Was die Metall- und Elektro-Industrie von Start-Ups lernen kann

Der erfolgreiche Start-Up-Gründer Sven Herchenhein hat auf Einladung von HESSENMETALL Mittelhessen erklärt, was mittelständische Unternehmen von der digitalen Entwicklerszene lernen können.

Herchenhein stellte im Rahmen eines Workshops innovative Methoden und Ansätze vor, die es den Start-Ups ermöglichen, bestehende Märkte in atemberaubender Geschwindigkeit zu erobern und einen rasanten Umbruch einzuleiten. Die Teilnehmer erhielten einen Eindruck davon, welche Chancen es durch die onlineaffine Gründerszene für die Industrie gibt. Die Start-Ups können nämlich auch jenseits des Internets eine Vorreiterrolle und Vorbildfunktion haben.
 
„Wichtig ist es, die Innovationen frühzeitig zu erkennen und dem Kunden den Mehrwert klar zu machen. Prüfen Sie, ob Ihre Idee markttauglich und relevant ist. Durch das Sammeln von Daten kann die Idee getestet, Schritt für Schritt erweitert und somit ständig verbessert werden. Im Vordergrund sollte dabei immer stehen, was aus der Sicht des Nutzers überzeugend ist. Dann heißt es agil zu sein, um auf die sich schnell wandelnden Anforderungen reagieren zu können“, so Herchenhein.

„Die Ideen- und Arbeitsweisen aus der Welt der Start-Ups sind für die Metall- und Elektro-Industrie sehr interessant. Sie können neue Impulse für die Unternehmen liefern und dazu beitragen, dass die Produkte stetig weiterentwickelt werden. Insbesondere der Bereich der Künstlichen Intelligenz birgt enormes Potenzial für die Betriebe“, meinte Sascha Drechsel, Geschäftsführer von HESSENMETALL Mittelhessen.

Sven Herchenhein hat bereits mehrere Unternehmen gegründet und erfolgreich aufgebaut. Aktuell entwickelt er als Vorstand der „efec AG“ mit seinem Team in Wetzlar neue digitale Produkte, beispielsweise B2B-Lösungen.

null

Zurück zur Übersicht