muss. Wir finden, dass Schulen und Unis verstärkt Unternehmer in den Unterricht bzw. in die Vorlesung einladen sollten, um hautnah erklären zu lassen, was in einem Unternehmen bzw. in einer Gründungsphase passiert. Dann wird den Jugendlichen und Studierenden vielleicht auch klar, was man später mit seinem Unternehmen erreichen und welche soziale Verantwortung man für die Gesellschaft übernehmen kann. Wichtig ist, dass man sich als Existenzgründer auf seine Kernkompetenzen und sein Know-how fokussiert – und das, was man nicht so gut kann, sollte man über externe Dienstleistungen organisieren. Dafür sind starke Netzwerke enorm hilfreich.


Vielen Dank!

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