HESSEN­METALL Darmstadt und Südhessen wählt Vorstand für zwei Jahre

Ines Weyand: „Trotz aller Unsicherheiten sollte unser unternehmerisches Handeln nicht von Pessimismus geleitet sein.“ // „Politik muss Rahmenbedingungen für Unter­nehmen verbessern“

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 01. Juni 2022 wählte die Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSEN­METALL Ines Weyand (Instron GmbH, Darmstadt) für weitere zwei Jahre zur Vorsitzenden des Vorstandes. Auch ihre beiden Stellvertreter Gottlieb Hupfer (ALMAWATECH GmbH, Babenhausen) und Achim Kopp (KOPP Schleiftechnik GmbH, Lindenfels) wurden im Amt bestätigt.

Darmstadt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 01. Juni 2022 wählte die Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSEN­METALL Ines Weyand (Instron GmbH, Darmstadt) für weitere zwei Jahre zur Vorsitzenden des Vorstandes. Auch ihre beiden Stellvertreter Gottlieb Hupfer (ALMAWATECH GmbH, Babenhausen) und Achim Kopp (KOPP Schleiftechnik GmbH, Lindenfels) wurden im Amt bestätigt.

Die Wiederwahl findet zu einer Zeit statt, in der zahlreiche Herausforderungen für die Unter­nehmen der Metall- und Elektro-Industrie zu bewältigen sind. „Gerade scheinen sich die globalen Krisen wechselseitig abzulösen oder zu verstärken“, stellte Ines Weyand fest. „Zwei Jahre Corona-Pandemie, Lieferengpässe, Rohstoffknappheit und hohe Energiekosten machen unseren Unter­nehmen vielfältig zu schaffen. Zudem macht uns der schreckliche Angriffskrieg gegen die Ukraine fassungslos. Jenseits des unermesslichen menschlichen Leids lassen sich die Auswirkungen auf unsere Wirtschaft noch nicht genau beziffern. Die Unsicherheit in den Unter­nehmen hat zugenommen.“

An die Politik appellierte sie, die Rahmenbedingungen für Unter­nehmen so zu verbessern, dass die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschafts­standortes erhalten bleibt und gestärkt wird: „Dazu gehören unter anderem bessere Voraussetzungen dafür, dass kritische Teile wieder verstärkt in Deutschland und Europa hergestellt werden. Die einseitige Abhängigkeit von einzelnen Staaten bei Energie- und Rohstofflieferungen muss aufgelöst werden. Ein zügiger Ausbau der erneuerbaren Energien, der Stromnetze, der Wasserstoff-Pipelines, der Gasspeicher und der LNG-Terminals muss schnell vorangetrieben werden.“

„Trotz aller Unsicherheiten“, so Ines Weyand weiter „sollte unser unternehmerisches Handeln nicht von Pessimismus geleitet sein. Die Region Südhessen verfügt über einen starken Wirtschafts­standort. Die Unter­nehmen und ihre Beschäftigen sind innovativ und erwirtschaften ein überdurchschnittlich hohes Lebensqualitätsniveau. Mit ihrem vielfältigen Industrie- und Dienstleistungsmix ist Südhessen ein bedeutender Faktor für die hessische Wirtschaft.“

Wie es Unter­nehmen gelingen kann, sich zukunftsfähig aufzustellen stellte Dr. Jens-Uwe Meyer, Vorstandsvorsitzender der Innolytics AG aus Leipzig, in seinem Vortrag „RESET – Wie sich Unter­nehmen und Organisationen neu erfinden“ dar: „Der Wandel für Unter­nehmen wird sich in den nächsten Jahren drastisch beschleunigen, denn es treffen drei Trends aufeinander: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel. Somit wird die Fähigkeit, sich neu zu erfinden künftig zu den Kernkompetenzen gehören. Innovationsfähigkeit wird das beherrschende Thema für Unter­nehmen sein. Es wird die Einstellung erforderlich sein, bestehendes nicht nur zu erhalten, sondern auch zum Teil neu zu erfinden.“

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Die weiteren für zwei Jahre gewählten Vorstandsmitglieder sind:

-    Jens Fischer, JF Group GmbH, Reichelsheim
-    Stefan Kuhn, HÖRMANN Automotive Gustavsburg GmbH, Ginsheim-Gustavsburg
-    Roman Tabor, IXYS Semiconductor GmbH, Lampertheim
-    Ralph Wangemann, Opel Automobile GmbH, Rüsselsheim
 

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