Programm "Ausbildungsplätze sichern"

Antragsfrist bis 15. Mai 2022 verlängert!

Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ werden Ausbildungsbetriebe unterstützt, die ihr Ausbildungsplatzangebot auch während der Pandemie aufrechterhalten. Betriebe mit bis zu 499 Mitarbeitern, die in erheblichem Maße von der Corona-Krise betroffen sind können z. B. Ausbildungsprämien erhalten.

Das Bundesprogramm ist zum 1. August 2020 gestartet und im Dezember 2020 sowie im März 2021 weiterentwickelt worden. Das Programm lief zum 31. Dezember 2021 aus, für die "Ausbildungsprämie (plus)" wurde die Antragsfrist nun jedoch über die eigentliche Laufzeit hinaus verlängert: Anträge können daher weiterhin und bis 15. Mai 2022 gestellt werden. Eine entsprechende Änderungsbekanntmachung, die sie  hier abrufen können, ist zum 1. Januar 2022 in Kraft getreten. 

Ausbildungsprämie (plus)

Wesentliche Rahmenbedingungen:

  • Kriterium der Corona-Betroffenheit analog Kriterien der Überbrückungshilfen-III (mind. 1 Monat Kurzarbeit seit Januar 2020 und vor Ausbildungsbeginn, alternativ Umsatzsatzrückgang seit April 2020 um durchschnittlich mindestens 50 % in zwei oder 30 % in fünf zusammenhängenden, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monaten gegenüber dem entsprechenden Monat im Jahr 2019).
  • Ausbildungsprämie von 4.000 € bei gleichbleibenden Ausbildungszahlen der letzten drei Jahr bzw. 6.000 € Ausbildungsprämie (plus), sofern über dem Durchschnitt der letzten drei Jahre ausgebildet wird.
  • Zuschuss auch zur Ausbildervergütung i. H. v. 50%, wenn dieser ebenso wie der/die Auszubildende/n von der Kurzarbeit ausgenommen wird.
  • Betriebsgrößenbeschränkung: 499 Beschäftigte.
  • Sonderzuschuss i. H. v. 1.000 € für ausbildende Kleinstunternehmen mit bis zu vier Beschäftigen, die trotz pandemiebedingter Schließung die Ausbildung für mind. 30 Tage fortgesetzt haben.

Dazu, ab wann bzw. für welche Zeiträume die geänderten Fördertatbestände beantragt werden können gibt die Änderungsbekanntmachung wie folgt Auskunft:

  • Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie (plus) für Ausbildungsverhältnisse, die ab dem 1. Juni 2021 und bis spätestens 15. Februar 2022 beginnen.

Antragsformulare und Informationen zu dieser Fördermöglichkeit finden Sie bei der hierfür zuständigen Agentur für Arbeit.

Gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) setzen wir uns dafür ein, dass die Förderung auch für Ausbildungsverhältnisse vorgesehen wird, die nach dem 15. Februar beginnen und dass auch die Ausbildungsförderung durch Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit weitergeführt wird..

Kontakt
Jonas Fidler

Jonas Fidler
Referent Bildung