Vier Fragen an: Opencreek Technology

Was macht Ihr genau und was ist das Besondere an Eurer Geschäftsidee?

Viele mittelständische Unternehmen wissen heute sehr genau, dass sie in ihre digitalen Angebote oder Prozesse investieren müssen, aber nicht immer, wo sie sinnvoll anfangen sollen oder wie aus Ideen schnell funktionierende Lösungen werden. Genau hier setzt Opencreek an. Wir sind ein Startup mit einem klaren Produkt: vollständig eingespielte, dreiköpfige Product- & Development-Teams („Squads“), welche die Entwicklung von strategisch sinnvoller Software im Unternehmen temporär übernehmen und sofort arbeitsfähig sind.
Unsere Squads arbeiten nicht extern neben der Organisation unserer Kunden, sondern direkt im Unternehmen, eng verzahnt mit Fachbereichen, IT und Management. Ziel ist es, digitale Vorhaben nicht als abstrakte IT-Projekte zu behandeln, sondern als konkrete Verbesserungen entlang relevanter strategischer Ziele und realer Prozesse, z.B. durch mehr Transparenz, schnellere Durchlaufzeiten oder auch vollständig neue digitale Umsätze.
Der Einstieg erfolgt häufig über einen strukturierten Discovery-Workshop. Dieser schafft in kurzer Zeit Klarheit: Welches Problem lohnt es zu lösen? Wo entsteht messbarer und strategisch relevanter Mehrwert? Und wie kann eine Lösung aussehen, die in bestehende Systeme passt und im Alltag funktioniert?
Am Ende steht nicht nur ein klarer Case statt des vorherigen Bauchgefühls, sondern auch ein Team, das Verantwortung für die Umsetzung übernimmt und die Organisation befähigt, digitale Produktentwicklung langfristig selbstständig weiterzuführen.

Was war oder ist bisher eure größte Herausforderung als „junges“ Unternehmen?

Unsere größte Herausforderung war es, ein Modell zu etablieren, das bewusst anders funktioniert als klassische externe Projektumsetzung. Denn wir haben selbst - ähnlich wie viele mittelständische Unternehmen auch - die Erfahrung gemacht, dass externe Unterstützung oft viel zusätzlichen Steuerungsaufwand und wenig Zufriedenheit erzeugt: viele Abstimmungen, wenig Entlastung und vor allem wenig wirklich relevanter Mehrwert.
Unsere Squads arbeiten deshalb immer fokussiert an genau einem Unternehmen, sind vollständig integriert und übernehmen Projekte vollständig von der Konzeption über Umsetzung bis zum kontinuierlichen Rollout. Das bedeutet: weniger Koordination, kürzere Wege und klare Verantwortlichkeiten. Für uns heißt das allerdings auch, dass wir nicht beliebig skalieren und keine „Standardprojekte“ annehmen können. Für jedes Squad suchen wir gezielt ein Umfeld, in dem es echten Impact entfalten kann. Diese klare Fokussierung muss zunächst erklärt werden und funktioniert auch nicht in jedem Umfeld, aber hat sich als klare Stärke erwiesen. Kunden erhalten so nämlich ein sofort einsatzfähiges und vollständig auf das Projekt fokussiertes Team, welches die gesamte Kette von strategischen Entscheidern bis zu Nutzern abdeckt, ohne selbst erst langwierig neue Strukturen und Know-How aufbauen zu müssen. Um den Einstieg weiter zu erleichtern, haben wir unser Produkt modular erweitert: mit Discovery-Formaten, AI-Workshops, Due Diligence und punktuellem Einsatz erfahrener Product Engineers, um digitale Vorhaben sauber zu konzipieren oder bestehende Strukturen zu verbessern.

Team von Talents2Germany aus Frankfurt

Was macht euch bereits heute erfolgreich?

Viele digitale Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass sie im Betrieb keinen spürbaren, strategisch relevanten Effekt haben. Unser Erfolgsfaktor ist deshalb ein konsequentes Ownership-Modell: Unsere Squads bestehen ausschließlich aus Senior Product Engineers, die kontinuierlich Verantwortung für das Gesamtergebnis und den Prozess übernehmen, statt nur für einzelne Funktionen. Wir arbeiten in kurzen Iterationen mit klarer Zieldefinition. Entscheider sehen früh, ob ein Vorhaben Wirkung entfaltet: Prozesse werden transparenter, Abläufe schneller, Mitarbeitende spürbar entlastet. Gleichzeitig achten wir darauf, dass Lösungen sicher, nachvollziehbar und langfristig betreibbar sind. Inklusive sauberer Übergabe und Befähigung der internen Teams. In der Praxis zeigt sich das beispielsweise bei einem stark regulierten Kunden mit rund 500 Mitarbeitenden, der heute über eine neu entwickelte Plattform maximale Prozesstransparenz bei voller Compliance hat. Oder bei einem Dienstleister im Gesundheitsbereich mit etwa 150 Mitarbeitenden, der in kurzer Zeit mehrere digitale Systeme eingeführt hat, die physische Arbeit im Alltag konkret unterstützen.
Seit sieben Jahren entwickeln wir das Squad-Modell weiter und begleiten Unternehmen typischerweise über neun bis 24 Monate. Durch das entstandene gegenseitige Vertrauen entstehen hieraus oft langfristige Partnerschaften mit hoher Bandbreite statt nur kurzfristige Projekte.

Wieso seid Ihr Mitglied bei HESSENMETALL?

Viele Mitgliedsunternehmen von Hessenmetall stehen vor ähnlichen Fragen: Wie realisieren wir das digitale Potenzial unserer Position? Wie modernisieren wir historisch gewachsene Prozesse, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden? Und wie stellen wir sicher, dass Digitalisierung messbaren Nutzen bringt, statt neue Silos zu schaffen?
Wir sind Mitglied bei Hessenmetall, weil wir genau diesen Austausch suchen. Auch wenn wir mit Mittelständlern branchenübergreifend arbeiten, sehen wir speziell im industriellen Mittelstand ein enormes Potenzial für integrierte digitale Lösungen, da in diesem Bereich oft marktführendes, hochspezialisiertes Know-How vorhanden und häufig digital untergenutzt ist. Hessenmetall bietet für uns den richtigen Rahmen, um mit Entscheidern über reale Problemstellungen zu sprechen und zwar praxisnah und lösungsorientiert. Gleichzeitig bringen wir unsere Erfahrung gern ein: durch kurze Discovery-Sessions, Produkt- und Technologie-Sparring oder Workshop-Formate, die Unternehmen helfen, digitale Chancen realistisch zu bewerten und strukturiert umzusetzen.
Unser Ziel ist es, Digitalisierung im Mittelstand als Werkzeug für Wertschöpfung zu etablieren und nicht als Selbstzweck.
Unsere Senior Product Engineers sind immer offen für einen unverbindlichen virtuellen Austausch, um Problem Spaces zu besprechen oder Input zu digitaler Produktstrategie zu geben.

 

Ihr Ansprechpartner:

Leon Strauss, CEO & Co-Founder Opencreek GmbH
www.opencreek.tech
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Opencreek Technology GmbH
Gustav-Adolf-Straße 42C
63069 Offenbach am Main

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