Ausbildungsforum 2021

HESSEN­METALL informiert über innovative Methoden zum Ausbildungsmarketing / Erwartungen der Generationen Z und alpha im Fokus / Dirk Pollert: „Der M+E-Ausbildungsmarkt zeigt in diesem Jahre leichte Entspannung, gerade die Bewerbungslage bleibt aber anspruchsvoll.“

Frankfurt am Main. Der Ausbildungsmarkt der hessischen Metall- und Elektro-Industrie erholt sich weiter von der Pandemie. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Arbeitgeberverband HESSEN­METALL unter seinen Mitgliedsunternehmen durchgeführt hat „Dieses Jahr sind 90 Prozent der Auszubildenden, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, von den Metall- und Elektro-Unter­nehmen übernommen worden.

Das entspricht den Werten vor Beginn der Pandemie. Auch für das kommende Jahr planen die Unter­nehmen wieder mit mehr Ausbildungsplätzen“, so Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands HESSEN­METALL zu den Zahlen.

Dennoch sei die Lage auf dem M+E-Ausbildungsmarkt in Hessen noch nicht gänzlich entspannt. „Unsere Unter­nehmen würden noch mehr ausbilden. Ein Drittel der befragten Unter­nehmen gibt jedoch an, momentan keine passenden Bewerberinnen und Bewerber zu finden“, erläutert Pollert. Eine Hauptursache dafür sieht der HESSEN­METALL-Hauptgeschäftsführer in der eingeschränkten Berufsorientierung seit Ausbrechen der Pandemie.

Eine strukturelle Ursache sieht er in den wandelnden Bedürfnissen und Erwartungen der Jugendlichen an ihre Zukunft. „Wir sehen, dass sich Ansprüche und Vorstellungen der Arbeitswelt bei jungen Menschen verändert haben. Sie hinterfragen den Sinn einer Tätigkeit und legen Wert auf die Trennung von Arbeit und Privatleben. Auch das Arbeiten im Team und regelmäßiger Austausch ist ihnen wichtig. Daran müssen sich Ausbildungsbetriebe messen und ihre Nachwuchssuche entsprechend ausrichten, um die Fachkräfte der Zukunft zu sichern“, so Pollert.

Beim HESSEN­METALL-Ausbildungsforum 2021 stehen die Generationen Z und alpha deshalb im Fokus. „Es geht letztlich um die Frage, wie Unter­nehmen und Jugendliche zusammenkommen und mit welchen innovativen Marketingmethoden das gelingen kann.“ Die Chancen für einen Ausbildungsplatz in der M+E Industrie stünden laut Pollert gut: „In Hessen sind für das nächste Ausbildungsjahr aktuell über 600 Ausbildungsplätze bei unseren Unter­nehmen offen.“

HESSEN­METALL ist der Arbeitgeberverband der größten Industrie in Hessen und vertritt die Interessen von über 650 Mitgliedsunternehmen aus der Metall-, Elektro- und IT-Industrie mit rund 130.000 Beschäftigten. Die Mitglied­schaft steht Unter­nehmen sowohl mit als auch ohne Tarifbindung offen. HESSEN­METALL ist für Arbeitgeber eine Serviceorganisation und die Netzwerk-Plattform für Arbeit 4.0. Dienstleistungsschwerpunkte sind Arbeitsrecht, Arbeitsbeziehungen, Tarifpolitik, Fachkräftesicherung, Kommunikation, Digitale Transformation, Nachhaltigkeitsmanagement sowie Technologietransfer. Als Netzwerk bietet der Arbeitgeberverband Entscheidern und Experten die Plattform für den Erfahrungsaustausch für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Mit Hochschulkooperationen wird die Kompetenz und Innovationskraft der Mitgliedsunternehmen auch bei neuen Schlüsseltechnologien gesteigert. HESSEN­METALL ist mit seiner Landesgeschäftsstelle und fünf Bezirksgruppen flächendeckend vor Ort und sichert über die Dachverbände Gesamtmetall, BDA und BDI die bundesweite Interessenvertretung der hessischen Metall-, Elektro- und IT-Industrie.

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Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse