„Wir suchen aufgeschlossene Persönlichkeiten, die Spaß daran haben, agil und pragmatisch zu arbeiten!“

Ein Interview zur Ausbildung bei der De'Longhi Deutschland GmbH mit Geschäftsführerin Susanne Harring

Die De'Longhi Deutschland GmbH in Neu-Isenburg bildet in diesem Jahr zwei Industriekauffrauen, beziehungsweise Industriekaufmänner, für den Eigenbedarf aus...

Die De'Longhi Deutschland GmbH in Neu-Isenburg bildet in diesem Jahr zwei Industriekauffrauen, beziehungsweise Industriekaufmänner, für den Eigenbedarf aus – damit bietet das Unter­nehmen in Osthessen, das insbesondere für seine beliebten italienischen Kaffeevollautomaten bekannt ist, jungen Leuten eine attraktive Karriereperspektive, in deren Zentrum die Arbeit mit vier spannenden Lifestyle-Marken steht.

Susanne Harring, Geschäftsführerin der De‘Longhi Deutschland GmbH, Quelle: De'Longhi DeutschlandFrau Harring, bei wem starten Interessierte ihre Ausbildung, wenn sie sich bei der De'Longhi Deutschland GmbH in Neu-Isenburg bewerben?

Zusammengefasst bei einem Unter­nehmen, das vier bekannte und geschätzte Marken aus dem täglichen Leben an einem attraktiven Standort vereint – vor allem, wenn es um führende Lifestyle-Produkte und Haushaltskleingeräte geht, nämlich um De'Longhi, Braun, Kenwood und NutriBullet.

Und im Verlauf ihrer Ausbildung lernen die angehenden Nachwuchsfachkräfte dann all diese Marken kennen?

Ja, alle Marken und auch alle Abteilungen, das ist uns besonders wichtig. Jeder und jede von uns arbeitet auch für alle vier, lediglich im Marketing haben wir eine Trennschärfe beibehalten. Aktuell haben wir ja zwei Ausbildungsplätze zur Industriekauffrau oder zum Industriekaufmann anzubieten und es ist vorgesehen, dass die Interessentinnen und Interessenten dann auch jede Station mit entsprechenden Zuständigkeiten, Aufgabenbereichen und Themen durchlaufen. Das ist für uns vor allem auch deswegen wichtig, weil wir gezielt für den eigenen Bedarf ausbilden und nicht, um den Wettbewerb insgesamt zu stärken. Wir möchten, dass unsere potenziellen zukünftigen Mitarbeitenden von Anfang an ein ganzheitliches Verständnis von unseren Brands und zugehörigen Arbeitsprozessen haben; unsere Auszubildenden bekommen zusätzlich auch Tutorinnen und Tutoren pro Abteilung an die Hand. Je nach dem, wann unsere Azubis in welchem Bereich tätig sind, gehören gegebenenfalls auch Dienstreisen dazu, zum Beispiel zum De'Longhi Headquarter in Italien. Wir sind darüber hinaus generell international orientiert und haben bei uns am Standort insgesamt 22 unterschiedliche Nationen vertreten. Mein Leadership-Team ist zu 30 Prozent englischsprachig, wir haben Austauschstudierende da und insgesamt einen Frauenanteil von über 50 Prozent – Diversity und Weltoffenheit machen uns aus.

Das klingt vielversprechend für Jugendliche und junge Erwachsene, die möglichst verschiedene Erfahrungen sammeln und unterschiedliche Perspektiven erleben möchten.

Ja, das ist die Intension und ich erinnere mich in dem Zusammenhang auch bewusst an meinen Karrierebeginn zurück. Vieles ist oft ganz anders als erwartet und einige Talente und Interessen warten darauf, erst noch entdeckt zu werden. Bei uns haben Auszubildende eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten sowie Fortbildungsangebote und arbeiten mit spannenden Marken und Produkten. Zudem bieten wir eine Ausbildung mit überdurchschnittlicher Bezahlung, Azubi-Ticket, Sodexo-Essensgutscheinen und Optionen auf ein Company-Bike-Leasing.

Und wie überzeugen Interessierte Sie davon, dass sie die richtigen Auszubildenden und vielleicht Mitarbeitenden für Sie sind? Wie werden sie diesem tollen Angebot und den damit verbundenen Anforderungen gerecht?

