Emerson Process Management

Erste Hessin wird Fachkraft für Metalltechnik durch IHK-Externen-Prüfung

Das Mitgliedsunternehmen hat die talentierte Quereinsteigerin in der Nachqualifizierung begleitet. HESSEN­METALL Offenbach und Osthessen vermittelte ihre Fortbildungskooperation zwischen Emerson, „Pro Abschluss” und der Gesellschaft für Wirtschaftskunde.




Hasselroth. Eine Mitarbeiterin bei Emerson Process Management GmbH & Co. OHG ist die bisher erste und einzige Frau, die im Rahmen der hessischen Initiative „Pro Abschluss“ eine Weiterbildung zur Fachkraft für Metalltechnik abgeschlossen hat. Helena Schmidt war bei Emerson ursprünglich als Quereinsteigerin gestartet, „doch bereits nach kurzer Zeit der Beschäftigung in unserem Unter­nehmen stach ihr besonderes Interesse und Engagement heraus“, berichtete Geschäftsführer Dr. Ralf Noetzel. Deshalb habe man in der Firma nie auch nur den kleinsten Zweifel daran gehabt, dass sie eine Weiterqualifizierung meistern werde.

Für die Umsetzung hatte sich die Personalabteilung von Emerson Process Management bei HESSEN­METALL Offenbach und Osthessen, ihrem Verband der Arbeitgeber der Metall- und Elektro-Industrie, über entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten für Helena Schmidt informiert. HESSEN­METALL vermittelte zum Austausch und zur Beratung an das regionale Bildungswerk der Wirtschaft (GfW). Es folgte eine Analyse ihres Arbeitsplatzes sowie Aufgabenfeldes bei Emerson und daraufhin entschied sich Schmidt, in Abstimmung mit der Unter­nehmensleitung, für die anspruchsvollste Variante der Nachqualifizierung – die Vorbereitung auf den externen Berufsabschluss der IHK zur Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Montagetechnik. In diesem Rahmen entstand eine passgenaue Weiterbildungsmaßnahme für sie, die zusätzlich von den Fördermöglichkeiten der „Pro Abschluss“ unterstützt wurde.

Stets motiviert und positiv

Schmidt absolvierte die Fachtheorie- und -praxis im Zeitraum von August 2019 bis Januar 2020 nebenberuflich und blieb währenddessen in Vollzeit für Emerson tätig. „Ein großes Dankeschön gilt den Lehrkräften der GfW, die mich sowohl in der Theorie als auch in den Werkstätten bei der praktischen Prüfungsvorbereitung hervorragend unterstützt haben. Und mein Dank gilt auch unserem Werkstattleiter Michael Conte, der mir zusätzliche Übungsstunden in unserer Werkstatt ermöglicht hat, ohne die ein Bestehen der Abschlussprüfung nur schwer möglich gewesen wäre, sowie meinem Vorgesetzten, Winfried Steinberg, der sich von Beginn an stark für mich eingesetzt hat“, sagte Helena Schmidt.

Dieses Lob konnten ihre Dozenten nur zurückgeben und betonten ihre motivierte und wissbegierige Herangehensweise bis zur Abschlussprüfung: „Selbst beim anstrengenden, manuellen Zerspanen, also Feilen, in der Metallwerkstatt der GfW blieb Frau Schmidt stets motiviert und positiv“, so GfW-Geschäftsführer Reinhold Maisch. Helena Schmidt und ihre Kolleginnen und Kollegen stellen am Standort Hasselroth von Emerson Geräte für die industrielle Gas-Analyse her.

Die Emerson Process Management GmbH & Co. OHG produziert und vertreibt Geräte und Systeme für die industrielle Automatisierungstechnik. In Deutschland ist sie an den Standorten Hasselroth, Langenfeld (Rheinland) und Wessling (Bayern) vertreten. Sie ist die deutsche Tochter eines international tätigen amerikanischen Unter­nehmens.

Text und Redaktion:
Talisa Dean
Leiterin Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung
HESSEN­METALL Bezirksgruppe Offenbach und Osthessen

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Talisa Dean, M.A.

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