Auszubildende von Fritz Winter unterstützen beim Bau von Beatmungsgeräten

Stadtallendorf. Die Auszubildenden der Fritz Winter Eisengießerei unterstützen aktuell ein Team aus Forschung und Technik der Philipps-Universität Marburg und des Universitätsklinikums Gießen, Marburg bei der Herstellung einfacher Beatmungsgeräte.

Dem Forschungsteam ist es gelungen, mit einfachen Mitteln Beatmungsgeräte zu entwickeln, die als Hilfsmittel weltweit gegen die Corona Pandemie eingesetzt werden können.

Andreas Fiedler, Leiter Servicecenter Personal bei der Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG in Stadtallendorf betonte: „Als uns letzte Woche die Universität Marburg ansprach und uns bei dem Projekt eines Beatmungsgerätes um Mitarbeit bat, haben wir nicht lange gezögert. Wir haben sofort unsere Bereitschaft erklärt, mitzuhelfen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Universität und die Menschen hier in unserer Region zu unterstützen. Wir hoffen, dass wir mit unserem Einsatz zumindest einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung des Corona–Virus leisten können."

Klaus Beck, Leiter Referat gewerblich/technische Ausbildung, erläuterte: "Die von der Universität Marburg gelieferten Platinen werden von den Auszubildenden mit der Steuerung des Beatmungsgerätes verdrahtet. Des Weiteren werden Federdrähte gebogen, die in der Hauptventilklappe verbaut und verklebt werden. Zusätzlich wird versucht, ein Überdruckventil für die Steuerungseinheit des Beatmungsgerätes zukonstruieren, das den Überdruck aus dem System lässt, sofern ein Patient hustet."


Wenn alle Schritte erledigt sind, erfolgt die Endmontage und Auslieferung an die Universität. Dort wird anschließend eine Endkontrolle durchgeführt.

Redaktion und Text:
Frauke Syring, Referentin PR/ Kommunikation
HESSENMETALL Bezirksgruppe Nordhessen