Eintracht Frankfurt und HESSEN­METALL streamen Live-Diskussion über neue Geschäftsmodelle

Digitalisierung made in FrankfurtRheinMain

Hier können Sie die Aufzeichnung des Livestreams anschauen!

Frankfurt am Main. Was haben ein Fußballbundesligist, ein Paketdienstleister und ein Maschinenbauer gemeinsam? Alle drei sind in der Metropolregion beheimatet und stellen derzeit die Weichen für das digitale Zeitalter in ihren jeweiligen Unter­nehmen. Bei der Veranstaltungsreihe „#EintrachtDigital“ trafen Andreas Widl, Vorstandsvorsitzender von SAMSON, Timm Jäger, Geschäftsführer von EintrachtTech und Michael Knaupe, Chief Customer Experience & Communications Officer von DPD, aufeinander. Die Podiumsgäste sprachen im Livestream aus dem Deutsche Bank Park darüber, wie digitale Geschäftsmodelle neue Wachstumsfelder auf bisher unbekanntem Terrain erschließen können.

„Industrie 4.0 verändert die industrielle Wertschöpfung, wie wir sie kennen. Es geht von der anonymen Massenfertigung hin zu einer personalisierten Kleinserie, von informationstechnisch getrennten Maschinen zu vernetzten, selbstoptimierenden Fertigungsbereichen. Digitalisierte Fabriken, in Verbindung mit menschlicher Intelligenz und Kreativität verbessern die Wertschöpfungsketten und schaffen Produktivität in Deutschland“, sagte Widl.

„SAMSON hat sich in den vergangenen Jahren vom traditionellen Ventilhersteller zu einem Anbieter von Prozessintelligenz weiterentwickelt. Wir gestalten die Evolution des Regelventils von der analogen Komponente hin zum smarten Prozessknoten mit integrierter Sensorik und Selbstdiagnose“, erklärte der Vorstandsvorsitzende. „Unsere cloudbasierten Lösungen unterstützen bei der Verwaltung und Optimierung von Fernwärme- und Kältesystemen oder überwachen den Füllstand in mobilen und stationären Druckbehältern. Zudem haben wir ein KI-basiertes Überwachungs- und Diagnosesystem entwickelt, das Ausfälle und ungewöhnliche Betriebszustände in hochkomplexen Industrieanlagen im Voraus erkennt.“

SAMSON treibt digitale Transformation in eigenem Entwicklungszentrum voran

Ganz konkret treibt SAMSOM im „Rolf Sandvoss Innovation Center“ in Frankfurt-Ostend die digitale Transformation voran. „In dem über 7000 Quadratmeter großen Entwicklungszentrum können neben dem Prototypenbau auch Simulationen und Prüfungen in den verschiedensten Bereichen durchgeführt werden. Das Innovationscenter schafft somit eine optimale Grundlage für das Forschen, Entwickeln und Testen von unseren smarten Produkten“, berichtete Widl.

Darüber hinaus gebe es in keiner anderen europäischen Stadt mehr Rechenzentren als in Frankfurt. „Die Mainmetropole bietet mit ihrem globalen Internetknoten, der ausgezeichneten Forschungsinfrastruktur wie dem FIAS (Frankfurt Institute of Advanced Studies) sowie ihren zahlreichen Start-Ups ein ideales Umfeld für die Digitalisierung und einen Standortanreiz für zukunftsgewandte Unter­nehmen“, meinte der CEO von Samson.

HESSEN­METALL vernetzt Industriebetriebe mit IT-Unter­nehmen

„Außerdem unterstützen Start-Ups die traditionellen Industriebetriebe bei der digitalen Transformation. Ein wichtiges Anliegen von HESSEN­METALL ist es, IT-Anbieter und IT-Anwender noch stärker miteinander zu vernetzen. Beide Seiten profitieren von diesem Erfahrungsaustausch und dem Know-how des jeweils anderen. So kommt ein sehr gewinnbringender Wissens- und Technologietransfer in Gang“, ergänzte Friedrich Avenarius, der Geschäftsführer von HESSEN­METALL Rhein-Main-Taunus.

Erfreulich sei, dass sich der Digitalisierungsgrad in den hessischen Metall- und Elektro-Unter­nehmen im Vergleich zum Vorjahr entscheidend verbessert habe. „Die Betriebe setzen vermehrt auf digitale Technologien und haben klare Strategien für ihr operatives Geschäft entwickelt“, so Avenarius. Dies zeige sich auch in den Ergebnissen der 2. Digitalisierungsumfrage, die HESSEN­METALL kürzlich durchgeführt hat.

Avenarius sagte mit Blick auf die Kooperation zwischen Eintracht Frankfurt und HESSEN­METALL, die seit 2019 besteht: „Wir möchten die Innovationsfreude und das geballte Wissen der hessischen M+E-Unter­nehmen auch für die Arena of IoT nutzen. Wir haben unsere mehr als 640 Mitgliedsunternehmen dazu aufgerufen, sich mit eigenen Projekten und Ideen an der Digitalisierung des Fußballstadions zu beteiligen. Die Betriebe können so gemeinsam mit der Eintracht das Stadion zu einer der modernsten Veranstaltungsstätten in Europa machen.“

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Ansprechpartner
Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse