Dr. Dirk Hohn wird aus dem Kreis der Verbände verabschiedet

Geschäftsführer war 19 Jahre lang Stimme der Unternehmen

Wetzlar. Die heimischen Metallarbeitgeber haben im Rahmen des 6. Mittelhessischen Unternehmerforums ihren langjährigen Geschäftsführer Dr. Dirk Hohn verabschiedet.

Das neu eröffnete Ernst-Leitz-Hotel bot den perfekten Rahmen für einen Abend, der thematisch unter der Titel „Sozialethik 4.0 - Benötigt eine digitalisierte Arbeitswelt neue moralische Leitlinien?“ stand. Hierzu hatte der Verband den Leiter der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach Prof. Dr. Peter Schallenberg eingeladen, um mit einem ausgewiesenen Fachmann über die aktuellen ethischen Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt zu diskutieren.

Im zweiten Teil des Abends übernahmen dann Oliver Barta, Vorsitzender der Bezirksgruppe Mittelhessen und HESSENMETALL-Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert die offizielle Verabschiedung von Dr. Dirk Hohn.  Der in Mönchengladbach geborene Rechtsanwalt übernahm vor gut 19 Jahren die Geschäftsführung von HESSENMETALL Mittelhessen wie auch die des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes und der Geschäftsstelle der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände in Wetzlar von seinem Vorgänger Dr. Erich Rühl. Bereits nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Saarbrücken und Passau engagierte sich Hohn als Trainee bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und als Geschäftsführer des ostthüringischen Metallarbeitgeberverbandes mit Sitz in Gera für die Belange der Wirtschaft. Hier in der Region betreute er mit seinem 12-köpfigen Team im Wetzlarer Haus der Wirtschaft Mittelhessen knapp 160 Mitglieds-unternehmen mit über 31.000 Mitarbeitern.

Vorsitzender Oliver Barta stellte bei der Würdigung Hohns besonders dessen großen Einsatz für die v.l.: Fritz Georg Rincker, Dr. Dirk Hohn, Oliver BartaBelange der Mitgliedsunternehmen und die Fortentwicklung der Sozialpartnerschaft mit den Gewerkschaften in den Fokus: „Gerade hier in Mittelhessen hat die IG Metall traditionell einen große Einfluss. Aus diesem Grund war es Dr. Hohn immer ein wichtiges Anliegen, für unsere Mitgliedsunternehmen und deren Belange besonders auch gegenüber Politik und Öffentlichkeit einzustehen. Unseren besonderen Dank möchten wir ihm daher für 19 Jahre als Stimme der mittelhessischen Metallarbeitgeber sowie für sein Engagement und seinen motivierten Einsatz für die Mitglieder unserer regionalen Verbände aussprechen. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute und freuen uns zudem, dass er uns in Zukunft noch beratend im Bereich der sozialpolitischen Gremienarbeit zu Seite stehen wird.“

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