Strategische Zusammenarbeit zwischen TU Darmstadt und HESSEN­METALL

Bestehende und bereits verabredete Kooperationen

HESSEN­METALL hat bereits in Foren, Kongressen und Workshops Vertreter der TU Darmstadt eingebunden.

Auf dem HESSEN­METALL-Spitzenevent, dem 28. HESSENFORUM im Mai 2017 sind Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel und Prof. Dr. Peter Buxmann zum Thema  „Den Schlüsselmarkt Künstliche Intelligenz erobern“ als Impulsgeber aufgetreten. Zum 29. HESSENFORUM im Mai 2018, das unter dem Motto:  „Mobile Zukunft: Selbstfahrend. Vernetzt. Geteilt. Elektrisch.“ läuft, werden sich einschlägig relevante Startups der TU Darmstadt vorstellen.

Beim 2. IT-Forum am 18. April 2018 im Haus der Wirtschaft Südhessen, Darmstadt  zum Thema “Die Cloud in der Industrie 4.0 ()“, wird die Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt in die IT-Foren miteingebunden: Prof. Dr. Reiner Anderl, TU Darmstadt, hält einen Impulsvortrag zum Thema: „ Chancen und Risiken des Cloudcomputing in der Wirtschaft 4.0“.

Im August 2018 ist im Rahmen des Energieeffizienzkongress eine Kooperation mit der TU Darmstadt und der  ETA Lernfabrik zum Thema “Digitaler Energiemotor in der Produktion der Zukunft“ geplant. Ansprechpartner an der Technischen Universität Darmstadt ist Prof. Dr.-Ing. Joachim Metternich. Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen.

Zusammen mit VCI und HessenChemie  ist im November 2018 ein Industriekongress geplant.

Auch die Gruppe Bildungswerk ist aktiv eingebunden in die Kooperation zwischen HESSEN­METALL und der TU Darmstadt. Thematisch liegen die Schwerpunkte bei:

"Digitalisierung und Industrie 4.0: Herausforderung – Chancen – Unterstützungsangebote“

Universellen Trainings- und Seminarangeboten nach den Kriterien Digitalisierungsgrad, Zielgruppe und Regionalität.

Das Trainings- und Seminarangebot 2018 liegt bereits vor und enthält folgende Module:

3.21   Digitalisierung erleben – Lernparcours Industrie 4.0 in den Lernfabriken des
          Kompetenzzentrums
3.22   Effizienzsteigerung durch Industrie 4.0
3.23   Wertstromanalyse 4.0 – Decken Sie digitale und reale Verschwendung in
          Ihrem Unter­nehmen auf!
3.24   Neue Geschäftsmodelle durch Digitalisierung und Vernetzung erschließen
3.25   Einsatz von „schlauen Bauteilen“ als Informationsträger – Traceability als
          Voraussetzung für Industrie 4.0
3.26   Mit Digitalisierung das Arbeiten von morgen optimieren – eine Einführung
3.27   Der Technologiedatenmarktplatz: Ein neues Vertriebs- und Geschäftsmodell
3.28   Smart Maintenance – Digitalisierung in der Instandhaltung
3.29   Kundenindividuelle Fertigung durch Digitalisierung

Bestehende und bereits verabredete Kooperationen mit der TU Darmstadt als

  pdf-Datei

 

 




Cloudcomputing, Plattformökonomie und Live-IT-Anwendungen waren die Themen des 2. IT-Forums von HESSEN­METALL

Auf Bewertungen in Arbeitgeberportalen achten!

„Talente treiben die Digitalisierung. Die Kunst ist, sie zu finden und an sich zu binden, wenn man nicht zu den Top 5 der beliebtesten Arbeitgebern wie Google, Apple, Amazon, Microsoft und Mercedes gehört“, erklärte Daniel Wahlen, Senior Manager Employer Insights von Indeed Deutschland GmbH, Düsseldorf. Zwei Empfehlungen gab er den Teilnehmern, überwiegend erfolgreichen Mittelständlern, aber auch einigen Startups aus dem Erfahrungsschatz der größten Jobwebseite der Welt mit auf den Weg.

