Calls zu aktuellen Förderprogrammen

Im Folgenden finden Sie in regelmäßigen Abständen Calls zu aktuellen Förderprogrammen. Unser Kooperationspartner Jöckel Innovation Consulting GmbH berät Sie diesbezüglich gerne.

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

Immer mehr mittelständische Unter­nehmen erkennen: Die Digitalisierung eröffnet neue wirtschaftliche Chancen. Zudem ermöglichen digitale Technologien neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, zum Beispiel mit Lieferanten.
   
Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass es in vielen Unter­nehmen noch großen Digitalisierungsbedarf gibt. So fehlt im Bereich der IT-Sicherheit oft noch das nötige Bewusstsein für die Abwehr von Risiken.

Um mittelständischen Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ finanzielle Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unter­nehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – anzuregen. Zuschüsse gibt es bei:
Investitionen in digitale Technologien sowie Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.
   
Weitere Informationen finden Sie hier.

Steuerliche Forschungszulage

Steuerliche Forschungszulage – Was ist der aktuelle Stand?

Die Steuerliche Forschungszulage steht deutschen Unter­nehmen aller Größenordnungen zur Verfügung. Dabei können Sie für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, für die Sie bislang keine Förderung erhalten haben, eine steuerliche Zulage beziehen. In den vergangenen Wochen hat sich dabei die Höhe der jährlich verfügbaren Zulage pro Unter­nehmen auf bis zu 1.000.000 € jährlich verdoppelt.

Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) sieht vor, dass Sie 25 % Ihrer Personalaufwendungen für eigenbetriebliche FuE sowie 15 % Ihrer Ausgaben für Auftragsforschung, die ab dem 01.01.2020 durchgeführt, bzw. beauftragt werden, über die Zulage zurückerhalten können. Dabei handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Voraussetzung für eine Zulage ist eine Bescheinigung für jedes FuE-Vorhaben. Die Ausstellung dieser Bescheinigungen soll früher als erwartet möglich sein, nämlich bereits ab Ende September 2020. Darüber hinaus sollen insbesondere Unter­nehmen bis 249 Mitarbeiter bei der Ausstellung der Bescheide priorisiert werden.

Als Ansprechpartner steht Ihnen unser Kooperationpartner JÖIN Innovation Consulting zur Verfügung.

EU-Fördermittelausschreibungen im Digitalsektor

EU-Fördermittelausschreibungen im Digitalsektor

Europa fit für das digitale Zeitalter zu machen, lautet eine Priorität von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Damit Europas Mittelstand, Industrie und Arbeitsmarkt die Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen können, hat die EU-Kommission unter dem Dach milliardenschwerer Fördertöpfe wie den EU-Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) oder dem weltweit größten Forschungsprogramm HORIZONT 2020 (künftig HORIZONT EUROPA) eine Vielzahl von Einzelfördermaßnahmen aufgelegt.

Auf der Internetseite der Hessischen Ministerin  für Digitale Strategie und Entwicklung finden Sie eine Übersicht, für welche konkreten Digitalthemen aktuell EU-Fördermittel abrufbar sind und Unterstützung bei der Suche nach Fördermittel-Beratung.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Anfang April wurden die Projektträger für das technologieoffene Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums bekanntgegeben. Seit dieser Bekanntgabe laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um die mit der neuen Richtlinie in Kraft getretenen Änderungen in aktuelle Antragsformulare zu gießen. Nun wurde bekanntgegeben, dass die Antragsformulare noch im Mai 2020 zur Verfügung stehen werden und damit wieder Anträge über ZIM eingereicht werden können.

Die Projektträgerschaft wurde bis Ende 2024 an die bereits bekannten Projektträger vergeben. Dies sind die EURONORM GmbH für Einzelprojekte, die AiF Projekt GmbH für Kooperationsprojekte und die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH für die Innovationsnetzwerke.

Ich habe Interesse – und jetzt?
Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei Herrn Bernard Jöckel von Jöckel Innovation Consulting:.  
b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

Zuschuss für den Aufbau von Produktionsanlagen für medizinische Schutzausrüstung

Zuschuss für den Aufbau von Produktionsanlagen für medizinische Schutzausrüstung

Das Bundeswirtschaftsministerium möchte helfen, die Produktionskapazitäten in Deutschland für Atemschutz und OP-Masken auszubauen. Hierzu ist ein Förderungprogramm aufgelegt worden. Produzierende Unter­nehmen können in einem ersten Schritt für den Kauf von Meltblown-Vlies-Anlagen einen Zuschuss von 30% der Investitionskosten beantragen. Diese Meltblown-Vliese sind Kernbestandteil von medizinischen Schutzmasken (FFP2, FFP3). Bis zum 30.06.2020 müssen entsprechende Anträge gestellt sein.

