Kommunikation in unsicheren Zeiten

M+E-Communicators´ Club tauscht sich virtuell über Erfahrungen und kommunikative Herausforderungen in der Corona-Krise aus

Anstatt wie üblich in einem Unter­nehmen haben sich die Mitglieder des Communicators´ Club Ende April virtuell zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Die Kommunikatoren sprachen über die gravierenden Einschnitte und Veränderungen im Arbeitsalltag durch das Corona-Virus in den Mitgliedsunternehmen von HESSENMETALL.

„Schon zum Jahreswechsel wussten wir, dass 2020 kein einfaches Jahr werden würde. Dass es sich durch die Corona-Pandemie zu einer so gewaltigen Herausforderung für uns alle entwickeln würde, hatten selbst größte Pessimisten nicht erwartet. Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, mussten wir alle unser Leben komplett verändern – beruflich und auch privat“, fasste Dr. Thomas Brunn, der Vorsitzende des Communicators´ Club die Ausnahmesituation zusammen.

„Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam mit der IG Metall einen krisengerechten Tarifabschluss unterzeichnen konnten. Er wird helfen bei der Abfederung sozialer Härtefälle bei Kurzarbeit oder auch dem Umgang mit Beschäftigungsausfällen“, sagte Brunn. „Auch die hessische M+E-Industrie hat der Pandemie den Kampf angesagt. Ich bin stolz, welche Kreativität unsere Mitgliedsunternehmen und die Beschäftigten entwickeln, das reicht von wichtigen Spenden für medizinische Zwecke bis hin zur Umstellungen der Produktion“, meinte der stellvertretende Vorsitzende von HESSENMETALL.

"Virtuelle Arbeitskultur wird uns nach dem Ende der Pandemie weiter begleiten"

Im Hinblick auf den veränderten Berufsalltag, mit einem sprunghaften Anstieg der Videokonferenzen und Webinare, ist sich Brunn sicher: „Diese virtuelle Arbeitskultur wird uns auch nach dem Ende der Pandemie weiter begleiten.“ Von den Kommunikatoren der hessischen Metall- und Elektrobranche wollte er deshalb wissen: „Wie gehen Sie mit den kommunikativen Herausforderungen in Zeiten von Corona um und welche Erfahrungen haben Sie dabei bislang gemacht? Welche digitalen Arbeitsmethoden werden Sie für die Zeit nach der Krise beibehalten?“

„Unsere chinesische Niederlassung war naturgemäß früher als unsere restlichen Standorte von der Pandemie betroffen, das hat uns entsprechend sensibilisiert. Der Übergang ins Homeoffice hat durch vereinte Kräfte überall gut geklappt. Wir haben unsere Kommunikation in der Krise angezogen. Wir setzen auf Transparenz und direkten Austausch, insbesondere auch mit unserer Geschäftsführung. Hierfür haben wir teils auch neue Formate ins Leben gerufen und sehen ein tolles Engagement. Die Erfahrungen, die wir gerade machen, möchten wir natürlich nutzen um gemeinsam stärker aus der Krise hervorzugehen. Mit Hilfe einer Ideenkampagne geben wir so beispielsweise allen die Chance sich einzubringen um die Dinge herauszuarbeiten, die wir auch dann beibehalten, wenn wieder ein Stück ‚Normalität‘ einkehrt“, berichtete Ann-Katrin Ripperger, Corporate Communications & Corporate Social Responsibility Managerin bei dem Maschinenbauunternehmen Schenk Process mit Hauptsitz in Darmstadt.

Weitere Ergebnisse und Dokumente zu dem Austausch finden Sie hier im Serviceportal.

Ansprechpartner
Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse