Jungbluth: Regulierung erreicht das Gegenteil von flexibler Arbeitsgestaltung

Gesetzentwurf aus Nahles-Ministerium mit überbordender Bürokratie und fehlendem Praxisbezug

"Dieser Entwurf strotzt – wie so viele andere Ideen aus dem Nahles-Ministerium – vor überbordender Bürokratie und fehlendem Praxisbezug. Regulierung erreicht das Gegenteil von flexibler Arbeitsgestaltung. Dazu kommt, dass die Arbeit trotzdem gemacht werden muss.

In großen Unter­nehmen mag das bis zu einem gewissen Grad funktionieren, aber wie sollen kleine und mittlere Unter­nehmen für eine begrenzte Zeit geeignetes Personal finden, dass außerdem bereit ist befristet in Teilzeit zu arbeiten? Hier würde der Vorteil des Einen auf Kosten der Kollegen umgesetzt, entweder durch mehr Arbeit oder ein unsicheres befristetes Beschäftigungsverhältnis. Schon heute profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber von vielen betrieblichen oder individuellen Vereinbarungen. Dieser partnerschaftliche Lösungsansatz bringt für beide Seiten mehr als praxisferne starre rechtliche Vorgaben", erklärt Hans-Joachim Jungbluth, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Offenbach und Osthessen.

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Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse