Calls zu aktuellen Förderprogrammen

Im Folgenden finden Sie in regelmäßigen Abständen Calls zu aktuellen Förderprogrammen. 

Fördertipp: Erweiterte Energie- und Ressourceneffizienzförderung für KMU

Das BMWI fördert mit Zuschüssen und Krediten in zwei neuen Förderlinien ab 1. November 2021. Bessere Förderbedingungen für KMU.

Am 1. November 2021 treten die Förderrichtlinien „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ sowie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“ in Kraft. Sie novellieren und erweitern die aktuelle „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) und passen so die Förderung an die gestiegenen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung an.
    
Neu ist u.a., dass neben Energieeffizienz künftig auch Ressourceneffizienz gefördert wird, aber auch die Förderbedingungen vor allem für KMU verbessert werden.

Unter dem neuen Fördergegenstand Ressourceneffizienz sind erstmalig u.a. Investitionen in Anlagen förderfähig, die zu einem geringeren Material-verbrauch (z.B. Stahl) führen sowie Anlagen zur Herstellung und betriebsinternen Verwendung eines Rezyklats.

Als weiterer neuer Fördergegenstand wird die Erstellung von Transformationskonzepten gefördert. Darüber können sich Unter­nehmen auch eine CO2-Bilanzierung und -zertifizierung fördern lassen.

Erheblich verbessert wurden auch die Förderbedingungen in anderen Bereichen des Programms. So wird die Förderquote für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Abwärmenutzung um 10 Prozentpunkte erhöht.

In der zweiten Förderrichtlinie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“ wird u.a. die maximale Förderquote von 50% auf 60% angehoben.

Weitere Verbesserungen, wie ein erleichterter Zugang zur Förderung im Bereich Digitalisierung, Energie- und Ressourceneffizienz und bessere Förderbedingungen für Projekte zur Reduktion des Stromverbrauchs ermöglichen zusätzliche CO2-Einsparungen.

Anträge auf Förderung können ab dem 1. November beim BAFA für die Zuschussvariante bzw. der KfW für die Kreditvariante mit Tilgungszuschuss gestellt werden. Anträge auf Förderung im Förderwettbewerb und für Transformationskonzepte können ebenfalls ab dem 1. November beim VDI/VDE IT gestellt werden.

Zwei Fördertipps: Förderung für KI und Materialforschung

Fördertipp 1: KI-Talente gesucht - 70.000 Euro Förderung im BONSEYES- und BONSAPPS- Projekt

Europaweit werden 30 KI-Talente - Forscher, PhDs/Post-Docs, Ingenieure/Entwickler, Datenwissenschaftler - für die Entwicklung, Integration und Bereitstellung einer AI@Edge-Lösung unter Verwendung von Tools und Services des Bonseyes Marketplace(BMP)-Service Layers gesucht. Angesprochen werden die Bereiche Automotive, Manufacturing, Healthcare und Robotics.
 
Bewerben kann man sich alleine oder in Teams von bis zu 5 Personen. Die Finanzierung beträgt bis zu 70.000 Euro für die Entwicklung einer KI-Lösung, einschließlich eines Gutscheins von bis
zu 10.000 Euro für den Zugang zu einer HPC-Cloud-Infrastruktur.

BEWERBUNGSFRIST: 28. Oktober 2021, 17:00 Uhr CEST (Brussels Time), direkt über diesen Link: bonsapps.fundingbox.com

Alle Infos zu Fördertipp 1 gibt es   hier.


Fördertipp 2: Förderung für KMU und Startups zum Thema „Materialforschung“

Mit der Fördermaßnahme will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unter­nehmen (KMU) im Bereich der Materialforschung stärken. Dabei soll insbesondere für erstantragstellende KMU und Start-Up-Unter­nehmen der Einstieg in die Förderung erleichtert und die Innovationstätigkeit effektiv unterstützt werden.  

Innovative Materialien und Werkstoffe nehmen in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselposition ein. Sie helfen neue Funktionalitäten zu erschließen und bestehende technische Lösungen entscheidend zu verbessern. Sie tragen in besonderem Maße zur Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität bei. Hier spielen häufig hochspezialisierte und interdisziplinär vernetzte KMU mit ihrem im internationalen Vergleich hohen Umsatz- und Beschäftigungsanteil als „hidden champions“ eine besondere Rolle. Andererseits gilt es aber auch innovativen Lösungen den Weg in die wirtschaftliche Umsetzung zu bereiten und kreative Ideen junger Start-Ups gezielt zu fördern.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, besonders innovationsfreudige KMU zu fördern, die bestehende Produktlösungen aber auch Prozesse in ihrem Unter­nehmen deutlich verbessern, oder aber vollkommen neue Geschäftsfelder aufbauen wollen. Dabei sollen die Materialforschung und deren Nutzen für neue bzw. deutlich verbesserte Produkt­lösungen im Vordergrund stehen.

Gefördert werden risikoreiche industriegeführte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben. Die ­Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sollen materialwissenschaftliche Fragestellungen mit hohem Anwendungspotenzial bearbeiten, die die Positionierung der beteiligten KMU am Markt unterstützen.

Alle Infos zu Fördertipp 2 gibt es   hier.

Fördertipp: Förderung von Projekten in Industrie 4.0 - GAIA-X-Anwen-dungen in Wertschöpfungsketten

Was wird gefördert?

Ziel der Förderrichtlinie ist es, insbesondere Unter­nehmen des Mittelstandes dabei zu unterstützen, ihre vorhandenen Systeme und Daten mit Hilfe eines systematischen Ansatzes zu GAIA-X-konformen Datenökosystemen für Industrie 4.0 zu entwickeln. Es sind Lösungen gefordert, mit denen Unter­nehmen in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken durch Einsatz und Nutzung der Konzepte von GAIA-X einen Wettbewerbsvorteil erzielen.

Zweck der Förderung ist, datengetriebene Anwendungen (z. B. in Form von Produkt-Service- oder Produktions-Service-Systemen) auf Basis einer europäischen, souveränen, interoperablen und offenen Dateninfrastruktur nach GAIA-X zu schaffen und verfügbar zu machen. Hierfür sind neue Methoden, Werkzeuge und Handlungsempfehlungen zu entwickeln und die Umsetzung in praxisnahe Lösungen aufzuzeigen.

Alle Infos gibt es hier (Bekanntmachung - BMBF).

Auch interessant zum Thema GAIA-X: Das BMWi wirbt für die Teilnahme am IPCEI-Projekt für bessere Cloud-Infrastrukturen. Alle Infos gibt es hier (BMWi - IPCEI Nächste Generation Cloud Infrastrukturen und Services).

Für Fragen steht Ihnen Frau Katja Farfan, Referentin Digitalisierung und Technologietransfer, kfarfan@hessenmetall.de, sehr gerne zur Verfügung.

Investitionsprogramm »Modernisierung der Produktion in der Fahrzeughersteller- und Zulieferindustrie«

Was wird gefördert?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit dem Förderprogramm „Modernisierung der Produktion in der Fahrzeughersteller- und Zulieferindustrie“ kleine und mittlere Unter­nehmen (KMU), staatliche und nicht-staatliche Hochschulen, Start-Ups, öffentliche Einrichtungen und sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse aus dem Bereich der Fahrzeughersteller und -zulieferer bei Investitionen und Forschungsvorhaben, welche unter eines der folgenden Module fallen

a)    Modernisierung der Produktion
b)    Innovative Produkte für die Mobilität der Zukunft
c)    Aufbau regionaler Innovationscluster

Zusätzlich zu den Investitionen und Forschungsvorhaben werden auch experimentelle Entwicklungen und Durchführbarkeitsstudien gefördert. Insgesamt werden unter anderem Personalkosten, die Beschaffung von Instrumenten und Ausrüstung, Betriebs- sowie Grundstücks- und Gebäudekosten bezuschusst.
Die förderbaren Projekte sollen unter anderem in der Weiterentwicklung von Schlüsselprozessen der Produktion, dem 5G bzw. Edge Computing, oder der additiven Fertigung. Im Fokus stehen dabei Einzel- und Verbundprojekte, welche einen signifikanten Teil der Wertschöpfungskette abbilden.

Wer wird in welcher Höhe gefördert?

Die maximale Fördersumme beträgt 20 Millionen € pro Unter­nehmen oder Forschungsprojekt. Diese Summe gilt für Vorhaben in der industriellen Forschung. Die experimentelle Entwicklung wird maximal mit 15 Millionen € und Durchführbarkeitsstudien mit maximal 7.5 Millionen € gefördert. In der Regel werden die Vorhaben mit 25-50% der Gesamtsumme anteilig gefördert. In Einzelfällen kann der maximale Zuschuss jedoch bis zu 80% betragen. So erhalten mittlere Unter­nehmen eine Erhöhung der Beihilfeintesitäten um 10%, kleine bis zu 20%.

Wie ist das Antragsverfahren?

Das Antragsverfahren ist in zwei Stufen gegliedert. In der ersten werden Projektskizzen eingereicht, welche die Projektidee mit den angestrebten Lösungsansätzen, Verwertungs- und Transferkonzepten, sowie dem Finanzierungskonzept detailliert beschrieben werden. Positiv bewertete Skizzen werden in der zweiten Stufe dazu aufgefordert einen förmlichen Förderantrag einzureichen, in welchem die Arbeits- und Zeitplanung und der Verwertungsplan aussagekräftig dargestellt sind.

Ich habe Interesse – und jetzt?

Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei uns.  

b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU“

Änderung der Bekanntmachung der Richtlinie

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU" geändert.

Mit der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU“ ergänzt das BMBF bisherige Aktivitäten im Bereich KI gezielt, indem KMU-getriebene Ansätze in Forschung und Entwicklung (FuE) mit einem maßgeblichen Forschungsanteil adressiert werden. Damit sollen gezielt Potenziale gehoben werden, die in der Verbindung von KI als Teil der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit weiteren Schlüsseltechnologien liegen.

Besonders die aktuelle Generation kleiner und mittlerer Technologieunternehmen, die ihre Innovationsfähigkeit durch Spitzenforschung im Bereich KI ausbauen wollen, stehen hier im Fokus. Mit der Förderung von Verbundprojekten soll die Zusammenarbeit dieser KMU mit der Wissenschaft gestärkt und intensiviert werden, um die Spitzenposition Deutschlands im Bereich KI zu sichern und weiter auszubauen.

Die Fördermaßnahme ist Teil der Umsetzung der KI-Strategie der Bundesregierung und der Hightech Strategie 2025 und wurde jetzt geändert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

DIGI-Zuschuss 2021 - Nächster Förderaufruf am 31. August

DIGI-Zuschuss 2021 - Nächster Förderaufruf am 31. August

Das Land Hessen fördert Unter­nehmen bei der digitalen Transformation ihrer Produktions- und Arbeitsprozesse und der Verbesserung der IT-Sicherheit mit bis zu 10.000 Euro. Die Maßnahmen müssen beim Antragsteller zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass ein Digitalisierungsfortschritt in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte und Dienstleistungen oder Strategie und Organisation des Unter­nehmens zu erkennen ist.

Die Förderquote liegt bei 50 Prozent und das Gesamtvolumen der Maßnahmen muss mindestens 4.000 Euro umfassen. Sowohl junge als auch erfahrene Unter­nehmen können so die Möglichkeiten der Digitalisierung zur Verbesserung ihrer Produkte, Dienstleistungen und Prozesse nutzen.
 
Innerhalb des Förderjahres gibt es drei stichtagsbezogene Förderaufrufe (29.03.2021, 24.06.2021 und 31.08.2021), an denen sich Interessenten analog der vorangegangenen Förderaufrufe über ein Onlineformular für die Antragstellung bewerben können.

Die aktuellen Förderbedingungen und weitere Informationen zum Digital-Zuschuss finden Sie hier

Steuerliche Forschungsförderung: Roadshow BSFZ & BMF

Steuerliche Forschungsförderung: Roadshow BSFZ & BMF

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) führt im Juni und Juli gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen die virtuelle Roadshow fort.

Ziel ist es, Unter­nehmen alles Wichtige rund um die Steuerliche Forschungsförderung zu präsentieren und Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu beantworten.

Zu folgenden Themen werden Informationen vermittelt:

  • Einführung Steuerliche Forschungsförderung und Forschungszulagengesetz: Anspruchsberechtigung, begünstigungsfähige FuE-Vorhaben und das zweistufige Antragsverfahren
  • Das Antragsverfahren bei der BSFZ: Antragsformular, Prüfkriterien und Beispiele für FuE-Tätigkeiten
  • Der Antrag auf Forschungszulage: Förderfähige Aufwendungen, Bemessungsgrundlage, Fördersatz und das Verfahren beim Finanzamt

Interessierte können sich für die kommenden Termine der virtuellen Roadshow hier anmelden.

