Kultusministerium und HESSEN­METALL ehren Siegerinnen und Sieger des 54. Mathematik-Wettbewerbs

Über 49.000 Achtklässlerinnen und Achtklässler aus 512 Schulen haben sich am Hessischen Mathematik-Wettbewerb 2021/22 beteiligt. Heute wurden die jeweils sechs besten ihrer Schulform bei einer virtuellen Preisverleihung geehrt.

Über 49.000 Achtklässlerinnen und Achtklässler aus 512 Schulen haben sich am Hessischen Mathematik-Wettbewerb 2021/22 beteiligt. Heute wurden die jeweils sechs besten ihrer Schulform bei einer virtuellen Preisverleihung geehrt. Dazu erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Für die Zukunft unseres hessischen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts sind gut ausgebildete junge Menschen von entscheidender Bedeutung. Eine ganz besondere Rolle spielt dabei die Mathematik, denn sie gibt uns überhaupt erst das Rüstzeug an die Hand, das wir für die Lösung naturwissenschaftlicher und technischer Probleme benötigen. Ich gratuliere allen erfolgreichen Schülerinnen und Schülern sehr zu dieser besonderen Auszeichnung.“

Jörg Hermann, Stellvertretender Geschäftsführer HESSEN­METALL Bezirksgruppe Offenbach und Osthessen e. V., lobte die Schülerinnen und Schüler: „Ihr habt eine tolle Leistung vollbracht. Wir brauchen Mathetalente wie euch in unseren Unter­nehmen, denn für eine erfolgreiche Digitalisierung benötigen wir kluge Köpfe, die mit uns gemeinsam neue Maschinen und innovative Technologien entwickeln. Durch die Pandemie ist die digitale Transformation in den Betrieben der hessischen Metall- und Elektro-Industrie rasant beschleunigt und vorangetrieben worden. In den kommenden Jahren brauchen wir deshalb zehntausende Fachkräfte in den MINT-Berufen. Mit euren mathematischen Fähigkeiten seid ihr bestens dafür geeignet. Ob als Elektronikerin, Mechatronikerin, Fachinformatikerin oder Industriekauffrau – ein gutes Verständnis für Zahlen ist in den Berufen unserer Metall- und Elektro-Industrie extrem wichtig.“

Matthias Richter, geschäftsführender Gesellschafter der KGM Kugelfabrik GmbH & Co. KG in Fulda, nahm die Jugendlichen auf eine kleine Reise in sein Unter­nehmen und zeigte die vielseitigen Berufsperspektiven auf: „Der Erfolg unseres Unter­nehmens ist untrennbar mit hoch qualifizierten Beschäftigten verbunden. Die richtigen Mitarbeitenden mit den richtigen Kompetenzen sind entscheidend dafür, ob wir unsere Pläne für die Zukunft verwirklichen können oder nicht. Im internationalen Vergleich ist Deutschland ein herausfordernder Produktionsstandort geworden. Doch wir bei KGM nehmen die Challenge an, indem wir Tag für Tag clevere Lösungen finden, um bei dem, was wir tun, besser, schneller und digitaler zu werden. Einen Fertigungsbetrieb mit über 100 Jahren Markterfahrung fit für die Zukunft zu machen, ist eine spannende Aufgabe. Der ideale Nachwuchs dafür kommt für aus der Region, hat Lust auf Neues und Freude an der Lösung technischer Alltagsprobleme – sei es gemeinsam mit anderen Menschen oder im Umgang mit Maschinen. Es gibt viele Möglichkeiten, und KGM bildet in allen möglichen Berufsfeldern aus.“

Die siegreichen Schülerinnen und Schüler sind:

Aufgabengruppe A          
Teresa Katharina    Dinges    Landschulheim Steinmühle    Marburg
Rabeel    Hanna    Gymnasium    Gernsheim
Moritz     Hartman-Hilter    Justus-Liebig-Schule    Darmstadt
Jonathan    Hundt    Gymnasium Philippinum    Marburg
Sebastian    Kulhawiec    Gymnasium Nord    Frankfurt
Jiashu    Lyu    Kaiserin-Friedrich-Gymnasium    Bad Homburg
            
Aufgabengruppe B            
Lena    Ahlborn     Burgwaldschule    Frankenberg
Leonie    Arweiler    Kreisrealschule    Bad Orb
Finn    Bangert    Burgwaldschule    Frankenberg
Zafer    Demir    Alexander-von-Humboldt-Schule    Asslar
Johanna    Kaupp    IGS Herder    Frankfurt
Maurice    Nöth    Martin-Niemöller-Schule    Riedstadt
            
Aufgabengruppe C            
Enes    Krivdic    Altkönigschule    Kronberg
Kevin    Lenkeit    Schloßbergschule    Wabern
Rafael    Panz    Mittelpunktschule Hartenrod    Bad Endbach
Aleksandar    Stefanovic    IGS Lindenfeld    Offenbach
Maja    Steubing    Johann-von-Nassau-Schule    Dillenburg
Eamon    Vimr    Ohmtalschule    Homberg/Ohm

*sowie entsprechende Gesamtschulzweige
Besonders erfolgreiche Schulen:
Auszuzeichnende Schulen
Aufgabengruppe A        
Gymnasium Nord        Frankfurt
Justus-Liebig-Schule        Darmstadt
        
Aufgabengruppe B        
Burgwaldschule        Frankenberg
Kreisrealschule        Bad Orb
        
Aufgabengruppe C        
Altkönigschule        Kronberg
Wilhelm-Lueckert-Schule        Kassel

Hintergrund:
Der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen besteht seit dem Jahr 1968 und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8. Einzigartig ist die Trennung nach Schulformen, die einen Schulvergleich ermöglicht, der von allen Beteiligten sehr interessiert verfolgt wird. Zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten, wurde er ab dem Jahr 2000 zunehmend verbindlicher. Zwischen 2001 und 2011 war und seit 2016 ist die Teilnahme wieder für alle hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend.
Der Arbeitgeberverband HESSEN­METALL unterstützt den Wettbewerb seit dem Jahr 2000 als Interessenvertretung von Hessens größter Industrie, die anspruchsvolle Ausbildungsplätze anbietet, in denen gute Kenntnisse in Mathematik unverzichtbar sind.
Weitere Informationen unter http://www.mathematik-wettbewerb.de.

>>Fotos zum Download

Rückfragen richten Sie bitte an:

Zurück zur Übersicht
Kontakt
Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse