Calls zu aktuellen Förderprogrammen

Im Folgenden finden Sie in regelmäßigen Abständen Calls zu aktuellen Förderprogrammen. Unser Kooperationspartner Jöckel Innovation Consulting GmbH berät Sie diesbezüglich gerne.

Steuerliche Forschungszulage und neue ZIM-Richtlinie

Steuerliche Forschungszulage und neue ZIM-Richtlinie

Steuerliche Forschungszulage – Was ist das?
Ab diesem Jahr können Sie für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, für die Sie bislang keine Förderung erhalten haben, eine steuerliche Zulage von bis zu 500.000 € jährlich beziehen. Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) sieht vor, dass Sie 25 % Ihrer Personalaufwendungen für eigenbetriebliche FuE sowie 15 % Ihrer Ausgaben für Auftragsforschung, die ab dem 01.01.2020 durchgeführt, bzw. beauftragt werden, über die Zulage zurückerhalten können. Dabei handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der zudem größer ausfallen kann als Ihre eigentliche Steuerlast. Der Antrag auf Zulage kann gemeinsam mit der Steuererklärung jährlich für das abgelaufene Wirtschaftsjahr gestellt werden, also erstmals im Januar 2021. Durch diese Zulage können Ihre FuE-Tätigkeiten in Zukunft noch umfangreicher unterstützt werden – auch bei sehr kleinen Projektumfängen.
Voraussetzung für eine Zulage ist eine Bescheinigung für jedes FuE-Vorhaben. Um eine Doppelförderung auszuschließen, werden die Bescheinigungen nur für Projekte ausgestellt, die bislang auf keine andere Weise von öffentlichen Fördermitteln subventioniert wurden. Bei der Beantragung der zur Zulage notwendigen Bescheinigungen sind wir Ihnen gerne behilflich.  

Neue ZIM-Richtlinie – noch attraktivere Förderbedingungen
Am 20.01.2020 hat das BMWi die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) veröffentlicht, die für die kommenden fünf Jahre gilt. Viel Bewährtes aus der letzten Richtlinie wurde beibehalten – manches Bestehende wurde noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse von forschenden und entwickelnden KMU und Forschungseinrichtungen zugeschnitten. Insbesondere haben sich die förderfähigen Projektkosten für Kooperationsprojekte auf 450.000 € und für Einzelprojekte auf 550.000 € erhöht, anstelle der bisher für beide Fälle geltenden 380.000 €. Zusätzlich sind nun auch weitere mittelständische Unternehmen bis zu 1.000 Mitarbeitern im Rahmen von Kooperationsprojekten antragsberechtigt. Weiterhin können nun auch Messeauftritte im Anschluss an ZIM-Projekte gefördert werden.

Ich habe Interesse – und jetzt?
Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei uns.  
b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

»Distr@l: Digitalisierung stärken – Transfer leben«

Das neue Förderprogramm „Distr@l: Digitalisierung stärken - Transfer leben“ des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Was wird gefördert?
Die 4 Förderlinien aus den Bereichen digitaler Innovation sowie Forschung und Entwicklung bilden gemeinsam ein neues und vielseitiges Förderprogramm zur Digitalisierung.
Das Förderprogramm untergliedert sich wie folgt:

  • Förderlinie 1: Machbarkeitsstudien für digitale Innovationsprojekte
  •  Förderlinie 2: Digitale Innovationsprojekte
    •  2A: Digitale Produktinnovationen
    • 2B: Digitale Prozessinnovationen
  • Förderlinie 3: Wissens- und Transferprojekte zur Digitalisierung
  • Förderlinie 4: Gründungsförderung im digitalen Kontext
    • 4A: Validierung im digitalen Kontext / Spin-off
    • 4B: Wachstum im digitalen Kontext

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Die genauen Rahmenbedingungen hängen von dem jeweiligen Technologiefeld ab.
Förderlinie 1: insb. KMU, Förderquote von max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, anteilige Zuschüsse in Höhe von bis zu 100.000 €.
Förderlinie 2A+B: insb. KMU, Förderquote von max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, anteilige Zuschüsse in Höhe von 100.000 € bis zu 500.000 €.
Förderlinie 3+4A: Ausschließlich Forschungseinrichtungen mit Sitz in Hessen.
Förderlinie 4B: Unternehmen mit max. 10 Mitarbeitern und einem Unternehmensalter von bis zu 8 Jahren, anteilige Zuschüsse in Höhe von bis zu 160.000 €.

Wie wird gefördert?
Das Bewilligungsverfahren ist je nach Förderlinie ein bis zweistufig aufgebaut. Als Bewertungsgrundlage werden je nach Förderlinie insb. die Kategorien „Innovation und Ausgangslage“, „Inhalte und Ziele“, „Akteure und Kompetenzen“, „Marktpotenzial und Wettbewerb“, „wirtschaftliche Verwertbarkeit“ und „Nachhaltigkeitspotenziale“ bewertet.
 
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PIUS-innovativ

PIUS-innovativ

PIUS-Innovativ fördert hessische Unternehmen bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Nach dem ersten erfolgreichen Förderaufruf in 2018 werden nun noch mehr innovative F&E-Vorhaben gesucht, die dabei helfen CO₂ einzusparen.


PIUS-Innovativ verbindet Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Forschungs- und Entwicklungs-projekte werden von PIUS-Innovativ mit bis zu 50 Prozent Zuschuss auf maximal drei Jahre gefördert – wenn sie dabei helfen können, CO₂ einzusparen. Einreichen können Sie sowohl Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung von bestehenden Produkten als auch völlig neue Ansätze.