Weitere Infos finden Sie auf den Webseiten der BSFZ  und des Bundesministeriums der Finanzen.

HessenFonds

HessenFonds

Wir möchten Sie auf die Hilfen unter dem HessenFonds aufmerksam machen, welcher über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen abgewickelt wird:

Sie haben…

  • die Corona Zuschussprogramme schon ausgeschöpft?
  • weiteren ungedeckten Finanzierungbedarf für Betriebsmittel und Investitionen?
  • Ihre Hausbank fordert vor Vergabe von weiteren Finanzierungen Zusatzsicherheiten oder die Stärkung Ihrer Eigenkapitalbasis?

    
Ihr Liquiditätsbedarf ist coronabedingt und…

  • Ihr Sitz oder wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist in Hessen
  • Ihre Bilanzsumme ist > 10 Mio. €­ und eines der beiden folgenden Kriterien ist zutreffend:
    • Ihre Umsatzerlöse sind > 10 Mio. €, maximal 50 Mio. € oder
    • Sie haben zwischen 50 und 249 Mitarbeiter (Erfüllung dieser Größengrenzen ist für Startups nicht erforderlich, als Start Up müssen Sie seit dem 1. Januar 2017 in mindestens einer Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit mind. 5 Mio. € bewertet worden sein)
  • Ihre Bank oder Finanzdienstleister wollen keine weiteren Finanzierungen übernehmen

HessenFonds bietet Ihnen…

  • Garantien: als Sicherheit für Ihre Bankdarlehen (ab 2,5 Mio. €, max. 5 Jahre)
  • Stille Beteiligungen: zur Finanzierung  +  für die Stärkung Ihrer Eigenkapitalba-sis (max. 25 Mio. €, max. 7 Jahre)

Hessen macht sich stark für seine Unter­nehmen – Lassen Sie sich beraten:

Kontakt: Stefan Spies, +49 69 9132-5471 oder Antje Rützel, +49 69 9132-2216 oder per E-Mail: hessenfonds@wibank.de

Investitionsprogramm »Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferer (Modul a2)«

Investitionsprogramm »Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferer (Modul a2)«

Was wird gefördert?
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) adressiert mit dem Förderprogramm die Wertschöpfungsnetzwerke und -prozesse zur Fertigung aller Arten bodengebundener Fahrzeuge mit ziviler Nutzung, insbesondere Automobile, Nutzfahrzeuge und Motorräder, mobile Arbeits- und Landmaschinen, Bahn- und Schienenfahrzeuge, Fahrräder und E-Bikes/Pedelecs. Mit dem Förderprogramm soll die Modernisierung der Produktion als Schub für die Produktivität und Resilienz der Fahrzeug- und Zulieferindustrie erreicht werden. Die Projekte sollen wesentlich dazu beitragen, die internationalen Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche am Standort Deutschland weiter zu stärken und digitale Wertschöpfungspotenziale für Unter­nehmen mit Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland zu erschließen. Die Projekte sollen technische Machbarkeit, wirtschaftliche Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit sowie Akzeptanz innovativer Technologien und Anwendungen in bestehenden und neuartigen Ökosystemen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie adressieren.

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte mit einer Projektlaufzeit von maximal 3 Jahren gefördert. KMU werden dabei besonders berücksichtigt. Insgesamt soll eine KMU-Quote aller Zuwendungsempfänger von 30 % erreicht werden. Verbundprojekte können nur gefördert werden, wenn KMU direkte im Projekt oder als Unterauftrag beteiligt sind. Dabei muss das KMU mindestens 30 % der Gesamtfördermittel im Projekt erhalten. Die Förderquoten betragen 50 % für industrielle Forschung, 25 % für experimentelle Entwicklung und 50 % für Durchführbarkeitsstudien. KMU erhalten Aufschläge auf diese Förderquoten.

Wie ist das Antragsverfahren?
Das Antragsverfahren ist zweistufig, d. h. es wird zunächst eine Projektskizze eingereicht und bei bewilligter Projektskizze ein Antrag gestellt. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ausschreibung können bis 31.12.21 kontinuierlich Projektskizzen eingereicht werden. Ab 2022 soll eine Einreichung zu Stichtagen (Ende jedes Quartals) erfolgen.

