Erklärung der deutschen Wirtschaft zur Ausweitung des Testangebots an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Pandemie hat die Bundesrepublik Deutschland nach wie vor fest im Griff. Die in der Ministerpräsidentenkonferenz gemeinsam mit unserer Bundeskanzlerin am 3. März 2021 beschlossenen Lockerungen reichen noch nicht aus, sie sind aber immerhin ein richtiger Anfang.

Dieser erste Erfolg darf nicht gefährdet werden. Politik, Gesellschaft und unsere Unter­nehmen müssen alles tun, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ein richtiger Weg ist die Impfung von großen Teilen unserer Bevölkerung, damit Herdenimmunität erzielt werden kann. Bekannt ist allerdings auch, dass der notwendige Impfstoff noch nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung steht. Daher ist es nach derzeitiger Lage richtig, flächendeckend den Verlauf der Pandemie durch Tests nachzuverfolgen, um vor allem das Auftreten von Clustern und Superspreadern frühzeitig zu erkennen.

HESSEN­METALL schließt sich dem  Appell der Spitzenverbände an, den Beschäftigten Selbsttests und (wo es möglich ist) Schnelltests anzubieten. Nach gegenwärtiger Rechtslage handelt es sich um eine Testung auf freiwilliger Basis.

Das Angebot solcher Tests stößt auf viele organisatorische, logistische und rechtliche Fragen, wie z. B.

  • Wer trägt die Kosten für die Tests?
  • Sind die Tests in der Arbeitszeit durchzuführen?
  • Bestehen Informationspflichten gegenüber den Beschäftigten zu den Tests?
  • Wie kann ein handhabbares Testkonzept aussehen?
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Selbst- und einem Schnelltest?

Eine FAQ-Liste zu diesem Thema finden Sie im Serviceportal.