Wir suchen aufgeschlossene Persönlichkeiten mit guten Englischkenntnissen – das ist wegen unseren internationalen Aktivitäten ein Muss und es ist auch unsere Company-Language – die Spaß daran haben, pragmatisch und agil zu arbeiten. Überhaupt zeichnet uns Pragmatismus und Agilität neben Innovativität aus. Wir möchten deshalb, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne mit anpacken, mitwirken und mitgestalten und bieten dafür die nötigen flachen Hierarchien, New-Work-Modelle und Benefits. Umgekehrt spielen in diesem Zusammenhang digitale Skills, der Umgang mit Technologie, in allen Bereichen eine zentrale Rolle, von Social Media bis hin zu unseren Live-Online-Beratungen und -Trainings für unsere Kundinnen und Kunden zu Produkten, die sie bereits besitzen oder für die sie sich interessieren. Gerade im Bereich Digitales ist es für uns wertvoll, engagierte junge Menschen an Bord zu haben.

Was erwartet die Auszubildenden in Hinblick auf diese moderne Arbeitskultur?

Wir duzen uns, arbeiten auf Augenhöhe und nicht mehr in einzelnen, abgeschiedenen Büros – haben eine Open-Door-Policy – feste Bürotage, die wir gezielt für Meetings und Gruppenarbeitsprozesse nutzen sowie klare Homeoffice-Tage, an denen Aufgaben vorgesehen sind, bei denen man alleine arbeitet und möglichst ungestört sein möchte – aber das ist auch im Büro möglich, wenn das für Einzelne besser ist. Da sind wir flexibel. Der Fokus liegt auf den expliziten Bürotagen, die für das gemeinsame Arbeiten an Projekten und auch für Team-Building, das Kennenlernen und den persönlichen Austausch sowie Kontakt generell gedacht sind. Wir sind ein zukunftsorientiertes Unter­nehmen, das nie auslernt und wir haben durch die Pandemie auch nochmal viel mitgenommen und ausprobiert.

Beim Stichwort „Pandemie“ sprechen Sie natürlich eine nie da gewesene Herausforderung an, die insbesondere junge Erwachsene nachhaltig geprägt hat, vor allem in Bezug auf Bildung – und auch viel Verunsicherung mit sich bringt.

Absolut, völlig verständlich. Hier kann ich aber viele Ängste nehmen, wenn es um eine Ausbildung oder den Jobeinstieg bei uns geht. Wie erwähnt bilden wir für unseren eigenen Bedarf aus, was hohe Übernahmechancen verspricht, wenn uns die Kandidatinnen und Kandidaten überzeugen. Wir sind auch insgesamt sehr gut durch die Pandemie gekommen und haben in der Zeit sogar 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt – wir haben momentan ein Team aus mehr als 230 Personen am Standort Neu-Isenburg. Unsere Produkte waren durch die oft nahezu komplette Verlagerung des Lebens in das eigene Zuhause extrem gefragt – den Cappuccino auf Knopfdruck wollten viele nicht nur im Büro, sondern auch im Homeoffice haben. Ansonsten sorgen wir selbstverständlich auch mit vielen Produkten, die wir in der Innovations-Pipeline haben,
Standort der De'Longhi Deutschland GmbH in Neu-Isenburg, Quelle: De'Longhi Deutschlandkontinuierlich für viel Potenzial in der Planung und der Markteinführung und blicken, auch dank unserer anhaltenden Erfolge, stolz und optimistisch in die Zukunft. Außerdem vertreten wir hier auch eine nachhaltige Herangehensweise und priorisieren die Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit unserer Produkte. Hierfür haben wir auch ein eigenes Repaircenter in Deutschland, direkt um die Ecke von unserem Standort und leisten damit unseren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Also ist Nachhaltigkeit ein entscheidendes Merkmal Ihres Unter­nehmens?

Ja, wir investieren bis zu zwei Prozent unseres Umsatzes in Entwicklung und Forschung für nachhaltige Herstellung und Produkte. Die Thematik beschäftigt uns bis hin zu unserem Gebäude in Neu-Isenburg: nachhaltige Beleuchtung, papierloses Büro, Wasserspender und Vieles mehr. Hierfür haben wir sogar eine eigene Arbeitsgruppe, die „Future Makers“.

Spannend! Wenn Ausbildungsinteressierte sich den Start in ihre Zukunft bei der De'Longhi Deutschland GmbH vorstellen können, wen sprechen sie da am besten an?

Für die Ausbildung ist bei uns Isabel Ackermann, HR Specialist Human Resources and IT Department, zuständig – sie steht Interessierten gerne für Fragen und Hinweise zur Verfügung.

Redaktion und Text: Talisa Dean

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Offenbach und Osthessen