Siemens legt Grundstein für neuen Standort in Frankfurt

Siemens hat im neuen Frankfurter Stadtquartier Gateway Gardens den Grundstein für seine zukünftige Niederlassung gelegt.

  • Stadtquartier Gateway Gardens ist zukünftige Heimat der Siemens-Niederlassung Frankfurt
  • Gebäude-Ensemble mit rund 35.000 Quadratmeter Bürofläche für Siemens und externe Unter­nehmen
  • Flexible und zukunftsweisende Arbeitsumgebungen
  • „The Move“ steht für Arbeitswelten in Bewegung

Siemens hat im neuen Frankfurter Stadtquartier Gateway Gardens den Grundstein für seine zukünftige Niederlassung gelegt. Das neue Büro-Ensemble „The Move“ besteht aus zwei Gebäuden mit über 35.000 Quadratmeter Bürofläche. 15.000 Quadratmeter wird Siemens für seine Frankfurter Niederlassung nutzen, 20.000 Quadratmeter stehen externen Unter­nehmen zur Anmietung zur Verfügung. Das Büro-Ensemble wird sich durch ein zukunftsweisendes Arbeitsumfeld auszeichnen, das entsprechend der jeweiligen Anforderungen angepasst und ausgestattet werden kann. Ergänzt durch Konferenz- und gemeinschaftlich nutzbaren Flächen sowie Gastronomie entsteht ein innovatives Arbeitskonzept, das den Anforderungen der Arbeitswelt von morgen entspricht. Abgeleitet von diesem Konzept entstand der Name des neuen Büro-Ensembles „The Move“, der für Arbeitswelten in Bewegung steht.

 
Mit Frankfurt verbindet Siemens eine lange gemeinsame Geschichte. Bereits 1848 baute das Technologieunternehmen die erste Telegraphenverbindung zwischen Berlin und Frankfurt. Die Siemens-Niederlassung wurde 1892 gegründet. „Mit der heutigen Grundsteinlegung schlagen wir ein neues Kapitel in dieser langen Geschichte auf, das für die Zukunft von Siemens in Frankfurt steht“, sagte Uwe Bartmann, CEO von Siemens Deutschland anlässlich der Grundsteinlegung. „Das neue Büro-Ensemble in Gateway Gardens ist auch ein Bekenntnis zum Standort Frankfurt. Als führendes Finanzzentrum, internationale Verkehrsdrehscheibe, globaler Messe- und Handelsplatz sowie Innovations- und Technologie-Hochburg ist die Stadt ein wichtiger Wirtschafts­standort für Siemens in Deutschland.“
 
Zentral im jüngsten Frankfurter Business-Stadtquartier Gateway Gardens gelegen, bieten die Büroflächen von „The Move“ ein Höchstmaß an Flexibilität und entsprechen damit den Anforderungen der zukünftigen Arbeitswelt. Die hervorragende Verkehrsanbindung von Gateway Gardens, mit S-Bahn-Anschluss und in Flughafen- und Autobahnnähe gelegen, sei eine ideale Grundlage für das mobile und agile Arbeiten von heute und morgen, betonte Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main: „Gateway Gardens vereint Gegensätze. Ganz nah am Geschehen und doch im Grünen, supermodern und dennoch als ehemaliger Teil der US-Airbase ein Ort voller Geschichte. Ich bin überzeugt, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich hier sehr wohl fühlen werden.“
 
Errichtet wird „The Move“ von Siemens Real Estate (SRE), dem Immobilienunternehmen von Siemens, mit den unternehmenstypisch hohen Nachhaltigkeits-Standards. So wurde von Beginn an die innovative Planungsmethode BIM (Building Information Modeling) genutzt, bei der bereits vor dem ersten Spatenstich ein digitaler Zwilling entsteht, der sowohl für den Bau als auch den späteren nachhaltigen Betrieb genutzt wird. Auf Basis des digitalen Zwillings fertigt das mit dem Bau beauftragte Unter­nehmen Goldbeck die Gebäudeelemente unabhängig von Wind und Wetter in eigenen Werken vor und montiert sie anschließend passgenau auf der Baustelle. Dieses innovative Bauverfahren erhöht nicht nur die Kosten- und Terminsicherheit, es garantiert auch eine gleichbleibend hohe Qualität bei einer Reduktion des CO2-Austoßes. Modernste Siemens-Gebäudetechnik und ein effizientes Heiz- und Kühlsystem mittels Hohlraum-Energieboden werden zusätzlich für eine positive Ökobilanz sowie ein gesundes und angenehmes Raumklima sorgen.
 
Gleichzeitig greift SRE bei „The Move“ auf seine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Gestaltung zukunftsorientierter Arbeitswelten zurück. Grundlage bildet das bei seiner Einführung vor mehr als zehn Jahren weltweit als wegweisend bezeichnete „Siemens Office“-Konzept mit seiner flexiblen Arbeitsplatzgestaltung zur Steigerung der kollaborativen Zusammenarbeit. Seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, ist es heute Standard für rund 80.000 Mitarbeitende bei Siemens weltweit. Beim neuen Büro-Ensemble in Frankfurt erweist sich Siemens dabei erneut als Pionier – mit noch flexibleren Arbeitswelten, die zudem bereits an die neuen Anforderungen infolge der Pandemie angepasst wurden.

„Seit vielen Jahren setzen wir sowohl in Sachen Nachhaltigkeit als auch bei innovativen Arbeitswelten immer wieder Maßstäbe“, sagte Zsolt Sluitner, CEO von Siemens Real Estate. „Mit ‚The Move‘ bieten wir diesen hohen Standard nicht nur unseren Kollegen der Frankfurter Niederlassung, sondern auch externen Mietern. Sie alle erwartet dort ein Angebot an hochflexiblen Büroflächen für ein Höchstmaß an kollaborativem und selbstbestimmten Arbeiten.“
Aufgrund der aktuellen Pandemie fand die Grundsteinlegung anders als sonst üblich im kleinen Rahmen mit geladenen Gästen statt. Anlässlich des Festakts befüllten die Laudatoren gemeinsam eine Zeitkapsel in Form der Grundfläche des Gebäude-Ensembles. Zu den Gegenständen gehörten beispielsweise die Entwurfsplanung, das Straßenschild mit der neuen Adresse, Tageszeitungen vom Tag der Grundsteinlegung sowie eine Liste der Siemens-Mitarbeitenden, die nach Fertigstellung in das neue Gebäude ziehen werden.
 
Die Bauarbeiten zu „The Move“ haben Ende Dezember 2020 begonnen. Anfang Mai dieses Jahres startete schon die Hochbauphase. Die Fertigstellung der beiden Gebäude ist für 2022 und 2023 geplant.

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Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse