Calls zu aktuellen Förderprogrammen

Im Folgenden finden Sie in regelmäßigen Abständen Calls zu aktuellen Förderprogrammen. 

Sondercall zum DIGI-Zuschuss Quali findet am 10.05.2022 statt

Förderangebot zur Weiterbildung: DIGI-Zuschuss Quali

Zuschuss zu Digitalisierungsmaßnahmen – Sondercall Qualifizierung

Hessen unterstützt kleine und mittlere Unter­nehmen mit bis zu 249 Mitarbeitenden dieses Jahr schon das zweite Mal mit dem DIGI-Zuschuss Quali bei der Digitalisierung: Neben dem bereits bestehenden DIGI-Zuschuss wird das Angebot zur Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen für Beschäftigte neu aufgelegt. Der Förderaufruf zum „DIGI-Zuschuss Quali“ findet am 10. Mai 2022 statt.

Ziel der Förderung

Ziel des DIGI-Zuschuss Quali ist die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der hessischen Unter­nehmen zu stärken und diese zu befähigen, neue digitale Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik einzuführen und einzusetzen. Dazu sollen berufsbezogene Kompetenzen der Beschäftigten für die Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle sowie die Entwicklung, Steuerung, Gestaltung und Umsetzung digitaler Geschäfts-, Arbeits- und Produktionsprozesse ausgebildet und vertieft werden.

Was wird gefördert?

Der DIGI-Zuschuss Quali fördert Qualifizierungsmaßnahmen

  • für Beschäftigte sowie Betriebsinhaberinnen und -inhaber der antragsberechtigten Unter­nehmen,
  • in Form von Präsenz- und Onlineveranstaltungen sowie hybriden Formaten,
  • in Form von sowohl extern stattfindenden Weiterbildungen als auch Inhouse-Schulungen.

Förderfähig sind dabei nur Sachausgaben für Leistungen externer Weiterbildungsanbieter. Dazu zählen:

  • Anmelde, Teilnahme- und Prüfungsgebühren,
  • weitere Bestandteile der Teilnahmekosten wie Skripte und Materialien,
  • sowie bei Präsenzformaten die notwendigen Reisekosten, Kosten für Unterkunft und Kosten für Verpflegung der externen Weiterbildungsanbieter.

Die Qualifizierungsmaßnahmen müssen von zertifizierten Weiterbildungsanbietern angeboten werden. Anerkannte Zertifizierungen sind im  Merkblatt auf der letzten Seite aufgeführt.

Wer ist antragsberechtigt und wie hoch ist die Förderung?

Kleine und mittlere Unter­nehmen (d. h. weniger als 250 Mitarbeitende) der gewerblichen Wirtschaft (inklusive Soloselbständige) sowie freie Berufe mit einer Betriebsstätte in Hessen.
Die Zuwendung wird als Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den zuwendungsfähigen Sachausgaben von bis zu 50 Prozent gewährt. Dabei ist die Förderhöhe auf höchstens 10.000 Euro begrenzt. Eine Förderung kann ab zuwendungsfähigen Sachausgaben in Höhe von 4.000 Euro erfolgen. Bei Vorsteuerabzugsberechtigung sind nur die Nettokosten förderfähig.

Wie kann man die Förderung beantragen?

Der Sonderaufruf Qualifizierung findet 10.05.2022, von 09:00 Uhr bis 11.05.2022, 09:00 Uhr, statt. Hier ist am 10.05.2022 die Bewerbung möglich.
Nachdem Sie Ihre Bewerbung abgeschickt haben, erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Nach Beendigung des Förderaufrufs werden aus allen Unter­nehmen, die sich beworben haben, per Zufallsauswahlverfahren diejenigen ausgewählt, die im Rahmen des Förderaufrufs einen Antrag auf den DIGI-Zuschuss Quali stellen können. Anschließend erhalten Sie eine Mitteilung, ob Sie ausgewählt wurden. Die ausgewählten Unter­nehmen erhalten im Rahmen dieser Mitteilung die Antragsunterlagen.

Der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) schriftlich zu stellen. Mit dem Vorhaben darf erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids begonnen werden. Jedes Unter­nehmen kann nur einmalig mit dem DIGI-Zuschuss Quali gefördert werden. Dabei ist es unerheblich, ob das Unter­nehmen im Programm DIGI-Zuschuss bereits gefördert wurde.
Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Weitere Informationen zum DIGI-Zuschuss Quali finden Sie im  Merkblatt des Förderprogramms und in den  FAQ.
Zudem finden Sie weitere Informationen zum Förderprogramm auf der Homepage der WIBank. Als Hilfestellung beim Einstieg in das Thema Digitalisierung bietet das Land Hessen einen kostenlosen und anonymen online DIGI-Check und zusätzlich eine DIGI-Beratung mit verschiedenen Anlaufstellen an.

Mögliche Qualifizierungsmaßnahmen aus der Verbandsfamilie

Die geförderten Qualifizierungsmaßnahmen sollen den Digitalisierungsfortschritt in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, Strategie und Organisation und/oder IT-Sicherheit des Unter­nehmens befördern bzw. flankieren. Sie müssen mindestens einem der im Folgenden aufgeführten Kompetenzbereiche (des europäischen Kompetenzrahmens DigComp) zuzuordnen sein. Hier haben wir beispielhaft Angebote des Bildungswerks HESSEN­METALL/Bildungshaus Bad Nauheim aufgeführt, das als Bildungsträger entsprechend zertifiziert ist und über das Sie Qualifizierungsmaßnahmen aus dem laufenden Programm oder auch eigens für Ihr Unter­nehmen zugeschnitten buchen können:

Kompetenzbereich 1: Informations- und Datenkompetenz

Kompetenzbereich 2: Kommunikation und Kooperation

Kompetenzbereich 3: Erstellung digitaler Inhalte

Kompetenzbereich 4: Sicherheit

Kompetenzbereich 5: Problemlösung

Die aufgeführten Seminare können über das Bildungshaus Bad Nauheim auch jederzeit inhouse durchgeführt werden. Bei Interesse kontaktieren Sie

René Marc
Tel.: 06032 948 115
E-Mail: r.marc@bhbn.de

Des Weiteren können Sie auf den Seiten der Online-Akadmie VIONA®, einem Angebot des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft (BWHW), passende Qualifizierungsmaßnahmen finden.

Erster Förderaufruf zum DIGI-Zuschuss 2022 findet bereits am 03.03.2022 statt

Erster Förderaufruf zum DIGI-Zuschuss 2022 findet bereits am 03.03.2022 statt

Aufgrund des großen Interesses auch unserer Mitgliedsunternehmen freuen wir uns, Ihnen die aktuellen Informationen zum DIGI-Zuschuss 2022 mitteilen zu können.
Folgende Termine für die Förder-Calls wurden gestern bekanntgegeben:

  • 03.03.2022  DIGI-Zuschuss             
  • 10.05.2022  Sondercall DIGI-Zuschuss Quali   
  • 07.06.2022  DIGI-Zuschuss
  • 30.08.2022  DIGI-Zuschuss

Mit dem DIGI-Zuschuss fördert das Land Hessen insbesondere KMU bei der digitalen Transformation ihrer Produktions- und Arbeitsprozesse und der Verbesserung der IT-Sicherheit. Die Maßnahmen müssen beim Antragsteller zum Einsatz kommen und sollen einen Digitalisierungsfortschritt in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte und Dienstleistungen oder Strategie und Organisation des Unter­nehmens erwarten lassen.

Alle Informationen finden Sie unter https://www.wibank.de/digital-zuschuss. Interessenten können sich analog der vorangegangenen Förderaufrufe über ein Onlineformular für die Antragstellung bewerben. Bitte beachten Sie unbedingt, dass der Bewerbungslink am 03.03.2022 ab 9:00 Uhr für 24 Stunden freigeschaltet wird.

Neben dem DIGI-Zuschuss werden auch in diesem Jahr wieder Mittel für einen Sonderaufruf DIGI-Zuschuss Quali zur Verfügung gestellt. Hierbei werden ausschließlich Qualifizierungs-/Schulungsmaßnahmen im Umfeld der Digitalisierung eines KMU gefördert. Der Förderaufruf wird am 10.05.2022 stattfinden.

Wir werden Sie zu den Fördermaßnahmen auf dem Laufenden halten und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Bewerbung und der Umsetzung Ihrer Digitalisierungsmaßnahmen.

Für Fragen steht Ihnen Frau Katja Farfan, Referentin Digitalisierung und Technologietransfer, kfarfan@hessenmetall.de, sehr gerne zur Verfügung.

Erste Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programmes „Digitales Europa“ veröffentlicht

Erste Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programmes „Digitales Europa“ veröffentlicht

Das Programm „Digitales Europa“, kurz „DIGITAL“, soll den digitalen Wandel der Volkswirtschaften und Gesellschaften Europas mitgestalten und fördern. Es hat ein Gesamtbudget von 7,58 Mrd. Euro bis 2027. Für die Jahre 2021 und 2022 liegt nun die Arbeitsprogrammatik für vier unabhängigen Arbeitsprogrammen vor.

Das „grundlegende“ DIGITAL-Arbeitsprogramm umfasst 70 Ausschreibungen und beschäftigt sich mit den Themenbereichen Cloud , Daten, KI, Quantenkommunikationsinfrastruktur, digitale Kompetenzen und Einführungsmaßnahmen für die optimale Nutzung dieser Technologien. Hinzu kommen drei spezialisierte DIGITAL-Arbeitsprogramme (Hochleistungsrechnen, EDIHs, Cybersicherheit). Die Mittel belaufen sich auf insgesamt 1,383 Mrd. Euro

ÜBERBLICK DIGITAL-AUSSCHREIBUNGEN im Bereich Cloud:

  • Die DIGITAL-Ausschreibungen im Bereich Cloud zielen darauf ab, Europa mit vernetzten, vertrauenswürdigen, interoperablen und nachhaltigen Cloud-to-Edge-Fähigkeiten auszustatten: d.h. mit Infrastrukturen, Plattformen, Marktplätzen, Diensten sowie Test- und Experimentiereinrichtungen (TEFs).
  • Über den jeweiligen offiziellen Titel oder die Call-ID sind die unten stehenden Ausschreibungen im offiziellen Förderportal der EU auffindbar.
  • Dort kann dann auch die Bewerbung erfolgen.
  • Weiterführende Informationen zu den jeweiligen Ausschreibungen finden sich im beigefügten „grundlegenden“ Arbeitsprogramm 2021-2022 unter den angegebenen Seiten.  

Ausschreibung DIGITAL 2.1.3 “Marketplace for federated cloud-to-edge based services”

  • Call-ID: DIGITAL-2021-CLOUD-AI-01-DS-MARKETPLACE-CLOUD

Übersicht

  • Volumen: 20 Mio. Euro; Laufzeit: 36 Monate; Ausschreibungstyp: Förderung mit 50%-EU-Kofinanzierung; Ausschreibung geöffnet bis 22.02.2022, 17 Uhr; Details ab Seite 27 des Arbeitsprogrammes

Zielsetzung

  • Ziel ist die Einrichtung und der Betrieb eines EU-Online-Marktplatzes für Cloud- und Edge-Dienste. Der Marktplatz sollte der einzige Zugangspunkt für vertrauenswürdige Dienste sein, insbesondere für Cloud- und Edge-Dienste. 

Weitere Informationen zum Artikel "Erste Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Programmes „Digitales Europa“ veröffentlicht"

Ausschreibung DIGITAL 2.1.4 “Secretariat for the Alliance on industrial data, cloud and edge”

Mehr Informationen finden Sie in unserem Serviceportal.

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Fördertipp: Erweiterte Energie- und Ressourceneffizienzförderung für KMU

Das BMWI fördert mit Zuschüssen und Krediten in zwei neuen Förderlinien ab 1. November 2021. Bessere Förderbedingungen für KMU.

Am 1. November 2021 treten die Förderrichtlinien „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ sowie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“ in Kraft. Sie novellieren und erweitern die aktuelle „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) und passen so die Förderung an die gestiegenen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung an.
    
Neu ist u.a., dass neben Energieeffizienz künftig auch Ressourceneffizienz gefördert wird, aber auch die Förderbedingungen vor allem für KMU verbessert werden.

Unter dem neuen Fördergegenstand Ressourceneffizienz sind erstmalig u.a. Investitionen in Anlagen förderfähig, die zu einem geringeren Material-verbrauch (z.B. Stahl) führen sowie Anlagen zur Herstellung und betriebsinternen Verwendung eines Rezyklats.

Als weiterer neuer Fördergegenstand wird die Erstellung von Transformationskonzepten gefördert. Darüber können sich Unter­nehmen auch eine CO2-Bilanzierung und -zertifizierung fördern lassen.

Erheblich verbessert wurden auch die Förderbedingungen in anderen Bereichen des Programms. So wird die Förderquote für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Abwärmenutzung um 10 Prozentpunkte erhöht.

In der zweiten Förderrichtlinie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“ wird u.a. die maximale Förderquote von 50% auf 60% angehoben.

Weitere Verbesserungen, wie ein erleichterter Zugang zur Förderung im Bereich Digitalisierung, Energie- und Ressourceneffizienz und bessere Förderbedingungen für Projekte zur Reduktion des Stromverbrauchs ermöglichen zusätzliche CO2-Einsparungen.

Anträge auf Förderung können ab dem 1. November beim BAFA für die Zuschussvariante bzw. der KfW für die Kreditvariante mit Tilgungszuschuss gestellt werden. Anträge auf Förderung im Förderwettbewerb und für Transformationskonzepte können ebenfalls ab dem 1. November beim VDI/VDE IT gestellt werden.

Zwei Fördertipps: Förderung für KI und Materialforschung

Fördertipp 1: KI-Talente gesucht - 70.000 Euro Förderung im BONSEYES- und BONSAPPS- Projekt

Europaweit werden 30 KI-Talente - Forscher, PhDs/Post-Docs, Ingenieure/Entwickler, Datenwissenschaftler - für die Entwicklung, Integration und Bereitstellung einer AI@Edge-Lösung unter Verwendung von Tools und Services des Bonseyes Marketplace(BMP)-Service Layers gesucht. Angesprochen werden die Bereiche Automotive, Manufacturing, Healthcare und Robotics.
 
Bewerben kann man sich alleine oder in Teams von bis zu 5 Personen. Die Finanzierung beträgt bis zu 70.000 Euro für die Entwicklung einer KI-Lösung, einschließlich eines Gutscheins von bis
zu 10.000 Euro für den Zugang zu einer HPC-Cloud-Infrastruktur.

BEWERBUNGSFRIST: 28. Oktober 2021, 17:00 Uhr CEST (Brussels Time), direkt über diesen Link: bonsapps.fundingbox.com

Alle Infos zu Fördertipp 1 gibt es   hier.


Fördertipp 2: Förderung für KMU und Startups zum Thema „Materialforschung“

Mit der Fördermaßnahme will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unter­nehmen (KMU) im Bereich der Materialforschung stärken. Dabei soll insbesondere für erstantragstellende KMU und Start-Up-Unter­nehmen der Einstieg in die Förderung erleichtert und die Innovationstätigkeit effektiv unterstützt werden.  