In einem zweiten Schritt werden Verarbeiter dieser Vliese ebenso gefördert, die Anlagen zur Konfektionierung und Verarbeitung zu Schutzmasken anschaffen wollen. Die Zuschusshöhe wird hier zwischen 30 und 40% betragen. Mit einem Aufruf für Förderungsanträge wird noch im Mai 2020 gerechnet.

Genauere Informationen zur Förderung von Produktionsanlagen für Schutzausrüstung.

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Neue ZIM-Richtlinie

Neue ZIM-Richtlinie

Neue ZIM-Richtlinie – noch attraktivere Förderbedingungen
Am 20.01.2020 hat das BMWi die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) veröffentlicht, die für die kommenden fünf Jahre gilt. Viel Bewährtes aus der letzten Richtlinie wurde beibehalten – manches Bestehende wurde noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse von forschenden und entwickelnden KMU und Forschungseinrichtungen zugeschnitten. Insbesondere haben sich die förderfähigen Projektkosten für Kooperationsprojekte auf 450.000 € und für Einzelprojekte auf 550.000 € erhöht, anstelle der bisher für beide Fälle geltenden 380.000 €. Zusätzlich sind nun auch weitere mittelständische Unter­nehmen bis zu 1.000 Mitarbeitern im Rahmen von Kooperationsprojekten antragsberechtigt. Weiterhin können nun auch Messeauftritte im Anschluss an ZIM-Projekte gefördert werden.

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»Distr@l: Digitalisierung stärken – Transfer leben«

Das neue Förderprogramm „Distr@l: Digitalisierung stärken - Transfer leben“ des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung richtet sich an kleine und mittlere Unter­nehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Was wird gefördert?
Die 4 Förderlinien aus den Bereichen digitaler Innovation sowie Forschung und Entwicklung bilden gemeinsam ein neues und vielseitiges Förderprogramm zur Digitalisierung.
Das Förderprogramm untergliedert sich wie folgt:

  • Förderlinie 1: Machbarkeitsstudien für digitale Innovationsprojekte
  •  Förderlinie 2: Digitale Innovationsprojekte
    •  2A: Digitale Produktinnovationen
    • 2B: Digitale Prozessinnovationen
  • Förderlinie 3: Wissens- und Transferprojekte zur Digitalisierung
  • Förderlinie 4: Gründungsförderung im digitalen Kontext
    • 4A: Validierung im digitalen Kontext / Spin-off
    • 4B: Wachstum im digitalen Kontext

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Die genauen Rahmenbedingungen hängen von dem jeweiligen Technologiefeld ab.
Förderlinie 1: insb. KMU, Förderquote von max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, anteilige Zuschüsse in Höhe von bis zu 100.000 €.
Förderlinie 2A+B: insb. KMU, Förderquote von max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, anteilige Zuschüsse in Höhe von 100.000 € bis zu 500.000 €.
Förderlinie 3+4A: Ausschließlich Forschungseinrichtungen mit Sitz in Hessen.
Förderlinie 4B: Unter­nehmen mit max. 10 Mitarbeitern und einem Unter­nehmensalter von bis zu 8 Jahren, anteilige Zuschüsse in Höhe von bis zu 160.000 €.

Wie wird gefördert?
Das Bewilligungsverfahren ist je nach Förderlinie ein bis zweistufig aufgebaut. Als Bewertungsgrundlage werden je nach Förderlinie insb. die Kategorien „Innovation und Ausgangslage“, „Inhalte und Ziele“, „Akteure und Kompetenzen“, „Marktpotenzial und Wettbewerb“, „wirtschaftliche Verwertbarkeit“ und „Nachhaltigkeitspotenziale“ bewertet.
 
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PIUS-innovativ

PIUS-innovativ

PIUS-Innovativ fördert hessische Unter­nehmen bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Nach dem ersten erfolgreichen Förderaufruf in 2018 werden nun noch mehr innovative F&E-Vorhaben gesucht, die dabei helfen CO₂ einzusparen.


PIUS-Innovativ verbindet Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Forschungs- und Entwicklungs-projekte werden von PIUS-Innovativ mit bis zu 50 Prozent Zuschuss auf maximal drei Jahre gefördert – wenn sie dabei helfen können, CO₂ einzusparen. Einreichen können Sie sowohl Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung von bestehenden Produkten als auch völlig neue Ansätze.

