Rainer Welzel ist neuer Vorsitzender von HESSENMETALL Rhein-Main-Taunus

Arbeitgeberverband verabschiedet Dr. Thomas Brunn

Die Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL hat Rainer Welzel (Siemens AG, Frankfurt) auf ihrer Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Die Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL hat Rainer Welzel (Siemens AG, Frankfurt) auf ihrer Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt. Welzel ist bereits seit 2015 Mitglied im Vorstand der Bezirksgruppe und war ab 2016 der zweite stellvertretende Vorsitzende. Er folgt auf Dr. Thomas Brunn, der seit 2014 den Vorstandsvorsitz innehatte und dem Gremium insgesamt für zehn Jahre angehörte. Außerdem war Brunn seit 2012 Vorsitzender des Tarifpolitischen Ausschusses, Verhandlungsführer von HESSENMETALL und stellvertretender Vorsitzender des Verbandes.

In der Mitgliederversammlung stand die Corona-Pandemie im Mittelpunkt, die auf nahezu jeden Betrieb der Metall- und Elektroindustrie in der Region Rhein-Main-Taunus gravierende Auswirkungen hat. Der scheidende Vorsitzende Brunn sprach über die Lage in den Unter­nehmen: „Viele Firmen sind von Auftragseinbrüchen, sinkenden Umsätzen und Produktionsrückgängen betroffen. Zahlreiche Betriebe befinden sich seit dem Frühjahr in der Kurzarbeit und diese Maßnahme wird unsere Branche auch in den kommenden Monaten weiter begleiten. Wir sollten nichtsdestotrotz optimistisch in die Zukunft schauen und die M+E-Industrie bestmöglich für die Zeit nach Corona aufstellen.“

Die Pandemie habe die digitale Transformation in den Unter­nehmen beschleunigt, ergänzte der neu gewählte Vorsitzende Welzel. „Es gab durch die Corona-Krise einen regelrechten Digitalisierungsschub. Die Metall- und Elektroindustrie setzt sich jetzt noch stärker als ohnehin schon mit Zukunftstechnologien auseinander, denn vernetzte Produktionsprozesse und smarte Fabriken machen die Branche weniger anfällig für zukünftige Krisen“, so Welzel.

 „Nur mit Investitionen in neue Technologien und Innovationsfreude kann die M+E-Industrie an Rhein, Main und im Taunus sowohl die Corona-Krise als auch den laufenden Strukturwandel bewältigen. Die Politik muss deshalb alles dafür tun, damit die Metall- und Elektrounternehmen entlastet werden und in ihre Zukunft investieren können. Eine Deckelung der Unter­nehmenssteuer bei 25 Prozent würde den Betrieben helfen und den hiesigen Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb stärken“, sagte Friedrich Avenarius, der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus.

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Rhein-Main-Taunus