Innovative Materialien und Werkstoffe nehmen in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselposition ein. Sie helfen neue Funktionalitäten zu erschließen und bestehende technische Lösungen entscheidend zu verbessern. Sie tragen in besonderem Maße zur Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität bei. Hier spielen häufig hochspezialisierte und interdisziplinär vernetzte KMU mit ihrem im internationalen Vergleich hohen Umsatz- und Beschäftigungsanteil als „hidden champions“ eine besondere Rolle. Andererseits gilt es aber auch innovativen Lösungen den Weg in die wirtschaftliche Umsetzung zu bereiten und kreative Ideen junger Start-Ups gezielt zu fördern.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, besonders innovationsfreudige KMU zu fördern, die bestehende Produktlösungen aber auch Prozesse in ihrem Unter­nehmen deutlich verbessern, oder aber vollkommen neue Geschäftsfelder aufbauen wollen. Dabei sollen die Materialforschung und deren Nutzen für neue bzw. deutlich verbesserte Produkt­lösungen im Vordergrund stehen.

Gefördert werden risikoreiche industriegeführte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben. Die ­Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sollen materialwissenschaftliche Fragestellungen mit hohem Anwendungspotenzial bearbeiten, die die Positionierung der beteiligten KMU am Markt unterstützen.

Alle Infos zu Fördertipp 2 gibt es   hier.

Fördertipp: Förderung von Projekten in Industrie 4.0 - GAIA-X-Anwen-dungen in Wertschöpfungsketten

Was wird gefördert?

Ziel der Förderrichtlinie ist es, insbesondere Unter­nehmen des Mittelstandes dabei zu unterstützen, ihre vorhandenen Systeme und Daten mit Hilfe eines systematischen Ansatzes zu GAIA-X-konformen Datenökosystemen für Industrie 4.0 zu entwickeln. Es sind Lösungen gefordert, mit denen Unter­nehmen in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken durch Einsatz und Nutzung der Konzepte von GAIA-X einen Wettbewerbsvorteil erzielen.

Zweck der Förderung ist, datengetriebene Anwendungen (z. B. in Form von Produkt-Service- oder Produktions-Service-Systemen) auf Basis einer europäischen, souveränen, interoperablen und offenen Dateninfrastruktur nach GAIA-X zu schaffen und verfügbar zu machen. Hierfür sind neue Methoden, Werkzeuge und Handlungsempfehlungen zu entwickeln und die Umsetzung in praxisnahe Lösungen aufzuzeigen.

Alle Infos gibt es hier (Bekanntmachung - BMBF).

Auch interessant zum Thema GAIA-X: Das BMWi wirbt für die Teilnahme am IPCEI-Projekt für bessere Cloud-Infrastrukturen. Alle Infos gibt es hier (BMWi - IPCEI Nächste Generation Cloud Infrastrukturen und Services).

Für Fragen steht Ihnen Frau Katja Farfan, Referentin Digitalisierung und Technologietransfer, kfarfan@hessenmetall.de, sehr gerne zur Verfügung.

Investitionsprogramm »Modernisierung der Produktion in der Fahrzeughersteller- und Zulieferindustrie«

Was wird gefördert?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit dem Förderprogramm „Modernisierung der Produktion in der Fahrzeughersteller- und Zulieferindustrie“ kleine und mittlere Unter­nehmen (KMU), staatliche und nicht-staatliche Hochschulen, Start-Ups, öffentliche Einrichtungen und sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse aus dem Bereich der Fahrzeughersteller und -zulieferer bei Investitionen und Forschungsvorhaben, welche unter eines der folgenden Module fallen

a)    Modernisierung der Produktion
b)    Innovative Produkte für die Mobilität der Zukunft
c)    Aufbau regionaler Innovationscluster

Zusätzlich zu den Investitionen und Forschungsvorhaben werden auch experimentelle Entwicklungen und Durchführbarkeitsstudien gefördert. Insgesamt werden unter anderem Personalkosten, die Beschaffung von Instrumenten und Ausrüstung, Betriebs- sowie Grundstücks- und Gebäudekosten bezuschusst.
Die förderbaren Projekte sollen unter anderem in der Weiterentwicklung von Schlüsselprozessen der Produktion, dem 5G bzw. Edge Computing, oder der additiven Fertigung. Im Fokus stehen dabei Einzel- und Verbundprojekte, welche einen signifikanten Teil der Wertschöpfungskette abbilden.

Wer wird in welcher Höhe gefördert?

Die maximale Fördersumme beträgt 20 Millionen € pro Unter­nehmen oder Forschungsprojekt. Diese Summe gilt für Vorhaben in der industriellen Forschung. Die experimentelle Entwicklung wird maximal mit 15 Millionen € und Durchführbarkeitsstudien mit maximal 7.5 Millionen € gefördert. In der Regel werden die Vorhaben mit 25-50% der Gesamtsumme anteilig gefördert. In Einzelfällen kann der maximale Zuschuss jedoch bis zu 80% betragen. So erhalten mittlere Unter­nehmen eine Erhöhung der Beihilfeintesitäten um 10%, kleine bis zu 20%.

