Betriebspraktika, Werkstatttage (BOP) und Berufsorientierungsmaßnahmen an allgemein bildenden Schulen

Das Hessische Kultusministerium informiert vor dem Hintergrund der aktuellen Situation über die Durchführung von Betriebspraktika, Werkstatttagen (BOP) und sonstigen Berufsorientierungsmaßnahmen an allgemein bildenden Schulen im Schuljahr 2020/21.

Grundsätzlich sollen die schulischen Betriebspraktika nach den Herbstferien wieder durchgeführt werden. Da jedoch aufgrund der Umstände der Corona-Virus-Pandemie nicht gewährleistet werden kann, dass im Schuljahr 2020/21 überhaupt Betriebspraktika durchgeführt werden können, wird die Möglichkeit eingeräumt, dass Schüler und Schülerinnen bei Ausfall des Betriebsprakitkums an gleichwertigen Alternativangeboten teilnehmen.

Beispiele solcher Alternativangebote, die Maßnahmen entsprechend den §§ 10 ff. der Verordnung für Berufliche Orientierung in Schulen (VOBO) umfassen, sind:

Unterricht zur Beruflichen Orientierung, (virtuelle) Berufsbildungsmessen, Besuche von handwerklichen Bildungszentren, Betriebsbesichtigungen, Einladungen von Unternehmerinnen/Unternehmern in die Schule, (virtuelle) Betriebserkundungen, Werkangebote, virtuelle Betriebspraktika, virtueller Austausch mit Unter­nehmen, Einladung von Ausbildungsbotschaftern, (digitale) Bewerbungstrainings, Tage der Ausbildung, berufsbezogene Projektarbeit, Kompetenzfeststellungsverfahren, Arbeit mit dem Berufswahlpass, Schülerfirmen, Werkstatttage etc.

Weitere Informationen wie z. B. die Ersatzleistung für den Praktikumsbericht finden Sie im Schreiben des Hessischen Kultusministeriums an die allgemein bildenden Schulen mit Sekundarstufe I und/oder Sekundarstufe II >> hier im Service-Portal.

Für die Beruflichen Schulen befindet sich ein ähnlicher Erlass durch das entsprechende Fachreferat in Vorbereitung.