Zum einen: Die erfolgreichsten Unter­nehmen setzen auf eine ausgewogene Balance ihrer Teams aus Babyboomern, Generation X und die Millennials der Generation Y und Z. Da die Jüngeren inzwischen ihre Erwartungen – vor allem nach Flexibilität und Sinn – bei den Arbeitgebern immer stärker durchsetzen können, müssen ihre Bedürfnisse stärker berücksichtigt werden. Zum anderen: Bewertungen sind Trumpf. Ausnahmslos jede Bewerberin und jeder Bewerber besucht vorab die Bewertungsportale der Arbeitgeber und rastert danach seine Such-Präferenzen. Dort für eine ordentliche Bewertung zu sorgen entscheidet also mit, ob man in die engere Wahl kommt. Darauf können und sollten sich auch die KMUs einstellen.

Der Mittelstand bietet mehr Gestaltungsspielräume

„Wir sind ja nicht plötzlich völlig andere Menschen geworden, bloß weil uns eine Digitalisierung ins Haus steht“, setzte Dr. Stefan M. Knoll, Offizier, Buchautor über Führung, mehrfacher Unter­nehmensgründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Familienversicherung AG, einen anderen Impuls. Digitalisierung ist für ihn lediglich ein Instrument der Beschleunigung und Interaktivität, die es der Familienversicherung ermöglicht, mit deutlich kürzere Reaktionszeiten und einer vollständigen Online-Direktansprache die große Konkurrenz Allianz & Co. erfolgreich angreifen zu können.

Bei der Talentsuche kommt es ihm darauf an herauszufinden, ob ein Bewerber nur im engeren Sinn dem Suchprofil entspricht, oder ob heimliche Führungstalente oder Spezialbegabungen in ihm schlummern. Dabei geht er durchaus ungewöhnliche Wege, indem er Bewerbungsgespräche gerne in die Wohnungen der Bewerber verlegt, um einen ganzheitlichen Blick zu bekommen.

Von Frauen wünscht er sich vor allem, dass sie mutiger zu ihren Kompetenzen stehen und auf die Frage, ob sie sich den Job zutrauen mit einem uneingeschränkten Ja antworten. Männer täten es fast immer, auch wenn es eben nicht immer zuträfe. Für alle Talente bietet gerade der Mittelstand viel mehr Freiräume und Gestaltungs¬spielräume wie die Konzerne mit ihrer hohen Arbeitsteilung. Denn man ist viel näher an den Entscheidungen, den Umsetzungen und erlebter eigener Wirksamkeit.

Flexibilität ist eine Zweibahnstraße – für Talente und Unter­nehmen

„Mehrgleisigkeit, um das Nebeneinander von verschiedenen Organisationswelten auszuhalten, ist die Hauptanforderung sowohl an Organisationen als auch an Talente. Das muss sich auch in der Unter­nehmenskultur niederschlagen. Nicht nur, um für die neue Generation attraktiv zu sein, sondern um den Strukturwandel zu bewältigen. Denn es gilt die erfolgreiche effiziente Produktionsorganisation mit ihrer Hierarchie, Kontrolle und Zeitvorgaben mit der kreativen Netzwerkorganisation und ihren schnelle Veränderungen der Ziele, schneller Anpassung, hohen Fähigkeit zur Vernetzung, guten Mischung aus vertieftem Wissen und Erfahrungsbreite zusammen zu führen“, analysierte Wolf Matthias Mang, Vorstandsvorsitzender von HESSEN­METALL.

Der hessische Unternehmerpräsident führt zwei Familienunternehmen in 5. Generation, die Kunststoff verarbeitende OECHSLER AG und zusammen mit seiner Frau Simone Weinmann-Mang die ARNO ARNOLD GmbH. Er erläuterte die Digitalisierung an den Smart Factories, die Oechsler gebaut hat, um die Schuhproduktion im automatisierten 3-D-Druckverfahren in die Hochlohnländer Deutschland und USA zurück zu holen. „Dadurch muss z. B. ein Maschinenbauer sich nicht nur zum Fabrikbetreiber für einen OEM, sondern auch als Schuhproduzent weiter spezialisieren.

Unsere M+E-Industrie, die sowohl Treiber als auch Getriebene der digitalen Transformation ist, braucht deshalb integrierende und neugierige Teamplayer mit Überblickswissen, mit denen wir – in den anstehenden Veränderungsprozessen - Wissen aus mehreren Welten verbinden können – die technische und ingenieurwissenschaftliche Welt mit der virtuellen IT-Welt. Der Nur-Fachmann, die Nur-Fachfrau stirbt aus.“ Auf die Sinnfrage der jüngeren Generationen ist Industrie 4.0 die Antwort. Denn sie macht aus Massenindustrie personalisierte Produktion – wie beim auf die Laufbedürfnisse und das Laufverhalten zugeschnittenen Sportschuh. Sie verbraucht durch parallele virtuelle Simulation mit digitalen Zwillingen weniger Material und Energie und erzeugt weniger Müll. Sie wird also insgesamt nachhaltiger.

