Bosch stellt Konstruktionszeichnungen für Maschine zur Herstellung von Behelfs-Mund-Nasen-Schutz-Masken zur Verfügung

Was ist geplant?

Bosch stellt interessierten Unter­nehmen Konstruktionszeichnungen für Maschinen zur Herstellung von Behelfs-Mund-Nasen-Schutz-Masken kostenlos zur Verfügung. Die Maschinen bilden eine Fertigungsstraße, die voraussichtlich täglich mehr als 100.000 solcher Masken herstellen kann. Diese Masken können nach DIN EN 14683 qualifiziert werden.



Wer wird gebraucht?

Gesucht werden sowohl Unter­nehmen, die die Maschinen bauen und die Fertigungsstraße errichten, als auch Unter­nehmen, die die Fertigung – inkl. Wareneinkauf sowie Vertrieb der Masken – dann übernehmen. Maschinenbau und Maskenfertigung können auch in einem Unter­nehmen stattfinden.


Land Hessen prüft die Abnahme großer Menge an Masken

Dieser Aufruf ist Teil einer geplanten Kooperation von HESSEN­METALL mit der hessischen Landesregierung, die anstrebt, eine große Stückzahl an Masken zu kaufen. HESSEN­METALL ist mit der „Task Force Beschaffung“ im Innenministerium im Gespräch, u.a. um Modalitäten für die Abnahme zu klären. Ziel ist, die Produktion von Maschinen und Masken zügig zu beginnen.

Aktuell erleichterter Marktzugang für Masken als Medizinprodukt

Mit dem hessischen Sozialministerium ist HESSEN­METALL in Kontakt, um eine beschleunigte Gewährung von Zulassungen der Masken als Medizinprodukte zu erreichen. In der derzeitigen Corona-Krise erteilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) relativ rasch binnen weniger Tage eine Sonderzulassung für solche Masken als Medizinprodukt gemäß §11 Medizinproduktegesetz. Voraussetzung ist, dass eine Beschreibung zur Beschaffenheit und Funktionsfähigkeit der Maske (Baumuster) vorliegt. Der Bescheid vom BfArM erlaubt dann, diese Masken als Medizinprodukt in Verkehr zu bringen. Die übrigen sonst üblichen Anforderungen aus dem Medizinproduktegesetz kommen derzeit nicht zum Tragen. Während des Zeitraums der Sonderzulassung kann das Unter­nehmen, welches die Masken fertigt, eine reguläre CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt problemlos in die Wege leiten.

Voraussetzung für den Erhalt und die Nutzung der Zeichnungen

Die Unterlagen von Bosch dürfen nicht gewinnbringend weiterverkauft werden; sie dienen ausschließlich zum Bau einer solchen Fertigungsstraße und zur raschen Herstellung solcher Masken, um einen Beitrag zur möglichst raschen Eindämmung der Corona-Pandemie zu leisten.


Ansprechpartner:

Der Ansprechpartner bei Bosch und die detaillierten Infos unter Bosch Rexroth, Falko.Roediger@de.bosch.com  oder auch  im Serviceportal.

Für Rückfragen steht HESSEN­METALL-Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert zur Verfügung: dpollert@hessenmetall.de oder +49 173 9995808