Wie ist das Antragsverfahren?

Das Antragsverfahren ist in zwei Stufen gegliedert. In der ersten werden Projektskizzen eingereicht, welche die Projektidee mit den angestrebten Lösungsansätzen, Verwertungs- und Transferkonzepten, sowie dem Finanzierungskonzept detailliert beschrieben werden. Positiv bewertete Skizzen werden in der zweiten Stufe dazu aufgefordert einen förmlichen Förderantrag einzureichen, in welchem die Arbeits- und Zeitplanung und der Verwertungsplan aussagekräftig dargestellt sind.

Ich habe Interesse – und jetzt?

Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei uns.  

b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU“

Änderung der Bekanntmachung der Richtlinie

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU" geändert.

Mit der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU“ ergänzt das BMBF bisherige Aktivitäten im Bereich KI gezielt, indem KMU-getriebene Ansätze in Forschung und Entwicklung (FuE) mit einem maßgeblichen Forschungsanteil adressiert werden. Damit sollen gezielt Potenziale gehoben werden, die in der Verbindung von KI als Teil der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit weiteren Schlüsseltechnologien liegen.

Besonders die aktuelle Generation kleiner und mittlerer Technologieunternehmen, die ihre Innovationsfähigkeit durch Spitzenforschung im Bereich KI ausbauen wollen, stehen hier im Fokus. Mit der Förderung von Verbundprojekten soll die Zusammenarbeit dieser KMU mit der Wissenschaft gestärkt und intensiviert werden, um die Spitzenposition Deutschlands im Bereich KI zu sichern und weiter auszubauen.

Die Fördermaßnahme ist Teil der Umsetzung der KI-Strategie der Bundesregierung und der Hightech Strategie 2025 und wurde jetzt geändert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Steuerliche Forschungsförderung: Roadshow BSFZ & BMF

Steuerliche Forschungsförderung: Roadshow BSFZ & BMF

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) führt im Juni und Juli gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen die virtuelle Roadshow fort.

Ziel ist es, Unter­nehmen alles Wichtige rund um die Steuerliche Forschungsförderung zu präsentieren und Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu beantworten.

Zu folgenden Themen werden Informationen vermittelt:

  • Einführung Steuerliche Forschungsförderung und Forschungszulagengesetz: Anspruchsberechtigung, begünstigungsfähige FuE-Vorhaben und das zweistufige Antragsverfahren
  • Das Antragsverfahren bei der BSFZ: Antragsformular, Prüfkriterien und Beispiele für FuE-Tätigkeiten
  • Der Antrag auf Forschungszulage: Förderfähige Aufwendungen, Bemessungsgrundlage, Fördersatz und das Verfahren beim Finanzamt

Interessierte können sich für die kommenden Termine der virtuellen Roadshow hier anmelden.

Weitere Infos finden Sie auf den Webseiten der BSFZ  und des Bundesministeriums der Finanzen.

HessenFonds

HessenFonds

Wir möchten Sie auf die Hilfen unter dem HessenFonds aufmerksam machen, welcher über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen abgewickelt wird:

Sie haben…

  • die Corona Zuschussprogramme schon ausgeschöpft?
  • weiteren ungedeckten Finanzierungbedarf für Betriebsmittel und Investitionen?
  • Ihre Hausbank fordert vor Vergabe von weiteren Finanzierungen Zusatzsicherheiten oder die Stärkung Ihrer Eigenkapitalbasis?

    
Ihr Liquiditätsbedarf ist coronabedingt und…

  • Ihr Sitz oder wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist in Hessen
  • Ihre Bilanzsumme ist > 10 Mio. €­ und eines der beiden folgenden Kriterien ist zutreffend:
    • Ihre Umsatzerlöse sind > 10 Mio. €, maximal 50 Mio. € oder
    • Sie haben zwischen 50 und 249 Mitarbeiter (Erfüllung dieser Größengrenzen ist für Startups nicht erforderlich, als Start Up müssen Sie seit dem 1. Januar 2017 in mindestens einer Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit mind. 5 Mio. € bewertet worden sein)
  • Ihre Bank oder Finanzdienstleister wollen keine weiteren Finanzierungen übernehmen

HessenFonds bietet Ihnen…

  • Garantien: als Sicherheit für Ihre Bankdarlehen (ab 2,5 Mio. €, max. 5 Jahre)
  • Stille Beteiligungen: zur Finanzierung  +  für die Stärkung Ihrer Eigenkapitalba-sis (max. 25 Mio. €, max. 7 Jahre)

Hessen macht sich stark für seine Unter­nehmen – Lassen Sie sich beraten:

Kontakt: Stefan Spies, +49 69 9132-5471 oder Antje Rützel, +49 69 9132-2216 oder per E-Mail: hessenfonds@wibank.de

Investitionsprogramm »Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferer (Modul a2)«

Investitionsprogramm »Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferer (Modul a2)«

Was wird gefördert?
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) adressiert mit dem Förderprogramm die Wertschöpfungsnetzwerke und -prozesse zur Fertigung aller Arten bodengebundener Fahrzeuge mit ziviler Nutzung, insbesondere Automobile, Nutzfahrzeuge und Motorräder, mobile Arbeits- und Landmaschinen, Bahn- und Schienenfahrzeuge, Fahrräder und E-Bikes/Pedelecs. Mit dem Förderprogramm soll die Modernisierung der Produktion als Schub für die Produktivität und Resilienz der Fahrzeug- und Zulieferindustrie erreicht werden. Die Projekte sollen wesentlich dazu beitragen, die internationalen Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche am Standort Deutschland weiter zu stärken und digitale Wertschöpfungspotenziale für Unter­nehmen mit Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland zu erschließen. Die Projekte sollen technische Machbarkeit, wirtschaftliche Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit sowie Akzeptanz innovativer Technologien und Anwendungen in bestehenden und neuartigen Ökosystemen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie adressieren.

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte mit einer Projektlaufzeit von maximal 3 Jahren gefördert. KMU werden dabei besonders berücksichtigt. Insgesamt soll eine KMU-Quote aller Zuwendungsempfänger von 30 % erreicht werden. Verbundprojekte können nur gefördert werden, wenn KMU direkte im Projekt oder als Unterauftrag beteiligt sind. Dabei muss das KMU mindestens 30 % der Gesamtfördermittel im Projekt erhalten. Die Förderquoten betragen 50 % für industrielle Forschung, 25 % für experimentelle Entwicklung und 50 % für Durchführbarkeitsstudien. KMU erhalten Aufschläge auf diese Förderquoten.

Wie ist das Antragsverfahren?
Das Antragsverfahren ist zweistufig, d. h. es wird zunächst eine Projektskizze eingereicht und bei bewilligter Projektskizze ein Antrag gestellt. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ausschreibung können bis 31.12.21 kontinuierlich Projektskizzen eingereicht werden. Ab 2022 soll eine Einreichung zu Stichtagen (Ende jedes Quartals) erfolgen.

Ich habe Interesse – und jetzt?

Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei uns.  

b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

Industrie 4.0: Förderung von Verbundprojekten

Industrie 4.0: Förderung von Verbundprojekten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschungsvorhaben (Verbundprojekte) zur Stärkung der Wertschöpfung in Deutschland. Dadurch sollen Unter­nehmen besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Das Forschungsprogramm ist darauf ausgerichtet, durch eine integrative Betrachtung der Bereiche Produktion, Dienstleistung und Arbeit zu interdisziplinären, anwendungsorientierten neuen Lösungen zu gelangen. Forschung in und mit kleinen und mittleren Unter­nehmen (KMU) wird besonders gefördert.

Die Forschungsschwerpunkte sind in vier Gestaltungsfelder strukturiert:

  • Unter­nehmensstrategie
  • Organisation und Unter­nehmenskultur
  • Kompetenzentwicklung in lernförderlichen und partizipativen Arbeitssystemen
  • vertikale und horizontale Integration der Technologien für die digitale Durchgängigkeit

Voraussetzung für die Förderung ist grundsätzlich das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur Lösung von gemeinsamen Forschungsvorhaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen. Antragsberechtigt sind u. a. Unter­nehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Weitere Informationen finden Sie hier in der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Industrie 4.0.

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

Immer mehr mittelständische Unter­nehmen erkennen: Die Digitalisierung eröffnet neue wirtschaftliche Chancen. Zudem ermöglichen digitale Technologien neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, zum Beispiel mit Lieferanten.
   
Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass es in vielen Unter­nehmen noch großen Digitalisierungsbedarf gibt. So fehlt im Bereich der IT-Sicherheit oft noch das nötige Bewusstsein für die Abwehr von Risiken.

Um mittelständischen Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ finanzielle Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unter­nehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – anzuregen. Zuschüsse gibt es bei:
Investitionen in digitale Technologien sowie Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.
   
Weitere Informationen finden Sie hier.

Steuerliche Forschungszulage

Steuerliche Forschungszulage – Was ist der aktuelle Stand?

Die Steuerliche Forschungszulage steht deutschen Unter­nehmen aller Größenordnungen zur Verfügung. Dabei können Sie für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, für die Sie bislang keine Förderung erhalten haben, eine steuerliche Zulage beziehen. In den vergangenen Wochen hat sich dabei die Höhe der jährlich verfügbaren Zulage pro Unter­nehmen auf bis zu 1.000.000 € jährlich verdoppelt.

Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) sieht vor, dass Sie 25 % Ihrer Personalaufwendungen für eigenbetriebliche FuE sowie 15 % Ihrer Ausgaben für Auftragsforschung, die ab dem 01.01.2020 durchgeführt, bzw. beauftragt werden, über die Zulage zurückerhalten können. Dabei handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Voraussetzung für eine Zulage ist eine Bescheinigung für jedes FuE-Vorhaben. Die Ausstellung dieser Bescheinigungen soll früher als erwartet möglich sein, nämlich bereits ab Ende September 2020. Darüber hinaus sollen insbesondere Unter­nehmen bis 249 Mitarbeiter bei der Ausstellung der Bescheide priorisiert werden.

