Ergebnisse der KI-Umfrage 2021 von HESSEN­METALL und TU Darmstadt

Mang: „Die zentrale Bedeutung von KI als Basistechnologie des 21. Jahrhunderts ist unbestritten. Umso erfreulicher ist, dass die hessischen M+E-Unter­nehmen eingestiegen sind.“

Frankfurt am Main. „KI ist angekommen, um zu bleiben“, kommentierte Wolf Matthias Mang, Vorstandsvorsitzender von HESSEN­METALL, die Auswertung der KI-Umfrage 2021.

Die Mehrheit der teilnehmenden Unter­nehmen ist sich sicher, dass die Bedeutung Künstlicher Intelligenz in den kommenden zehn Jahren stark zunehmen wird. In den Bereichen Logistik, Produktion und Marketing werden die größten Einsparpotenziale von KI gesehen. Wolf Mang: „Die Metall- und Elektro-Industrie ist die innovativste Industrie Deutschlands und war schon vor Corona ein Treiber der Digitalisierung. Die gute Nachricht ist, dass mehr und mehr Unter­nehmen wirtschaftlich sinnvolle Anwendungen für die Technologie in Produktion und Prozessen finden.“ An der Umfrage, die HESSEN­METALL zusammen mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt durchgeführt hat, haben 116 Unter­nehmen teilgenommen. Die größten betriebswirtschaftlichen Vorteile sehen die Unter­nehmen bei der Anwendung von KI in der Kosten- und Zeitersparnis und dem Treffen besserer Entscheidungen. Der größte Teil der Unter­nehmen geht nicht von einem Arbeitsplatzabbau durch den Einsatz von KI aus. Fast die Hälfte schätzen, dass sich Zuwachs und Abbau die Waage halten, ein Drittel glaubt, das KI tendenziell mehr Arbeitsplätze schaffen wird.

Der positive Trend bei der Anwendung von Künstlicher Intelligenz bringt zunächst Wachstumshürden mit sich. Wolf Mang: „Der Mangel an KI-Experten und zu hohe Datenschutzanforderungen werden als größte Hindernisse beim Einsatz von KI genannt. Hier müssen wir in der Schulbildung und der beruflichen Weiterbildung schnellst möglich die Weichen in Richtung Zukunft stellen. Die MINT-Bildung ist entscheidend für unsere Innovationsfähigkeit. Auch der gesetzlichen Rahmen muss an die neue Technologien und Geschäftsmodelle angepasst werden. Als Exportnation müssen wir alles dafür tun, damit unsere Unter­nehmen international wettbewerbsfähig bleiben können.“

Die Umfrageergebnisse zeigen auch, an welchen Stellen Unter­nehmen noch passgenaue Unterstützung benötigen. „Künstliche Intelligenz bietet in fast allen Bereichen des betrieblichen Alltags eine Vielzahl von Potenzialen zur Steigerung der Wertschöpfung. Deshalb nimmt das Thema in den Serviceangeboten von HESSEN­METALL für seine Mitgliedsunternehmen mit Workshops, Foren, Webinaren und Hochschulkooperationen schon jetzt einen hohen Stellenwert ein. Neben der Bereitstellung von Expertise und Plattformen für Wissens- und Technologietransfer arbeiten wir auch gezielt daran, das HESSEN­METALL-Netzwerk kontinuierlich mit weiteren zukunftsorientierten Unter­nehmen, natürlich auch IT-Unter­nehmen und Start-ups, zu verstärken.“, erklärte Mang. Am 15. September veranstaltet HESSEN­METALL das 9. IT-Forum „Effiziente Produktion“ und am 28. September Industrie 4.0 Startups & Trends.

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Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse, Verband der Metall- und Elektro-Unter­nehmen Hessen e. V. (HESSEN­METALL)
Telefon: 069 95808-150, Mobil: 0172 7120373, E-Mail: ukirsch@hessenmetall.de

>> Zur Auswertung der KI-Umfrage

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