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Industrie 4.0: Förderung von Verbundprojekten

Industrie 4.0: Förderung von Verbundprojekten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschungsvorhaben (Verbundprojekte) zur Stärkung der Wertschöpfung in Deutschland. Dadurch sollen Unter­nehmen besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Das Forschungsprogramm ist darauf ausgerichtet, durch eine integrative Betrachtung der Bereiche Produktion, Dienstleistung und Arbeit zu interdisziplinären, anwendungsorientierten neuen Lösungen zu gelangen. Forschung in und mit kleinen und mittleren Unter­nehmen (KMU) wird besonders gefördert.

Die Forschungsschwerpunkte sind in vier Gestaltungsfelder strukturiert:

  • Unter­nehmensstrategie
  • Organisation und Unter­nehmenskultur
  • Kompetenzentwicklung in lernförderlichen und partizipativen Arbeitssystemen
  • vertikale und horizontale Integration der Technologien für die digitale Durchgängigkeit

Voraussetzung für die Förderung ist grundsätzlich das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur Lösung von gemeinsamen Forschungsvorhaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen. Antragsberechtigt sind u. a. Unter­nehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Weitere Informationen finden Sie hier in der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Industrie 4.0.

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

Immer mehr mittelständische Unter­nehmen erkennen: Die Digitalisierung eröffnet neue wirtschaftliche Chancen. Zudem ermöglichen digitale Technologien neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, zum Beispiel mit Lieferanten.
   
Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass es in vielen Unter­nehmen noch großen Digitalisierungsbedarf gibt. So fehlt im Bereich der IT-Sicherheit oft noch das nötige Bewusstsein für die Abwehr von Risiken.

Um mittelständischen Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ finanzielle Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unter­nehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – anzuregen. Zuschüsse gibt es bei:
Investitionen in digitale Technologien sowie Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.
   
Weitere Informationen finden Sie hier.

Steuerliche Forschungszulage

Steuerliche Forschungszulage – Was ist der aktuelle Stand?

Die Steuerliche Forschungszulage steht deutschen Unter­nehmen aller Größenordnungen zur Verfügung. Dabei können Sie für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, für die Sie bislang keine Förderung erhalten haben, eine steuerliche Zulage beziehen. In den vergangenen Wochen hat sich dabei die Höhe der jährlich verfügbaren Zulage pro Unter­nehmen auf bis zu 1.000.000 € jährlich verdoppelt.

Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) sieht vor, dass Sie 25 % Ihrer Personalaufwendungen für eigenbetriebliche FuE sowie 15 % Ihrer Ausgaben für Auftragsforschung, die ab dem 01.01.2020 durchgeführt, bzw. beauftragt werden, über die Zulage zurückerhalten können. Dabei handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Voraussetzung für eine Zulage ist eine Bescheinigung für jedes FuE-Vorhaben. Die Ausstellung dieser Bescheinigungen soll früher als erwartet möglich sein, nämlich bereits ab Ende September 2020. Darüber hinaus sollen insbesondere Unter­nehmen bis 249 Mitarbeiter bei der Ausstellung der Bescheide priorisiert werden.

Als Ansprechpartner steht Ihnen unser Kooperationpartner JÖIN Innovation Consulting zur Verfügung.

EU-Fördermittelausschreibungen im Digitalsektor

EU-Fördermittelausschreibungen im Digitalsektor

Europa fit für das digitale Zeitalter zu machen, lautet eine Priorität von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Damit Europas Mittelstand, Industrie und Arbeitsmarkt die Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen können, hat die EU-Kommission unter dem Dach milliardenschwerer Fördertöpfe wie den EU-Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) oder dem weltweit größten Forschungsprogramm HORIZONT 2020 (künftig HORIZONT EUROPA) eine Vielzahl von Einzelfördermaßnahmen aufgelegt.

Auf der Internetseite der Hessischen Ministerin  für Digitale Strategie und Entwicklung finden Sie eine Übersicht, für welche konkreten Digitalthemen aktuell EU-Fördermittel abrufbar sind und Unterstützung bei der Suche nach Fördermittel-Beratung.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Anfang April wurden die Projektträger für das technologieoffene Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums bekanntgegeben. Seit dieser Bekanntgabe laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um die mit der neuen Richtlinie in Kraft getretenen Änderungen in aktuelle Antragsformulare zu gießen. Nun wurde bekanntgegeben, dass die Antragsformulare noch im Mai 2020 zur Verfügung stehen werden und damit wieder Anträge über ZIM eingereicht werden können.