Dabei erfordert die umfassende Flexibilisierung der Arbeitswelt bei Zeit, Geld und Spirit eine Zweibahnstraße bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen. Auf dem Weg vom ortsgebundenen Unter­nehmen zur mobilen Netzwerkorganisation wird sich auch die Rolle der Chefs hin zum Coach wandeln und einem Führungsstil mit Vision, Vertrauenskultur, agilen Methoden. „Also für die hessischen M+E-Unter­nehmen und unsere 611 Mitgliedsunternehmen bei HESSEN­METALL können wir sagen, dass die neue Generation bei uns das findet, was sie sucht. Umgekehrt haben wir aber auch hohe Erwartungen an sie“, sagt der Vater von zwei erwachsenen Kinder, die für den 6. Generationenwechsel bereit stehen.

Mit Empfehlungen der Mitarbeiter bei Talentsuche erfolgreich

Das internationale Cybersicherheitsunternehmen Kaspersky mit mehr als 4.000 Beschäftigten und knapp 700 Mio. € Jahresumsatz, seiner registrierten Holding in Großbritannien und seinem D-A-CH-Headquarter in Ingolstadt braucht nicht nur IT-, sondern auch viele Vertriebstalente. Gefunden werden diese häufig durch die Weiterempfehlung der eigenen Mitarbeiter, erklärte Anne Mickler, Leiterin Unter­nehmenskommunikation. Aber das reicht natürlich nicht immer. Entscheidend sei natürlich auch der sehr persönliche Ansatz des Unter­nehmensgründers Eugene Kaspersky, sowie die vielfältigen Entwicklungsperspektive und die Fokussierung auf Zukunftsthemen: Aufklärung über aktuelle und zukünftige Cyberbedrohungen und die globale Transparenzinitiative des Unter­nehmens.

Was die Mitglieder von HESSEN­METALL sagen

Rainer Hetzer, Continental Division Chassis & Safety, Senior Vice President Human Relations, Frankfurt am Main:
“Bei Continental spüren und setzen wir auf die Leistungs-, die Wettbewerbsbereitschaft und Innovationskraft unserer Teams in ähnlicher Weise wie der international spielende Fußballclub Eintracht Frankfurt. Ich kann mir vorstellen, dass diese gemeinsame Schnittmenge – der Drang zum Tore schießen - durch die Kooperation der Eintracht mit HESSEN­METALL gerade im digitalen Transformationsprozess für beide Seiten motivierend wirkt.“

Stefan Pollmeier, ESR Pollmeier GmbH Servo-Antriebstechnik:
„Digitalisierung ist das Thema der hessischen M+E-Industrie. Und mit dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 an der TU Darmstadt, für das wir uns als ESR Pollmeier und beim Arbeitgeberverband HESSEN­METALL stark gemacht haben, gibt es jetzt ein Entwicklungszentrum, das Einsteiger ermutigt und Fortgeschrittene weiter qualifiziert. Dass die Eintracht als dynamisch digitaler Mittelständler in diesem Konzert mitmischt, wird beiden Seiten nützen und freut mich sehr.“

Nicole Ruppel, Geschäftsführerin Adam Ruppel Asbach GmbH, Modautal:
„Die Adam Ruppel Asbach GmbH produziert Mess- und Prüfwerkzeuge und ist gewissermaßen Hersteller der „Stimmgabel der Industrie 4.0“. Als traditionelles Unter­nehmen, das in Generationen denkt, spielt Digitalisierung für uns eine besondere Rolle, um auch weiterhin durch zukunftsfähige Prozesse den Fertigungsstandort Deutschland sichern zu können. Der Austausch über digitale Talente aus unterschiedlichsten Bereichen in der lockeren Atmosphäre der Soirée war sehr bereichernd. Ich bin gespannt, welche Synergien sich aus der Eintracht und HESSEN­METALL zukünftig noch ergeben werden.“

Rainer Welzel, Siemens AG, Personalleiter Frankfurt am Main und Stuttgart:
„Die Kooperation mit der Eintracht wird HESSEN­METALL und die hessischen M+E-Unter­nehmen verändern und voranbringen. Die Dynamik und die Veränderungskraft, die Eintracht Frankfurt ausstrahlt und die die Region mitreißen, wird die Blickwinkel erweitern, die Verhaltensweisen und Netzwerke bereichern und das Image positiv verstärken. Und für Siemens als einem Vorreiter der Digitalisierung ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit dem digitalsten Bundesligisten und das Projekt digitale Arena von Interesse.“


