Rückblick: Online-Seminar „Ausbildungsprämie und Co.“

Im Zuge der Corona-Pandemie haben der Bund und das Land Hessen mehrere Programme neu aufgesetzt und angepasst, mit denen Ausbildungen in Betrieben gefördert werden – häufig über finanzielle Zuschüsse zur Vergütung. Beim Online-Seminar von Hessenmetall am 19. Mai 2021 erhielten die über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in verschiedene Optionen der Förderung seitens des Bundes und des Landes.  

Als Gastreferentin zeigte Petra Kern, Fachbereichsleiterin des Bereichs Arbeitsmarkt und Netzwerke in der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit auf, welche Förderoptionen seitens der Arbeitsagenturen bestehen. Sie gab Einblicke in die sogenannten Ausbildungsbegleitenden Hilfen und in das Programm der Bundesregierung „Ausbildungsplätze sicher“, für dessen Umsetzung die Agenturen die ersten Adressaten sind.

Hilke Smit-Schädla, Referatsleiterin im hessischen Wirtschaftsministerium, stellte die Förderprogramme vor, die das Land anbietet, um Ausbildungsunternehmen bei der Durchführung von Ausbildungen zu unterstützen. Ein Beispiel hierfür: Übernimmt ein Unter­nehmen einen Absolventen oder eine Absolventin der Hauptschule in eine Ausbildung, kann das Land die Ausbildungsvergütung finanziell bezuschussen. Auch im Bereich der Verbundausbildung hat das Land im Kontext der Pandemie eine eigene Förderung entwickelt.

Auch der Bund fördert Verbundausbildungen mit einem gesonderten Programm. Die Eckpunkte hierzu stellte Sebastian Kühnel, Geschäftsführer bei Hessenmetall, vor und skizzierte die entsprechenden Voraussetzungen.

Die Präsentation der Veranstaltung finden Sie >>hier im Service-Portal.