Die wichtigstenFakten zu PIUS-Innovativ finden Sie hier auf einen Blick.

  • 50 % Förderhöchstquote
  • 31.12.2022 maximale Projektlaufzeit
  • 750.000 € maximale Förderhöhe
  • Einreichung ab sofort möglich bis spätestens 31.01.2020
  • Für alle Unternehmen mit Betriebssitz in Hessen

Wer wird gefördert?
Unternehmen aller Größen mit Betriebssitz in Hessen

Was wird gefördert?
Kosten für:
•    Auftragsforschung und Patente
•    Instrumente und Ausrüstung
•    Personal
•    Forschung und Entwicklung für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen

Welche Projekte werden gefördert?
•    Forschung und Entwicklung für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
•    Entwicklung fortschrittlicher Produktionstechniken/-verfahren zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz
•    Lösung relevanter Problemstellungen im Bereich des Recyclings
•    Innovationen im Bereich Energieerzeugung (u.a. Erneuerbare Energien)
•    Innovationen bei der Speicherung von Energie (Batterieentwicklung, Wiederverwertung, Netzintegration)

Weitere Informationen zum Förderprogramm.

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Fördermaßnahme "Zukunft der Arbeit"

Fördermaßnahme »Zukunft der Arbeit«

Was wird gefördert?
Gefördert werden Projekte, die technikinduzierten Veränderungen in Unternehmen durch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und -organisation aktiv begegnen. Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht dabei im Bereich der Arbeitsgestaltung entlang der Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“:

  • Soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse möglich machen
  • neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen
  •  Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten
  • Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln
  • neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren
  • Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander
  • Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unternehmen erschließen
  • Gesundheit durch Prävention fördern
  • Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von bis zu 100 Mio. Euro sind antragsberechtigt. Weiterhin gelten auch Forschungseinrichtungen sowie sonstige Institutionen wie Kammern und Verbände als antragsberechtigt, sofern sie Forschungs- und Entwicklungsbeiträge liefern. Die Gesamtförderung beträgt für Unternehmen bis zu 50 % der Gesamtkosten.

Wie wird gefördert?
Das Bewilligungsverfahren ist zweistufig aufgebaut. Zunächst wird eine Projektskizze eingereicht. Nach den beiden Stichtagen (02.03. und 01.09.2020) werden die im jeweiligen Zeitraum eingereichten Skizzen begutachtet. Infolge einer positiv bewerteten Skizze erfolgt die Aufforderung zum Einreichen eines vollständigen Projektantrages, der wiederum begutachtet wird.
 
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Abschlussevaluation der aktuellen ZIM Richtlinie

Abschlussevaluation der aktuellen ZIM Richtlinie

Für die aktuelle ZIM Förderrichtlinie, die seit April 2015 gültig ist und mit dem Ende des Jahres 2019 ausläuft, wurde vor wenigen Wochen eine 265-seitige Abschlussevaluation veröffentlicht. Diese beschäftigt sich zum Beispiel mit Fragen wie „Welche Vorteile ziehen Unternehmen aus einer geförderten, kooperativen Entwicklung?“, „Wie viele Anträge werden bewilligt und wie gehen Unternehmen mit Ablehnung um?“, „Welche Technologiefelder werden bereits stark gefördert und wo besteht noch Bedarf?“, „Welche Leistungen erbringen Förderberatungen zu welchem Preis?“, „Wie kann ZIM noch besser auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten werden?“.
Ein Fazit der Evaluation lautet: Innovationsaffine Unternehmen, die sich in kooperative Entwicklungen investieren, sind erfolgreicher am Markt. Als ein weiteres Ergebnis wird herausgearbeitet, dass eher diejenigen Unternehmen von einer Förderung profitieren, die ohnehin entwicklungsaffin sind: Wer einmal die Vorzüge von geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten erlebt hat, will darauf nicht mehr verzichten. Und im Ausblick heißt es, dass ZIM noch mehr für diejenigen Unternehmen tun will, die bislang nicht in diesem Rahmen aktiv sind. 2020 wird also ein gutes Jahr, um mit geförderten Entwicklungen zu beginnen – oder weiterhin dranzubleiben.

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Fördermaßnahme »Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen«

Fördermaßnahme »Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen«

Was wird gefördert?
Technische sowie insbesondere auch nichttechnische Projektformen:

Projektform A: Experimentelle Einzel- oder Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests
Projektform B: Komplexe Einzel- und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Die Fördersumme beträgt für Vorhaben der Projektform A maximal 70.000 €, für die Projektform B maximal 300.000 € und wird nach nachfolgender Aufstellung als anteiliger Zuschuss (zwischen 75 % und 45 %) gewährt:

< 10 Mitarbeiter + Jahresumsatz/Bilanzsumme ≤ 2 Mio. €
< 50 Mitarbeiter + Jahresumsatz/Bilanzsumme ≤ 10 Mio. €
< 250 Mitarbeiter + Jahresumsatz/Bilanzsumme ≤ 50 Mio. €

Zu den antragsberechtigten Unternehmen werden explizit auch Freiberufler, Handwerker und andere Selbständige gezählt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personalkosten.

Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt in mehreren Runden mit jeweils themenspezifischem Fokus. Die Ausschreibungen samt Stichtagen und weitere Informationen werden auf www.bmwi.de/IGP bzw. auf dort verlinkten Internetseiten veröffentlicht.

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Kontakt
Natalie Pohl

Dr. Natalie Pohl
Referentin für Digitale Transformation