Die wichtigstenFakten zu PIUS-Innovativ finden Sie hier auf einen Blick.

  • 50 % Förderhöchstquote
  • 31.12.2022 maximale Projektlaufzeit
  • 750.000 € maximale Förderhöhe
  • Einreichung ab sofort möglich bis spätestens 31.01.2020
  • Für alle Unter­nehmen mit Betriebssitz in Hessen

Wer wird gefördert?
Unter­nehmen aller Größen mit Betriebssitz in Hessen

Was wird gefördert?
Kosten für:
•    Auftragsforschung und Patente
•    Instrumente und Ausrüstung
•    Personal
•    Forschung und Entwicklung für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen

Welche Projekte werden gefördert?
•    Forschung und Entwicklung für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
•    Entwicklung fortschrittlicher Produktionstechniken/-verfahren zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz
•    Lösung relevanter Problemstellungen im Bereich des Recyclings
•    Innovationen im Bereich Energieerzeugung (u.a. Erneuerbare Energien)
•    Innovationen bei der Speicherung von Energie (Batterieentwicklung, Wiederverwertung, Netzintegration)

Weitere Informationen zum Förderprogramm.

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Fördermaßnahme "Zukunft der Arbeit"

Fördermaßnahme »Zukunft der Arbeit«

Was wird gefördert?
Gefördert werden Projekte, die technikinduzierten Veränderungen in Unter­nehmen durch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und -organisation aktiv begegnen. Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht dabei im Bereich der Arbeitsgestaltung entlang der Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“:

  • Soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse möglich machen
  • neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen
  •  Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten
  • Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln
  • neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren
  • Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander
  • Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unter­nehmen erschließen
  • Gesundheit durch Prävention fördern
  • Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Unter­nehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von bis zu 100 Mio. Euro sind antragsberechtigt. Weiterhin gelten auch Forschungseinrichtungen sowie sonstige Institutionen wie Kammern und Verbände als antragsberechtigt, sofern sie Forschungs- und Entwicklungsbeiträge liefern. Die Gesamtförderung beträgt für Unter­nehmen bis zu 50 % der Gesamtkosten.

Wie wird gefördert?
Das Bewilligungsverfahren ist zweistufig aufgebaut. Zunächst wird eine Projektskizze eingereicht. Nach den beiden Stichtagen (02.03. und 01.09.2020) werden die im jeweiligen Zeitraum eingereichten Skizzen begutachtet. Infolge einer positiv bewerteten Skizze erfolgt die Aufforderung zum Einreichen eines vollständigen Projektantrages, der wiederum begutachtet wird.
 
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Abschlussevaluation der aktuellen ZIM Richtlinie

Abschlussevaluation der aktuellen ZIM Richtlinie

Für die aktuelle ZIM Förderrichtlinie, die seit April 2015 gültig ist und mit dem Ende des Jahres 2019 ausläuft, wurde vor wenigen Wochen eine 265-seitige Abschlussevaluation veröffentlicht. Diese beschäftigt sich zum Beispiel mit Fragen wie „Welche Vorteile ziehen Unter­nehmen aus einer geförderten, kooperativen Entwicklung?“, „Wie viele Anträge werden bewilligt und wie gehen Unter­nehmen mit Ablehnung um?“, „Welche Technologiefelder werden bereits stark gefördert und wo besteht noch Bedarf?“, „Welche Leistungen erbringen Förderberatungen zu welchem Preis?“, „Wie kann ZIM noch besser auf die Bedürfnisse von Unter­nehmen zugeschnitten werden?“.
Ein Fazit der Evaluation lautet: Innovationsaffine Unter­nehmen, die sich in kooperative Entwicklungen investieren, sind erfolgreicher am Markt. Als ein weiteres Ergebnis wird herausgearbeitet, dass eher diejenigen Unter­nehmen von einer Förderung profitieren, die ohnehin entwicklungsaffin sind: Wer einmal die Vorzüge von geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten erlebt hat, will darauf nicht mehr verzichten. Und im Ausblick heißt es, dass ZIM noch mehr für diejenigen Unter­nehmen tun will, die bislang nicht in diesem Rahmen aktiv sind. 2020 wird also ein gutes Jahr, um mit geförderten Entwicklungen zu beginnen – oder weiterhin dranzubleiben.

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Kontakt
Natalie Frickel-Pohl

Dr. Natalie Frickel-Pohl
Referentin für Digitale Transformation