Als Ansprechpartner steht Ihnen unser Kooperationpartner JÖIN Innovation Consulting zur Verfügung.

EU-Fördermittelausschreibungen im Digitalsektor

EU-Fördermittelausschreibungen im Digitalsektor

Europa fit für das digitale Zeitalter zu machen, lautet eine Priorität von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Damit Europas Mittelstand, Industrie und Arbeitsmarkt die Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen können, hat die EU-Kommission unter dem Dach milliardenschwerer Fördertöpfe wie den EU-Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) oder dem weltweit größten Forschungsprogramm HORIZONT 2020 (künftig HORIZONT EUROPA) eine Vielzahl von Einzelfördermaßnahmen aufgelegt.

Auf der Internetseite der Hessischen Ministerin  für Digitale Strategie und Entwicklung finden Sie eine Übersicht, für welche konkreten Digitalthemen aktuell EU-Fördermittel abrufbar sind und Unterstützung bei der Suche nach Fördermittel-Beratung.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Anfang April wurden die Projektträger für das technologieoffene Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums bekanntgegeben. Seit dieser Bekanntgabe laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um die mit der neuen Richtlinie in Kraft getretenen Änderungen in aktuelle Antragsformulare zu gießen. Nun wurde bekanntgegeben, dass die Antragsformulare noch im Mai 2020 zur Verfügung stehen werden und damit wieder Anträge über ZIM eingereicht werden können.

Die Projektträgerschaft wurde bis Ende 2024 an die bereits bekannten Projektträger vergeben. Dies sind die EURONORM GmbH für Einzelprojekte, die AiF Projekt GmbH für Kooperationsprojekte und die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH für die Innovationsnetzwerke.

Ich habe Interesse – und jetzt?
Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei Herrn Bernard Jöckel von Jöckel Innovation Consulting:.  
b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

Neue ZIM-Richtlinie

Neue ZIM-Richtlinie

Neue ZIM-Richtlinie – noch attraktivere Förderbedingungen
Am 20.01.2020 hat das BMWi die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) veröffentlicht, die für die kommenden fünf Jahre gilt. Viel Bewährtes aus der letzten Richtlinie wurde beibehalten – manches Bestehende wurde noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse von forschenden und entwickelnden KMU und Forschungseinrichtungen zugeschnitten. Insbesondere haben sich die förderfähigen Projektkosten für Kooperationsprojekte auf 450.000 € und für Einzelprojekte auf 550.000 € erhöht, anstelle der bisher für beide Fälle geltenden 380.000 €. Zusätzlich sind nun auch weitere mittelständische Unter­nehmen bis zu 1.000 Mitarbeitern im Rahmen von Kooperationsprojekten antragsberechtigt. Weiterhin können nun auch Messeauftritte im Anschluss an ZIM-Projekte gefördert werden.

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Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei Herrn Bernard Jöckel von Jöckel Innovation Consulting:.  
b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

»Distr@l: Digitalisierung stärken – Transfer leben«

Das neue Förderprogramm „Distr@l: Digitalisierung stärken - Transfer leben“ des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung richtet sich an kleine und mittlere Unter­nehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Was wird gefördert?
Die 4 Förderlinien aus den Bereichen digitaler Innovation sowie Forschung und Entwicklung bilden gemeinsam ein neues und vielseitiges Förderprogramm zur Digitalisierung.
Das Förderprogramm untergliedert sich wie folgt:

  • Förderlinie 1: Machbarkeitsstudien für digitale Innovationsprojekte
  •  Förderlinie 2: Digitale Innovationsprojekte
    •  2A: Digitale Produktinnovationen
    • 2B: Digitale Prozessinnovationen
  • Förderlinie 3: Wissens- und Transferprojekte zur Digitalisierung
  • Förderlinie 4: Gründungsförderung im digitalen Kontext
    • 4A: Validierung im digitalen Kontext / Spin-off
    • 4B: Wachstum im digitalen Kontext

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Die genauen Rahmenbedingungen hängen von dem jeweiligen Technologiefeld ab.
Förderlinie 1: insb. KMU, Förderquote von max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, anteilige Zuschüsse in Höhe von bis zu 100.000 €.
Förderlinie 2A+B: insb. KMU, Förderquote von max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, anteilige Zuschüsse in Höhe von 100.000 € bis zu 500.000 €.
Förderlinie 3+4A: Ausschließlich Forschungseinrichtungen mit Sitz in Hessen.
Förderlinie 4B: Unter­nehmen mit max. 10 Mitarbeitern und einem Unter­nehmensalter von bis zu 8 Jahren, anteilige Zuschüsse in Höhe von bis zu 160.000 €.

Wie wird gefördert?
Das Bewilligungsverfahren ist je nach Förderlinie ein bis zweistufig aufgebaut. Als Bewertungsgrundlage werden je nach Förderlinie insb. die Kategorien „Innovation und Ausgangslage“, „Inhalte und Ziele“, „Akteure und Kompetenzen“, „Marktpotenzial und Wettbewerb“, „wirtschaftliche Verwertbarkeit“ und „Nachhaltigkeitspotenziale“ bewertet.
 
