Elektronische AU-Bescheinigung: für Arbeitgeber ab 01.07.2022 verpflichtend

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) wird sukzessive von der Papierform auf elektronische Meldungen umgestellt. Ab dem 01.07.2022 ist der elektronische Abruf für Arbeitgeber bei den Krankenkassen verpflichtend. Erst dann müssen Arbeitnehmer dem Arbeitgeber keine papierene AU-Bescheinigung mehr vorlegen. Schon vor der verpflichtenden Umsetzung startet ab dem 01.01.2022 ein Pilotverfahren, mit dem Arbeitgeber die AU-Daten auf digitalem Weg bei den Krankenkassen abrufen können.


Seit dem 01.10.2021 übermitteln Ärzte und Zahnärzte die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen elektronisch an die Krankenkassen. Da jedoch nicht alle Praxen und Einrichtungen rechtzeitig die technischen Voraussetzungen zur Übermittlung schaffen konnten, wurde ein Übergangszeitraum bis zum 31.12.2021 gewährt.

Privat Krankenversicherte nehmen nicht am eAU-Verfahren Teil. Vom Verfahren ausgeschlossen sind auch Krankschreibungen von Privatärzten und Fälle von Erkrankungen im Ausland.

Weitergehende Informationen können Sie dem als Anlage    (im Serviceportal) beigefügten Frage-Antwort-Katalog der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) entnehmen.