Stand: 29.08.2019, UK / hk

Zur Ausbildungsplatzbörse

Das sind die Sieger*innen im 52. Mathewettbewerb

Charts zur Umfrage

Eindrücke der Veranstaltung:

Eindrücke

Hintergrund:
HESSEN­METALL ist mit 635 Unter­nehmen der Metall- und Elektro-Industrie und 135.000 Beschäftigten der Arbeitgeberverband der größten Industrie in Hessen. Wichtige Einzelbranchen sind Maschinenbau, Anlagenbau, Automotive, Luft- und Raumfahrtindustrie, Elektro-, elektronische, optische und IT-Industrie sowie Metallerzeugung und -verarbeitung. Von diesen Branchen sind maßgebliche Impulse und Lösungen zu erwarten, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden.

Videobotschaft Dr. Manuel Lösel, Kultusstaatssekretär

Neun von zehn Unter­nehmen leiden weiterhin unter Produktionseinschränkungen, rund die Hälfte der Unter­nehmen ist in der Produktion von der Corona-Krise „mittel“ bis „sehr stark“ betroffen. Als Hauptursache wird eine weiterhin fehlende Nachfrage genannt. Aber auch Lieferkettenprobleme, der Ausfall von Personal (Krankheit oder Kinderbetreuung) sowie ein aufwändiger Arbeits- und Gesundheitsschutz stellen die Betriebe vor Probleme.

Auch bei den Investitionen sind viele Unter­nehmen gezwungen, auf der Bremse zu stehen: Ein Fünftel muss Investitionen nochmals verringern, nachdem sie bereits 2020 deutlich zurückgeschraubt wurden. Nur etwas mehr als die Hälfte der Unter­nehmen kann das Investitionsvolumen gleich halten und lediglich 23 Prozent planen eine (Wieder-) Erhöhung.

Die Kurzarbeit ist weiter zurückgegangen. Erstmals seit dem ersten Lockdown zu Beginn der Pandemie nutzen mit 46 Prozent weniger als die Hälfte der Betriebe dieses Instrument. „Dennoch sind laut unseren Hochrechnungen immer noch über 20.000 Beschäftigte der hessischen M+E-Industrie in Kurzarbeit“, sagte Mang. Der Anteil der Firmen, die wegen der Corona-Krise bereits betriebsbedingte Kündigungen aussprechen mussten, ist in den letzten Monaten kontinuierlich auf mittlerweile knapp 12 Prozent gestiegen. In diesem Jahr ist mit einem weiteren Abbau von Arbeitsplätzen zu rechnen. Immerhin 47 Prozent der Befragten streben an, die Beschäftigtenzahl zu halten. Andererseits sehen sich 32 Prozent gezwungen, aufgrund von Corona-Krise und Strukturwandel ihren Personalstand zu verringern.

  Charts der Umfrage

In den hessenweiten M+E-Wochen zur Berufsorientierung, die noch bis in den Herbst andauern, können Schülerinnen und Schüler Einblicke in Ausbildungsberufe der M+E und IT-Industrie bekommen. Jugendliche kommen zudem in Kontakt mit Auszubildenden von Mitgliedsunternehmen, die sich an Livestreams beteiligen können. Mithilfe von multimedia­len Präsentationen, Videos und digitalen Tools geben die Livestreams interaktive Einblicke in die Vielfältigkeit der 40 Ausbildungsberufe der M+E-Industrie. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur die neue App „M+E-Berufe“ kennen, sondern beteiligen sich auch mit ihren Smartphones an Umfragen und nutzen die Gelegenheit den live zugeschalteten Auszubildenden direkt Fragen zu stellen. Darüber hinaus erhalten sie praktische Tipps rund um die Bewerbung und Ausbildung. Die Livestreams sind digitaler Ersatz für den InfoTruck, der üblicherweise in dieser Zeit zur Berufsorientierung an die Schulen fährt. In den kommenden Wochen finden weitere Livestreams in Nordhessen (07.-11. Juni, 22. Juni), Rhein-Main-Taunus (05.-07. Juli) und Osthessen (12.-14. Juli) statt. Schulklassen, die einen Termin gebucht haben, werden im Livestream empfangen und interessierte Schulen können sogar jetzt noch Termine buchen unter: https://www.me-vermitteln.de/m-e-infotruck/terminvereinbarung .

Weitere Angebote zur Berufsorientierung stellen die Ausbildungsplatzbörse www.ausbildung-me.de und die dazugehörige App dar, die einen umfassenden Überblick über M+E-Berufe bietet. Für die Jugendlichen auf Instagram, für Eltern und Lehrer auf Facebook gibt die Vlogger-Taskforce Einblicke in Ausbildungsberufe und duale Studiengänge von M+E-Unter­nehmen. Die Werkstatt-Tage Plus bieten zudem eine Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler praktische Berufsorientierung in einer Kleingruppe zu erleben – trotz Pandemie.


Gemeinsam mit der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) und den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie fordert die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ein Renten-Moratorium und somit den Aufschub aller derzeit geplanten Rentenreformen bis mindestens 2020. Die von der Regierungskoalition geplante Ausweitung der Mütterrente sowie die Eingriffe in die Rentenformel bedeuten einen Bruch des Generationenvertrags. Die Leistungsausweitung für derzeitige Rentner und rentennahe Jahrgänge gehen einseitig zu Lasten der jüngeren und nachfolgenden Generationen. Die Folgen des demografischen Wandels müssen aber gerecht verteilt von allen Altersgruppen gemeinsam getragen werden. Und damit die Renten auch in Zukunft so stabil und sicher bleiben wie derzeit, dürfen sie nicht noch abhängiger von Steuereinnahmen werden.

Die Arbeitgeberverbände und die INSM fordern Bundesregierung und Bundestag auf,

  • die Gesetzesentwürfe zu doppelter Haltelinie, Mütterrente II und Grundrente vor der Verabschiedung von der Rentenkommission überprüfen zu lassen
  • die zusätzliche Ausweitung der Rentenleistungen in Deutschland mindestens so lange zu verschieben, bis die Rentenkommission ihre Ergebnisse vorgestellt hat.


Dieser Aufruf erschien am 6. Juni in mehreren überregionalen Tagesszeitungen. Den vollständigen Text sowie die Liste der Unterzeichner finden Sie hier


Weitere Infos auch unter www.insm.de/insm


Hintergrund:
Die Internationale PhysikOlympiade (IPhO) findet seit 1967 mit dem Ziel statt, besonders begabte Schülerinnen und Schüler im Fach Physik zu fördern. Die PhysikOlympiade beginnt auf nationaler Ebene mit einem vierstufigen Auswahlverfahren, an dem sich alle Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender oder beruflicher Schulen in Deutschland beteiligen können. Das Verfahren beginnt jeweils im Frühjahr des Vorjahres, die Aufgaben werden an die Schulen verteilt und auf den offiziellen Seiten der IPhO veröffentlicht. Die Schüler bearbeiten die Aufgaben zu Hause und lassen sie dann von einer Fachlehrkraft korrigieren. Für die zweite Stufe gibt es neue, anspruchsvollere Aufgaben, in der dritten und vierten Stufe müssen die bis dahin besten Teilnehmer dann in Klausuren ihr Können beweisen.
Bei der Internationalen PhysikOlympiade messen sich Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt in physikalischen Aufgaben miteinander. Die Wettbewerbsanforderungen beinhalten einen gemeinsamen, breiten Stoffkatalog. Im Zentrum steht aber nicht das Detailwissen, sondern das Training im Lösen von physikalischen Aufgaben, sowohl im theoretischen als auch im experimentellen Bereich. Die fünf erfolgreichsten Kandidaten bilden schließlich das deutsche Team und reisen nach einem Trainingsseminar zur internationalen Olympiade. Dort können sie sich mit den Teams aus anderen Ländern messen. 2020 findet das Treffen in Litauen statt.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Jörg Steiper, Wettbewerbsbeauftragter des Landes Hessen für die Internationale PhysikOlympiade, Tel.: 0152/01983959, E-Mail:schule@steiper.de
Stefan Löwer, Pressesprecher Hessisches Kultusministerium, Tel.: 0611/368-2006, E-Mail: pressestelle@kultus.hessen.de
Dr. Ulrich Kirsch, Geschäftsführer Kommunikation und Presse, Verband der Metall- und Elektro-Unter­nehmen Hessen e. V. (HESSEN­METALL), Tel.: 069/95808-150, E-Mail: ukirsch@hessenmetall.de

Videobotschaft Oliver Barta, Bosch Thermotechnik

Bildergalerie
Default
Default
Default
Default