Die hessische Metall- und Elektro-Industrie im 1. Halbjahr 2018

M+E-Unternehmen steigern Umsatz wegen Auslandsgeschäft auf fast 33 Mrd. Euro und schaffen 4.960 Arbeitsplätze // Pollert: „Aktuelle Dynamik ermöglicht im Strukturwandel Investitionen in Zukunft."

Frankfurt am Main. Die wirtschaftliche Lage der hessischen M+E-Industrie hat sich in der ersten Jahreshälfte 2018 gut entwickelt, auch wenn am aktuellen Rand eine leichte Eintrübung erfolgte. Der Zukunftsindikator Auftragsentwicklung legte im Vergleich zum 1. Halbjahr 2017 um 6,2 Prozent zu. Insbesondere das Auslandsgeschäft trieb diese positive Entwicklung. Da die Auslandsumsätze um über 18 Prozent gestiegen sind, konnte trotz stagnierendem Inlandsgeschäft der Umsatz auf fast 33 Mrd. Euro gesteigert werden. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg im Durchschnitt um über 2 Prozent auf 218.550 Mitarbeiter. Dies geht aus den für den Arbeitgeberverband HESSENMETALL ausgewerteten Daten des Hessischen Statistischen Landesamts hervor.

„Die M+E-Industrie in Hessen ist weiterhin ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Diese guten Zahlen kommen für die neun M+E-Branchen – die größten sind der Maschinenbau sowie Automobil-, Elektro- und metallerzeugende Industrie – zur rechten Zeit. Denn so können die hessischen M+E-Unternehmen auch die langfristigen Strukturveränderungen anpacken: die Digitalisierung, den technologischen Fortschritt sowie die weitere ‚Verdienstleistung der Industrie‘. Um diese Herausforderungen, zu meistern sind umfangreiche Investitionen notwendig, die Wachstum an Geschäft und Beschäftigung auch in Zukunft ermöglichen. Wenn z. B. aktuelle Prognosen von einem gleichgewichtigen Nebeneinander der vier wesentlichen Antriebstechnologien bis ins Jahr 2030 ausgehen, dann ist die große Aufgabe für Hersteller und Zulieferer, diese Vielfalt zu managen und dabei in den Kosten wettbewerbsfähig zu bleiben“, bilanzierte Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer von HESSENMETALL, die Zahlen des 1. Halbjahrs.

Auslandsnachfrage sorgt für deutliches Umsatzwachstum

Die Auftragseingänge entwickelten sich positiv. So konnten die Inlandsaufträge um 4,8 Prozent, die Auslandsaufträge sogar um 7,7 Prozent zulegen. Die hessischen M+E-Unternehmen steigerten ihre Umsätze im ersten Halbjahr auf 32,96 Mrd. Euro. Ein Plus von über 10 Prozent – trotz eines stagnierenden Inlandsgeschäfts, das lediglich um 0,3 Prozent auf 13,5 Mrd. Euro wuchs. Auch die Exportquote legte zu und betrug im Halbjahresdurchschnitt 59 Prozent.

Beschäftigung wächst weiter

Im Durchschnitt waren in der ersten Jahreshälfte 218.550 Beschäftige in der hessischen M+E-Industrie angestellt. Das ist ein Zuwachs um 2,3 Prozent: Die M+E-Unternehmen in Hessen beschäftigten 4.960 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr.

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Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse