Bewerbungen für Ausbildungsstart am 1. September noch möglich

Aktuell über 600 Ausbildungsplätze und 86 duale Studienplätze in der hessischen Metall- und Elektro-Industrie zu vergeben

Frankfurt am Main. Allein aus den Mitgliedsunternehmen in der hessischen Metall- und Elektro-Industrie sind aktuell noch 603 Ausbildungsplätze und 86 duale Studienplätze zu vergeben, wie die HESSENMETALL-Ausbildungsplatzbörse Anfang Juni ausweist. Bundesweit werden in der größten Industrie sogar mehr als 8.000 Azubis und 1.500 dual Studierende gesucht.

 „Gute Chancen also für Schulabgänger, die eigene Kariere berufsbezogen zu beginnen und mit guten Weiterbildungsmöglichkeiten in einem exportorientierten internationalen Umfeld sich weiter zu entwickeln“, sagte Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL. Er ermuntert die Schulabgänger ausdrücklich, sich auch jetzt noch kurzfristig zu bewerben: „Viele Mitgliedsunternehmen haben in diesem Jahr den Anmeldeschluss für Bewerbungen weiter nach hinten verschoben. Unsere Industrie braucht auch in den nächsten Jahren gut ausgebildeten Nachwuchs. Wir suchen junge Frauen und Männer mit guten Kenntnissen in Mathematik und Naturwissenschaft, gerne auch mit Interesse an Technik und Programmierung.“

Sowohl die Unter­nehmen als auch die Schulabsolventen haben es in diesem Jahr besonders schwer, zueinander zu finden. Auf Grund der Corona-Pandemie wurden Schulen geschlossen und konnten ihre Abschlussjahrgänge nicht auf den Übergang zum Beruf vorbereiten. Berufspraktika, Informationsmessen und viele andere Formate, die Jugendliche gerne nutzen um einen persönlichen Eindruck von Unter­nehmen zu gewinnen, konnten nicht stattfinden. Online-Information kann das persönliche Gespräch zwar nicht ersetzen, aber in der HESSENMETALL-Ausbildungsplatz-Börse www.hessenmetall.de können die Schülerinnen und Schülern gezielt Firmen und Berufe suchen, umfassende Informationen abrufen und direkt die Bewerbung an die Ausbildenden ihrer Wunsch-Arbeitgeber senden.

Als Vorteile für einen dualen Berufseinstieg in die M+E-Industrie nannte Pollert:
Das Arbeitsumfeld in hoch-innovativen und attraktiven Unter­nehmen. Das Entgelt, das schon während der Ausbildung – und später auch – höher ist als in vielen anderen Branchen. Die Weiterbildungsmöglichkeiten zum Meister, Techniker, Fachwirt oder Betriebswirt, die die Spezialisierung auf bestimmte Fachbereiche oder die Übernahme von Führungsaufgaben ermöglichen. Den M+E-Unter­nehmen liegt auch viel an einer ausgewogenen Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter: Flexible Arbeitszeiten ermöglichen die Vereinbarung von Beruf und Privatleben Und schließlich kann man mit dem dualen Studium Ausbildung im Unter­nehmen und Studium verknüpfen – mit einem erfahrungsgemäß höheren Praxisbezug.

Zur Ausbildungsplatzbörse

Hintergrund:
HESSENMETALL ist mit 635 Unter­nehmen der Metall- und Elektro-Industrie und 135.000 Beschäftigten der Arbeitgeberverband der größten Industrie in Hessen. Wichtige Einzelbranchen sind Maschinenbau, Anlagenbau, Automotive, Luft- und Raumfahrtindustrie, Elektro-, elektronische, optische und IT-Industrie sowie Metallerzeugung und -verarbeitung. Von diesen Branchen sind maßgebliche Impulse und Lösungen zu erwarten, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden.

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Ansprechpartner
Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse