"Anreiz- und Vergütungssysteme"

Überraschende Ergebnisse der neuen ifaa-Vergütungsstudie

Welche finanziellen Zusatzleistungen und nicht monetären Vergütungsbestandteile können Beschäftigte neben dem tariflichen Grund- und Leistungsentgelt erwarten, wenn sie in einem Unter­nehmen der Metall- und Elektroindustrie arbeiten?

Um aktuelle Entwicklungen und Informationen zur Ausgestaltung sowohl monetärer als auch nicht monetärer Vergütungsbestandteile zu identifizieren und zu erhalten, hat das ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. in Düsseldorf - in Zusammenarbeit mit den Arbeitgeberverbänden der M+E-Industrie eine bundesweite Befragung in den Unter­nehmen unserer Branche durchgeführt.

Die diesjährigen Ergebnisse verdeutlichen insbesondere die Bedeutung von flexibler Arbeitsgestaltung für die Bindung von Fach- und Führungskräften.
Auch Zusatzleistungen wie Weiterbildung, Verpflegung und Gesundheitsvorsorge werden als wichtig angesehen und in großem Maße angeboten. Dabei ist die Betriebliche Altersversorgung nach wie vor die weit verbreitetste Zusatzleistung.

Besonders auffällig: Das Angebot an Haushaltsdienstleistungen, z. B. Einkaufs-, Reinigungs- oder Bügelservices hat sich verzehnfacht. Die Verbreitung von Eltern-Kind-Büros, Jobsharing und Fahrrädern beziehungsweise E-Bikes hat sich im Vergleich zur Umfrage 2017 mehr als verdoppelt. Hier zeigt sich, dass Unter­nehmen den Wünschen der Beschäftigten nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie nach mehr Flexibilität stärker entgegenkommen.

Das Ziel der Online-Befragung war es, Entwicklungen innerhalb der Verbreitung von nicht monetären Leistungen im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2017 festzustellen.

Die aktuelle Studie finden Sie beigefügt unter "Downloads". Die Ergebnisse der Studie 2017 haben wir zum Vergleich ebenfalls noch einmal beigefügt.

Ansprechpartner
Nikolaus Schade

Nikolaus Schade
Leiter Arbeitswissenschaft