"Nicht die Stärksten, sondern die Veränderungsbereiten werden überleben!" - Wie Continental neue Kommunikationsformate in Coronazeiten nutzt

„Going virtual“ lautet das Motto in der internen und externen Unter­nehmenskommunikation bei Continental. Nicole Orgnon, Vice President Communications bei Continental (Automotive Technologies), stellte im M+E-Communicators´ Club neue Kommunikationsformate in Coronazeiten vor. Bei dem Automobilzulieferer setzt man schon seit 2019 vermehrt auf virtuelle Kanäle und Plattformen. So konnte im Corona-Lockdown auf eine bereits vorhandene Infrastruktur mit einer Vielzahl an digitalen Werkzeugen zurückgegriffen werden.

„Da wir glücklicherweise die Tools schon seit  letztem Jahr an Bord hatten, erwies sich die Zusammenarbeit in Coronazeiten als wesentlich einfacher. Wir nutzen unter anderem die internetbasierte App „Slido“ für Events. Die Anwendung kommt in unseren Q & A-Sessions zum Einsatz“, berichtete die Kommunikatorin. Mithilfe der App können die Teilnehmer in der Session   bewerten und so die Themenagenda durch ihr Abstimmungsverhalten beeinflussen. Anlass zur weiteren Kommunikation in den Sessions geben auch word clouds. Bei dieser Methode werden Schlagwörter in einer wolkenartigen Form angeordnet und durch unterschiedliche Schriftgrößen visualisiert. Die einzelnen Wörter regen so den Austausch an und liefern neue Denkanstöße.

Continental verfügt über eine Vielzahl an virtuellen Events und Diskussionsformaten

Im Bereich der internen Kommunikation veranstaltet das Unter­nehmen unter anderem ein Format namens „Tech Matinee“, dahinter verbergen sich Live-Webcasts für Ingenieure. In dem virtuellen Meeting tragen zwei bis drei Experten fachliche Themen vor die dann gemeinsam mit den Teilnehmern diskutiert werden. Die Live-Übertragung wird aufgenommen und später auf der Intranet-Seite von Continental geteilt.

„Auf Management-Ebene finden Virtual Open Door Meetings statt. Drei Führungskräfte laden zu einem Microsoft Teams-Call ohne Agenda ein. Das Besondere daran ist, dass die maximal 40 Teilnehmer vorab nicht wissen, auf wen sie im virtuellen Raum treffen werden“, erläuterte Orgnon. Zudem bietet Continental eine Reihe von virtuellen Veranstaltungs- und Diskussionsformate über Microsoft Teams an. So existieren etwa Digital Roundtables und Digital Barcamps, bei denen die Teilnehmer die Inhalte sowie den Ablauf selbst entwickeln und gestalten. Außerdem wird mit dem Format Digital Fishbowl eine dynamische Alternative zu den klassischen Diskussionsformaten geboten. Die „Fishbowl“-Methode soll allen Beteiligten ermöglichen, ihre Meinungen, Ideen und Argumente über Ressort- und Hierarchiegrenzen hinweg einzubringen.

Veranstaltung „Global Communications Convention“ findet seit 2019 virtuell statt

Nicht erst seit der Corona-Pandemie gibt esvirtuelle Veranstaltungenbei Continental. Bereits 2019 ist die „Global Communications Convention“ erstmals vollständig online durchgeführt worden. Ein Vorteil der digitalen Veranstaltung ist, dass so Mitarbeiter aus aller Welt an dem Event teilnehmen können und sich weite Anreisewege ersparen.

Die Continental-Sprecherin ging auch auf die Herausforderungen bei hybriden und virtuellen Pressekonferenzen ein. „Unsere Kapitalmarkt-Pressekonferenz im Dezember haben wir rein virtuell abgehalten. Die Journalistinnen und Journalisten haben dann entweder am Telefon oder im Chat ihre Fragen gestellt. Die Vorbereitungen dafür sind mit einem enormen Aufwand verbunden gewesen, gerade im Hinblick auf die IT-Rahmenbedingungen“, erzählte Orgnon.



Darüber hinaus kommt bei Continental auch im Home-Office das zwischenmenschliche Miteinander nicht zu kurz. Virtual Networking Events  mit maximal 20 Teilnehmern sorgen für Interaktion und einen zwanglosen Austausch unter den Beschäftigten. So wurde beispielsweise beim Virtual Team Baking gemeinsam in Echtzeit gebacken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich beim Backen in den eigenen vier Wänden über ihre Bildschirme gegenseitig im Blick.

Die Präsentation von Nicole Orgnon finden Sie im Serviceportal.

Kontakt
Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse