Was macht Ihr genau und was ist das Besondere an Eurer Geschäftsidee?
Viele mittelständische Unternehmen wissen heute sehr genau, dass sie in ihre digitalen Angebote oder Prozesse investieren müssen, aber nicht immer, wo sie sinnvoll anfangen sollen oder wie aus Ideen schnell funktionierende Lösungen werden. Genau hier setzt Opencreek an. Wir sind ein Startup mit einem klaren Produkt: vollständig eingespielte, dreiköpfige Product- & Development-Teams („Squads“), welche die Entwicklung von strategisch sinnvoller Software im Unternehmen temporär übernehmen und sofort arbeitsfähig sind.
Unsere Squads arbeiten nicht extern neben der Organisation unserer Kunden, sondern direkt im Unternehmen, eng verzahnt mit Fachbereichen, IT und Management. Ziel ist es, digitale Vorhaben nicht als abstrakte IT-Projekte zu behandeln, sondern als konkrete Verbesserungen entlang relevanter strategischer Ziele und realer Prozesse, z.B. durch mehr Transparenz, schnellere Durchlaufzeiten oder auch vollständig neue digitale Umsätze.
Der Einstieg erfolgt häufig über einen strukturierten Discovery-Workshop. Dieser schafft in kurzer Zeit Klarheit: Welches Problem lohnt es zu lösen? Wo entsteht messbarer und strategisch relevanter Mehrwert? Und wie kann eine Lösung aussehen, die in bestehende Systeme passt und im Alltag funktioniert?
Am Ende steht nicht nur ein klarer Case statt des vorherigen Bauchgefühls, sondern auch ein Team, das Verantwortung für die Umsetzung übernimmt und die Organisation befähigt, digitale Produktentwicklung langfristig selbstständig weiterzuführen.
Was war oder ist bisher eure größte Herausforderung als „junges“ Unternehmen?
Unsere größte Herausforderung war es, ein Modell zu etablieren, das bewusst anders funktioniert als klassische externe Projektumsetzung. Denn wir haben selbst - ähnlich wie viele mittelständische Unternehmen auch - die Erfahrung gemacht, dass externe Unterstützung oft viel zusätzlichen Steuerungsaufwand und wenig Zufriedenheit erzeugt: viele Abstimmungen, wenig Entlastung und vor allem wenig wirklich relevanter Mehrwert.
Unsere Squads arbeiten deshalb immer fokussiert an genau einem Unternehmen, sind vollständig integriert und übernehmen Projekte vollständig von der Konzeption über Umsetzung bis zum kontinuierlichen Rollout. Das bedeutet: weniger Koordination, kürzere Wege und klare Verantwortlichkeiten. Für uns heißt das allerdings auch, dass wir nicht beliebig skalieren und keine „Standardprojekte“ annehmen können. Für jedes Squad suchen wir gezielt ein Umfeld, in dem es echten Impact entfalten kann. Diese klare Fokussierung muss zunächst erklärt werden und funktioniert auch nicht in jedem Umfeld, aber hat sich als klare Stärke erwiesen. Kunden erhalten so nämlich ein sofort einsatzfähiges und vollständig auf das Projekt fokussiertes Team, welches die gesamte Kette von strategischen Entscheidern bis zu Nutzern abdeckt, ohne selbst erst langwierig neue Strukturen und Know-How aufbauen zu müssen. Um den Einstieg weiter zu erleichtern, haben wir unser Produkt modular erweitert: mit Discovery-Formaten, AI-Workshops, Due Diligence und punktuellem Einsatz erfahrener Product Engineers, um digitale Vorhaben sauber zu konzipieren oder bestehende Strukturen zu verbessern.