DGUV-Regel „Branche Bürobetriebe“ hilft, Arbeitsschutzpflichten zu erfüllen

Dr. Daniela Hansen, LL.M.int.

DGUV-Regel „Branche Bürobetriebe“ hilft, Arbeitsschutzpflichten zu erfüllen

Unternehmen erhalten verständliche und praktisch leicht umsetzbare Aufarbeitung der Arbeitsschutzvorgaben für Büroarbeitsplätze mit Bildschirmarbeit.

Die DGUV-Regel „Branche Bürobetriebe“ (Regel 115-401) gibt Unternehmen hilfreiche Tipps und Hinweise für die praktische Umsetzung der Arbeitsschutzvorgaben für typische Arbeitssituationen, Tätigkeiten und Arbeitsplätze in Büros. Dabei ist dem Stand der Technik, Arbeitswissenschaft und Arbeitsmedizin Rechnung getragen.

Insbesondere die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und der DGUV Information 215-410 „Bildschirm- und Büroarbeitsplätze“ werden konkretisiert. Die Branchenregel berücksichtigt dabei auch den Technikbereich und den Empfang sowie mobil arbeitende Beschäftigte.

Die Branchenregel spricht Unternehmer/innen, aber auch andere betriebliche Arbeitsschutzakteure an und kann kostenfrei unter www.dguv.de > Presse >Publikationen > Regelwerk heruntergeladen werden.

Gefährdungsbeurteilung nach dem Mutterschutzgesetz – Arbeitgeberpflichten bei Beschäftigung schwangerer und stillender Frauen

Das novellierte Mutterschutzgesetz ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Danach wird vom Arbeitgeber u. a. gefordert, dass dieser Gefährdungen am Arbeitsplatz für schwangere und stillende Mitarbeiterinnen beurteilt. Die neuen Anforderungen werfen in der Praxis zahlreiche Fragen auf.

Zur Unterstützung stehen deshalb folgende Gesamtmetall-Muster für die Mitgliedsunternehmen bereit:

  • Schwangerschaftsspezifische Gefährdungsbeurteilung und Vorgehen bei Kenntnis der Schwangerschaft
  • Umgang mit stillenden Beschäftigten

Für das Zusenden der Muster wenden Sie sich bitte an: dhansen@hessenmetall.de

Die Muster wurden in der Arbeitsgruppe Arbeitsschutz von Gesamtmetall und mit den Verbandsingenieuren abgestimmt. Die Abfolge der zu prüfenden Gefährdungen erfolgte in Anlehnung an die DGUV-Regel 100-001. Soweit keine verlässlichen Grundlagen bekannt sind, wurde darauf verzichtet, Gefährdungen mit Grenzwerten und Beispielen zu belegen. Sobald durch den Ausschuss für Mutterschutz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) schwangerschaftsspezifische Grenzwerte festgelegt werden, informieren wir Sie umgehend.

Ansprechpartner
Daniela Hansen, LL.M.

Dr. Daniela Hansen, LL.M.
Arbeitsrecht, Arbeitsschutz