Die Projektträgerschaft wurde bis Ende 2024 an die bereits bekannten Projektträger vergeben. Dies sind die EURONORM GmbH für Einzelprojekte, die AiF Projekt GmbH für Kooperationsprojekte und die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH für die Innovationsnetzwerke.

Ich habe Interesse – und jetzt?
Für weitere Fragen melden Sie sich einfach bei Herrn Bernard Jöckel von Jöckel Innovation Consulting:.  
b.joeckel@joein.de oder unter +49 6151 667 187-0

Neue ZIM-Richtlinie

Neue ZIM-Richtlinie

Neue ZIM-Richtlinie – noch attraktivere Förderbedingungen
Am 20.01.2020 hat das BMWi die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) veröffentlicht, die für die kommenden fünf Jahre gilt. Viel Bewährtes aus der letzten Richtlinie wurde beibehalten – manches Bestehende wurde noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse von forschenden und entwickelnden KMU und Forschungseinrichtungen zugeschnitten. Insbesondere haben sich die förderfähigen Projektkosten für Kooperationsprojekte auf 450.000 € und für Einzelprojekte auf 550.000 € erhöht, anstelle der bisher für beide Fälle geltenden 380.000 €. Zusätzlich sind nun auch weitere mittelständische Unter­nehmen bis zu 1.000 Mitarbeitern im Rahmen von Kooperationsprojekten antragsberechtigt. Weiterhin können nun auch Messeauftritte im Anschluss an ZIM-Projekte gefördert werden.

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»Distr@l: Digitalisierung stärken – Transfer leben«

Das neue Förderprogramm „Distr@l: Digitalisierung stärken - Transfer leben“ des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung richtet sich an kleine und mittlere Unter­nehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Was wird gefördert?
Die 4 Förderlinien aus den Bereichen digitaler Innovation sowie Forschung und Entwicklung bilden gemeinsam ein neues und vielseitiges Förderprogramm zur Digitalisierung.
Das Förderprogramm untergliedert sich wie folgt:

  • Förderlinie 1: Machbarkeitsstudien für digitale Innovationsprojekte
  •  Förderlinie 2: Digitale Innovationsprojekte
    •  2A: Digitale Produktinnovationen
    • 2B: Digitale Prozessinnovationen
  • Förderlinie 3: Wissens- und Transferprojekte zur Digitalisierung
  • Förderlinie 4: Gründungsförderung im digitalen Kontext
    • 4A: Validierung im digitalen Kontext / Spin-off
    • 4B: Wachstum im digitalen Kontext

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Die genauen Rahmenbedingungen hängen von dem jeweiligen Technologiefeld ab.
Förderlinie 1: insb. KMU, Förderquote von max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, anteilige Zuschüsse in Höhe von bis zu 100.000 €.
Förderlinie 2A+B: insb. KMU, Förderquote von max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, anteilige Zuschüsse in Höhe von 100.000 € bis zu 500.000 €.
Förderlinie 3+4A: Ausschließlich Forschungseinrichtungen mit Sitz in Hessen.
Förderlinie 4B: Unter­nehmen mit max. 10 Mitarbeitern und einem Unter­nehmensalter von bis zu 8 Jahren, anteilige Zuschüsse in Höhe von bis zu 160.000 €.

Wie wird gefördert?
Das Bewilligungsverfahren ist je nach Förderlinie ein bis zweistufig aufgebaut. Als Bewertungsgrundlage werden je nach Förderlinie insb. die Kategorien „Innovation und Ausgangslage“, „Inhalte und Ziele“, „Akteure und Kompetenzen“, „Marktpotenzial und Wettbewerb“, „wirtschaftliche Verwertbarkeit“ und „Nachhaltigkeitspotenziale“ bewertet.
 
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PIUS-innovativ

PIUS-innovativ

PIUS-Innovativ fördert hessische Unter­nehmen bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Nach dem ersten erfolgreichen Förderaufruf in 2018 werden nun noch mehr innovative F&E-Vorhaben gesucht, die dabei helfen CO₂ einzusparen.


PIUS-Innovativ verbindet Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Forschungs- und Entwicklungs-projekte werden von PIUS-Innovativ mit bis zu 50 Prozent Zuschuss auf maximal drei Jahre gefördert – wenn sie dabei helfen können, CO₂ einzusparen. Einreichen können Sie sowohl Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung von bestehenden Produkten als auch völlig neue Ansätze.

Die wichtigstenFakten zu PIUS-Innovativ finden Sie hier auf einen Blick.

  • 50 % Förderhöchstquote
  • 31.12.2022 maximale Projektlaufzeit
  • 750.000 € maximale Förderhöhe
  • Einreichung ab sofort möglich bis spätestens 31.01.2020
  • Für alle Unter­nehmen mit Betriebssitz in Hessen

Wer wird gefördert?
Unter­nehmen aller Größen mit Betriebssitz in Hessen

Was wird gefördert?
Kosten für:
•    Auftragsforschung und Patente
•    Instrumente und Ausrüstung
•    Personal
•    Forschung und Entwicklung für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen

Welche Projekte werden gefördert?
•    Forschung und Entwicklung für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
•    Entwicklung fortschrittlicher Produktionstechniken/-verfahren zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz
•    Lösung relevanter Problemstellungen im Bereich des Recyclings
•    Innovationen im Bereich Energieerzeugung (u.a. Erneuerbare Energien)
•    Innovationen bei der Speicherung von Energie (Batterieentwicklung, Wiederverwertung, Netzintegration)

Weitere Informationen zum Förderprogramm.

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Fördermaßnahme "Zukunft der Arbeit"

Fördermaßnahme »Zukunft der Arbeit«

Was wird gefördert?
Gefördert werden Projekte, die technikinduzierten Veränderungen in Unter­nehmen durch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und -organisation aktiv begegnen. Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht dabei im Bereich der Arbeitsgestaltung entlang der Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“:

  • Soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse möglich machen
  • neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen
  •  Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten
  • Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln
  • neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren
  • Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander
  • Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unter­nehmen erschließen
  • Gesundheit durch Prävention fördern
  • Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial

Wer wird in welcher Höhe gefördert?
Unter­nehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von bis zu 100 Mio. Euro sind antragsberechtigt. Weiterhin gelten auch Forschungseinrichtungen sowie sonstige Institutionen wie Kammern und Verbände als antragsberechtigt, sofern sie Forschungs- und Entwicklungsbeiträge liefern. Die Gesamtförderung beträgt für Unter­nehmen bis zu 50 % der Gesamtkosten.

Wie wird gefördert?
Das Bewilligungsverfahren ist zweistufig aufgebaut. Zunächst wird eine Projektskizze eingereicht. Nach den beiden Stichtagen (02.03. und 01.09.2020) werden die im jeweiligen Zeitraum eingereichten Skizzen begutachtet. Infolge einer positiv bewerteten Skizze erfolgt die Aufforderung zum Einreichen eines vollständigen Projektantrages, der wiederum begutachtet wird.
 
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Abschlussevaluation der aktuellen ZIM Richtlinie

Abschlussevaluation der aktuellen ZIM Richtlinie

Für die aktuelle ZIM Förderrichtlinie, die seit April 2015 gültig ist und mit dem Ende des Jahres 2019 ausläuft, wurde vor wenigen Wochen eine 265-seitige Abschlussevaluation veröffentlicht. Diese beschäftigt sich zum Beispiel mit Fragen wie „Welche Vorteile ziehen Unter­nehmen aus einer geförderten, kooperativen Entwicklung?“, „Wie viele Anträge werden bewilligt und wie gehen Unter­nehmen mit Ablehnung um?“, „Welche Technologiefelder werden bereits stark gefördert und wo besteht noch Bedarf?“, „Welche Leistungen erbringen Förderberatungen zu welchem Preis?“, „Wie kann ZIM noch besser auf die Bedürfnisse von Unter­nehmen zugeschnitten werden?“.
Ein Fazit der Evaluation lautet: Innovationsaffine Unter­nehmen, die sich in kooperative Entwicklungen investieren, sind erfolgreicher am Markt. Als ein weiteres Ergebnis wird herausgearbeitet, dass eher diejenigen Unter­nehmen von einer Förderung profitieren, die ohnehin entwicklungsaffin sind: Wer einmal die Vorzüge von geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten erlebt hat, will darauf nicht mehr verzichten. Und im Ausblick heißt es, dass ZIM noch mehr für diejenigen Unter­nehmen tun will, die bislang nicht in diesem Rahmen aktiv sind. 2020 wird also ein gutes Jahr, um mit geförderten Entwicklungen zu beginnen – oder weiterhin dranzubleiben.

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Katja Farfan

Katja Farfan
Referentin Digitales und Technologietransfer