HESSEN­METALL startet Projekt-Initiative „WerkstattTagePlus“

Mitgliedsunternehmen machen Berufsbilder praktisch erlebbar

Mit dem Projekt „WerkstattTagePlus“ haben die Arbeitgeberverbände in Mittelhessen eine echte Alternative für die Schülerinnen und Schüler geschaffen, die bisher kein Praktikum absolvieren konnten. Das Projekt will Berufsbilder auch in Pandemiezeiten praktisch erlebbar machen. Für die Umsetzung vor Ort arbeitete HESSEN­METALL Mittelhessen mit dem Unternehmerverband Mittelhessen und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (BWHW) in Mittelhessen zusammen. In den Räumen und Werkstätten des BWHW in Wetzlar, Gießen und Dillenburg durchliefen die Jugendlichen fünf Tage lang in Kleingruppen Stationen zu den Berufsfeldern Metall, Elektro und Holz. Mit Hilfe der Mitgliedsunternehmen Bosch Thermotechnik (Wetzlar), Stanley Engineered Fastening (Gießen) und der Isabellenhütte (Dillenburg) erhielten die Jugendlichen so erste Einblicke in typische Arbeitsmaterialien und Tätigkeiten. Außerdem haben im Rahmen des Projekts Bewerbungstrainings mit Personalverantwortlichen stattgefunden.
 
Sascha Drechsel, Geschäftsführer von HESSEN­METALL Mittelhessen, ist von dem Projekt überzeugt: „Berufsorientierung und Fachkräftesicherung sind wichtige Themen für unsere Metall- und Elektrounternehmen und liegen uns als Arbeitgeberverband sehr am Herzen. Unsere Betriebe suchen stetig motivierte Nachwuchstalente. Mit unserer Initiative WerkstattTagePlus haben wir den Schülerinnen und Schülern nicht nur praktisches Lernen außerhalb der Schule, sondern auch einen persönlichen Austausch mit den heimischen Ausbildungsbetrieben ermöglicht.“

Weitere Stimmen:

Klaus-Achim Wendel, Vorstandvorsitzender Unternehmerverband Mittelhessen
„Wir wollen unbedingt vermeiden, dass junge Menschen gar kein Praktikum absolvieren. Gerade in der aktuellen Zeit ist es zum einen besonders wichtig, Schülerinnen und Schülern Perspektiven aufzuzeigen und ihnen Mut für ihren beruflichen Werdegang zu machen. Zum anderen ist das praxisnahe Aufzeigen der Ausbildungsmöglichkeiten für den hiesigen Wirtschafts- und Industriestandort essenziell, um den Nachwuchs von morgen zu gewinnen.“

Marc Tänzer, Ausbildungsleiter Bosch Thermotechnik GmbH Wetzlar und Lollar
„Für Bosch ist die Ausbildung schon immer ein wichtiger Bestandteil des Unter­nehmens. Die aktuelle Situation macht die Berufsorientierung für junge Menschen nicht leicht. Daher beteiligen wir uns gerne an dieser Initiative und geben Einblick in unsere Berufe und Ausbildungsangebote in der Region.“

Anna Katharina Ziegler, Talent Acquisition Coordinator Europe bei Stanley Engineered Fastening
„Wir haben uns sehr über die Möglichkeit gefreut, diesen neuen Weg zu nutzen und uns bei Schülerinnen und Schülern als Ausbildungsbetrieb zu präsentieren. Insbesondere unter den schwierigen Pandemie-Bedingungen ist es uns als Unter­nehmen wichtig, Möglichkeiten und Perspektiven für Jugendliche aufzuzeigen. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmerverband, Hessenmetall Mittelhessen und dem BWHW im Rahmen der „WerkstattTagePlus“ ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Sie schafft die Basis für persönliche Kontakte zwischen interessierten Schülerinnen und Schülern und unserem Unter­nehmen und bietet die Möglichkeit einer persönlichen Beratung für unsere zukünftigen Fachkräfte. Hiervon profitieren beide Seiten, sowohl wir als Ausbildungsunternehmen als auch die Schülerinnen und Schüler.“

Mario Hoffmann, Ausbildungsleiter Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG Dillenburg
„Es kommt nicht nur auf gute Noten an, sondern auch darauf, dass für den Ausbildungsbetrieb erkennbar wird, dass die Bewerberinnen und Bewerber dafür brennen, einen speziellen Ausbildungsberuf erlernen zu wollen und ein Ziel vor Augen haben“.

Anna-Sophie Waha, Teamleiterin am Standort Gießen des BWHW
„Wir hatten viel Freude miteinander und finden es großartig, mit wieviel Elan und Interesse die Schülerinnen und Schüler mitgemacht haben“, berichtet Anna-Sophie Waha, Teamleiterin am Standort Gießen des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft. „Möglichst praxisnahe Eindrücke zu vermitteln, war uns ein Anliegen. Wenn wir mit den WerkstattTagePlus einen Beitrag zur beruflichen Orientierung leisten konnten sind wir sehr zufrieden.“

Prof. Dr. Harald Danne, Wirtschaftsderzent
 „Für unseren industriestarken Standort ist die Qualität der Berufsorientierung ausschlaggebend. Digitale Beratungsangebote sind richtig und wichtig, aber das praktische Kennenlernen der Arbeit in Werkstätten für ein gutes Matching zwischen Ausbildungsinteressierten und Unter­nehmen unerlässlich.“

Ansprechpartner
Sascha Drechsel

Sascha Drechsel
Geschäftsführer
Wetzlar