Ich habe Interesse – und jetzt?
Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei Herrn Bernard Jöckel von Jöckel Innovation Consulting:.  
b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

PIUS-innovativ

PIUS-innovativ

PIUS-Innovativ fördert hessische Unter­nehmen bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Nach dem ersten erfolgreichen Förderaufruf in 2018 werden nun noch mehr innovative F&E-Vorhaben gesucht, die dabei helfen CO₂ einzusparen.


PIUS-Innovativ verbindet Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Forschungs- und Entwicklungs-projekte werden von PIUS-Innovativ mit bis zu 50 Prozent Zuschuss auf maximal drei Jahre gefördert – wenn sie dabei helfen können, CO₂ einzusparen. Einreichen können Sie sowohl Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung von bestehenden Produkten als auch völlig neue Ansätze.

Die wichtigstenFakten zu PIUS-Innovativ finden Sie hier auf einen Blick.

  • 50 % Förderhöchstquote
  • 31.12.2022 maximale Projektlaufzeit
  • 750.000 € maximale Förderhöhe
  • Einreichung ab sofort möglich bis spätestens 31.01.2020
  • Für alle Unter­nehmen mit Betriebssitz in Hessen

Wer wird gefördert?
Unter­nehmen aller Größen mit Betriebssitz in Hessen

Was wird gefördert?
Kosten für:
•    Auftragsforschung und Patente
•    Instrumente und Ausrüstung
•    Personal
•    Forschung und Entwicklung für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen

Welche Projekte werden gefördert?
•    Forschung und Entwicklung für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
•    Entwicklung fortschrittlicher Produktionstechniken/-verfahren zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz
•    Lösung relevanter Problemstellungen im Bereich des Recyclings
•    Innovationen im Bereich Energieerzeugung (u.a. Erneuerbare Energien)
•    Innovationen bei der Speicherung von Energie (Batterieentwicklung, Wiederverwertung, Netzintegration)

Weitere Informationen zum Förderprogramm.

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Fördermaßnahme "Zukunft der Arbeit"

Fördermaßnahme »Zukunft der Arbeit«

Was wird gefördert?
Gefördert werden Projekte, die technikinduzierten Veränderungen in Unter­nehmen durch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und -organisation aktiv begegnen. Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht dabei im Bereich der Arbeitsgestaltung entlang der Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“:

  • Soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse möglich machen
  • neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen
  •  Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten
  • Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln
  • neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren
  • Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander
  • Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unter­nehmen erschließen
  • Gesundheit durch Prävention fördern
  • Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Unter­nehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von bis zu 100 Mio. Euro sind antragsberechtigt. Weiterhin gelten auch Forschungseinrichtungen sowie sonstige Institutionen wie Kammern und Verbände als antragsberechtigt, sofern sie Forschungs- und Entwicklungsbeiträge liefern. Die Gesamtförderung beträgt für Unter­nehmen bis zu 50 % der Gesamtkosten.

Wie wird gefördert?
Das Bewilligungsverfahren ist zweistufig aufgebaut. Zunächst wird eine Projektskizze eingereicht. Nach den beiden Stichtagen (02.03. und 01.09.2020) werden die im jeweiligen Zeitraum eingereichten Skizzen begutachtet. Infolge einer positiv bewerteten Skizze erfolgt die Aufforderung zum Einreichen eines vollständigen Projektantrages, der wiederum begutachtet wird.
 
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Abschlussevaluation der aktuellen ZIM Richtlinie

Abschlussevaluation der aktuellen ZIM Richtlinie

Für die aktuelle ZIM Förderrichtlinie, die seit April 2015 gültig ist und mit dem Ende des Jahres 2019 ausläuft, wurde vor wenigen Wochen eine 265-seitige Abschlussevaluation veröffentlicht. Diese beschäftigt sich zum Beispiel mit Fragen wie „Welche Vorteile ziehen Unter­nehmen aus einer geförderten, kooperativen Entwicklung?“, „Wie viele Anträge werden bewilligt und wie gehen Unter­nehmen mit Ablehnung um?“, „Welche Technologiefelder werden bereits stark gefördert und wo besteht noch Bedarf?“, „Welche Leistungen erbringen Förderberatungen zu welchem Preis?“, „Wie kann ZIM noch besser auf die Bedürfnisse von Unter­nehmen zugeschnitten werden?“.
Ein Fazit der Evaluation lautet: Innovationsaffine Unter­nehmen, die sich in kooperative Entwicklungen investieren, sind erfolgreicher am Markt. Als ein weiteres Ergebnis wird herausgearbeitet, dass eher diejenigen Unter­nehmen von einer Förderung profitieren, die ohnehin entwicklungsaffin sind: Wer einmal die Vorzüge von geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten erlebt hat, will darauf nicht mehr verzichten. Und im Ausblick heißt es, dass ZIM noch mehr für diejenigen Unter­nehmen tun will, die bislang nicht in diesem Rahmen aktiv sind. 2020 wird also ein gutes Jahr, um mit geförderten Entwicklungen zu beginnen – oder weiterhin dranzubleiben.

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Kontakt
Katja Farfan

Katja Farfan
Referentin Digitales und Technologietransfer