Themen

Wir setzen Impulse für Hessens größte Industrie durch spannende Zukunftsthemen. Diese vertiefen wir in Studien. Diskutieren sie in Foren mit den Mitgliedern. Verdichten sie über Umfragen  zu einer Meinung oder Position. Um dann die Politik für die geeigneten Rahmenbedingungen ins Boot zu holen. Oder einen Beratungsansatz aufzusetzen.

Das Spektrum dieser Themen umfasst :

  • Arbeit 4.0
    Für die 4. Industrielle Revolution, müssen wir Deutschen wieder revolutionär werden!  Dann gewinnt der Standort Deutschland. Dann gewinnt das „Made in Germany“.  Mit dem Zukunftskongress von IG Metall und HESSENMETALL im Herbst 2016 haben wir den Schwenk zur Arbeit 4.0 vollzogen. Also danach gefagt, wie sich Arbeit, Arbeitsbeziehungen, Tätigkeiten, Kompetenzen, Mentalitäten verändern. Dies aus der Perspektive der Unternehmer und der Arbeitnehmer. Auf vier Fallbeispielen bezogen, die Teil dieser Revolution sind: Jedes für sich mit einmaligen Problemlösungen, die aber weltweit Schule machen werden.


  • Arbeitszeit
    Für die bevorstehende Arbeitszeitdiskussion haben wir – Gesamtmetall und die sie tragenden Arbeitgeberverbände, also auch HESSENMETALL, bundesweit sowohl unsere Mitgliedsunternehmen als auch deren Beschäftigte nach ihren Präferenzen zum Thema Arbeitszeit befragt. Die Ergebnisse der Umfrage auch bei hessischen M+E Unternehmen finden Sie unter dem Thema Arbeitszeit.

  • Attraktive Arbeitgebermarke
    Eine Arbeitgebermarke lässt sich nicht von oben herab verordnen. Sie muss mit den Mitarbeiter entwickelt und gepflegt werden, authentisch sein und aus dem genetischen Code der Marke selbst kommen. Basismerkmale wie gutes Arbeitsklima und ansprechende Gehälter werden als selbstverständlich vorausgesetzt. Punkten kann man auf der Leistungsebene mit guter Weiterbildung und Karrieremöglichkeiten, flexiblen Arbeitszeitmodellen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Begeisterung löst man bei Bewerbern aus mit Angeboten, die keiner erwartet, z.B. mit Home Office und flachen Hierarchien. Employer Branding heißt auch, die Versprechen zu halten. Denn oft kommt ein neuer Mitarbeiter wegen der tollen Arbeitgebermarke und geht wegen schlechter Vorgesetzter.

  • Bröckelnder Standort
    Der Standort Deutschland bröckelt: Die Wettbewerber werden immer besser, bleiben dabei aber günstiger. Wenn es um den Ausbau von Produktionskapazitäten geht, fällt die Investitionsentscheidung oft zugunsten bestehender ausländischer Standorte aus. Dazu haben die wirtschaftsfeindlichen politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre beitragen, aber auch die tarifpolitisch bedingten Kostensteigerungen: Ein Anstieg der Lohnkosten in der Metall- und Elektro-Industrie um fast 20 Prozent in nur 7 Jahren, bei einem Produktivitätszuwachs von nicht einmal zwei Prozent, geht an keinem Standort der Welt spurlos vorbei. Unsere Serie  zeigt in Analysen von A wie Arbeitskosten bis W wie Wertschöpfung, woran es hapert und worin wir besser werden müssen.

  • Corporate Learning
    Der größte Teil unseres neuen Wissens entsteht nicht in formalen Lenrangeboten, sondern im Arbeitsalltag. Alle Themen rund um das Lernen behandeln wir in den regelmäßigen Treffen der Cororate  Learning Community. Sie spricht über neue Lernformen und praktiziert sie zugleich. Einmal im Jahr laden wir zum Corporate Learning Camp in die University of Applied Scieneces in Frankfurt, einem BarCamp für professionellen Austausch und Entwicklung neuer Netzwerke.

  • Industrie 4.0
    Über die Mitgliedschaft in der  Initiative Industrieplatz Hessen, die von 2006 bis 2016 unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers und des VhU-Präsidenten vor allem an der Industrieakzeptanz im Dienstleistungsland Hessen arbeitete, haben wir früh Studien auf den Weg gebracht und begleitet: 2011 zu "Gemeinsam. Mehr.Wert - Innovationen im Mittelstand", 2012 zu "Smart Industry- Intelligente Industrie. Eine neue Betrachtungsweise der Industrie". Und im Februar 2015 ein Leitbild für den Industriestandort Hessen unter dem Titel "Hessen in die TOP 5 der innovativsten Industriestandorte Hessen bringen" vorgelegt.

  • Selbstfahrendes Auto
    Die ‚Smartphonisierung‘ des Lebens erreicht das Auto. Dies wird unser Leben einfacher und komfortabler machen, aber uns auch vor ganz neue Herausforderungen bei Qualität und Sicherheit von Produkt und Daten stellen. Wenn das Auto eine offene Schnittstelle für alle Betriebssysteme wird, kann auch unser mobiles Leben einfacher, komfortabler und kommunikativer werden. Wir brauchten den stetigen Fortschritt der kleinen Optimierungsschritte, aber auch Quantensprünge, die uns mit einem Schlag gewaltig nach vorne brächten. Erst der kluge Mix lässt uns im Wettbewerb vorne mitspielen.

  • Smart Cities
    Smart Cities brauchen Smart Industries. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Industrie und Städten bietet Riesenchancen und wird weltweit als 350-Billionen-US-$-Markt in den nächsten 30 Jahren eingeschätzt. Die Städte von morgen brauchen heute schon eine intelligente Industrie, die ihnen hilft, ihre Infrastruktur für den Riesenansturm der Menschen viel schneller zukunftsfest zu machen. Das heutige Erneuerungstempo städtischer Infrastruktur liegt bei einem Prozent. Wenn in den nächsten 30 Jahren aber weltweit 5 Milliarden Menschen in Städten leben, können wir uns nicht 100 Jahre mit der Erneuerung Zeit lassen: Wir brauchen ein viel höheres Tempo und viel mehr vernetzte Intelligenz

  • Zukunft der produktiven Arbeit
    Um die Herausforderungen einer Produktion der Zukunft zu bestehen, benötigen unsere Unternehmen neben den klassischen Kompetenzen auch immer mehr Optimierer, mehr Teamplayer, mehr emotional Intelligente und mehr Neugierige mit Eigeninitiative. Und am liebsten eine bunte Mischung davon – am liebsten schon in einer Person, jedenfalls aber in den Teams.