Digital Future-Congress

Hessens größte Kongressmesse für Digitalisierung bringt Betriebe und IT-Profis zusammen!

Frankfurt. „Das ist ein toller Marktplatz, auf dem man viele Speziallösungen findet bei unterschiedlichsten Firmen und Dienstleistern“, betont Andreas Bellof, Geschäftsführer von Komtech Kommunikationstechnik in Friedberg beim Besuch des Digital Future-Congress in Frankfurt.

Bellof ist ein Fan von Hessens größter Kongressmesse für Digitalisierung und nutzte gerne das Angebot von Hessenmetall an seine Mitgliedsunternehmen, um sich über neueste Trends zu informieren. Der Arbeitgeberverband versteht sich als Plattform für den digitalen Wandel und will IT-Anbieter mit den IT-Anwendern in der Metall- und Elektro-Industrie zusammenbringen. Erstmals war der Verband mit einem eigenen Messestand vertreten.

Mehr Einblick in eine sich rasant verändernde Welt

Bellof war einer von vielen, die das neue Angebot nutzten: „Der Mensch ist schnell überfordert mit dem, was da rund um Digitalisierung auf ihn einströmt, und froh, wenn er Hilfe bekommt“, so der Ingenieur. René Leroux, Geschäftsführer des Optikmaschinenherstellers Satisloh in Wetzlar, suchte auf der Messe weniger Generalanbieter, sondern eher Themen-Spezialisten, die ihm helfen, die Digitalisierung im Unternehmen weiter voranzutreiben. „Durch den Rundgang mit Hessenmetall bekomme ich schneller viel mehr Einblicke und es entstanden vor Ort sofort fruchtbare Diskussionen mit den Mitgliedsunternehmen und den Austellern bezüglich praktikabler und pfiffiger Umsetzungen“, erklärt Leroux zufrieden.

Nach einem Bindeglied zwischen Sensorik und Big Data, um Messwerte noch besser erfassen und auswerten zu können, schaut Marc Ammon vom Messtechnik-Hersteller IBA-Sensorik. Der Unternehmenschef aus Mainhausen stellt fest: „Bisher haben wir Sensoren verkauft, in Zukunft werden wir wohl auch die Überwachung von Messwerten anbieten. Dafür brauchen wir geeignete Informationstechnologie.“

Christoph Wolf, Produktionsleiter der CPT Group in Babenhausen (Continental), will einfach schauen, welche Angebote es gibt, die die Arbeit in seinem Werk noch unterstützen könnten. „Obwohl wir im Konzern bei Industrie 4.0 seit Jahren ganz vorne mitmischen, kann ich hier meinen Horizont erweitern und entdecke Angebote, die man eben doch noch nicht kennt.“

Und die gab es reichlich, von IT-Dienstleistern, Experten für 3-D-Druck oder Hochleistungsscanner, Anbietern von Erklärfilmen bis zu digitalen Sanktionslistenprüfungen für Produkte, die exportiert werden sollen.