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Kaiserslautern. Die Verhandlungen für die 400.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland (M+E Mitte) sind heute erfolgreich zu Ende gegangen. Die Tarifgemeinschaft M+E-Mitte hat sich mit der IG Metall auf eine Entgelterhöhung in zwei Schritten geeinigt: Zum 1. Juli 2013 werden die Tabellenentgelte und die Ausbildungsvergütungen um 3,4 Prozent erhöht, zum 1. Mai 2014 um weitere 2,2 Prozent.
Frankfurt am Main. Auf der Mitgliederversammlung von HESSENMETALL übergab der langjährige Vorstandsvorsitzende Prof. Dieter Weidemann den Vorsitz an den Familienunternehmer Wolf Matthias Mang. Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL repräsentiert 534 Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie mit 122.000 Beschäftigten.
Frankfurt am Main. "Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Industrie und Städten bietet Riesenchancen und wird weltweit als 350-Billionen-US-$-Markt in den nächsten 30 Jahren eingeschätzt. Die Städte von morgen brauchen heute schon eine intelligente Industrie, die ihnen hilft, ihre Infrastruktur für den Riesenansturm der Menschen viel schneller zukunftsfest zu machen. Das heutige Erneuerungstempo städtischer Infrastruktur liegt bei einem Prozent. Wenn in den nächsten 30 Jahren aber weltweit 5 Milliarden Menschen in Städten leben, können wir uns nicht 100 Jahre mit der Erneuerung Zeit lassen: Wir brauchen ein viel höheres Tempo und viel mehr vernetzte Intelligenz", sagte Wolf M. Mang, der neue Vorstandsvorsitzende des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL, zur Eröffnung des Hessenforums 2013 vor 200 Gästen im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens.
Die Tarifrunde für die bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektro-Industrie steuert auf eine Entscheidung spätestens an diesem Mittwoch zu. Sollte es bei den heute beginnenden Verhandlungen in Böblingen zu keinem Ergebnis kommen, werden Arbeitgeber und Gewerkschaft von morgen Abend an in Bayern weiterverhandeln. Beide Seiten würden sich darauf einstellen, eine Entscheidung in München zu suchen, hieß es sowohl beim Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (vbm) als auch bei der bayerischen IG Metall. Beide Parteien gehen davon aus, dass die Gespräche bis Mittwoch andauern.
Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger im Interview mit BILD: " Bei einem Abschluss für 12 Monate wären 3 Prozent in jedem Fall zu hoch. Bei einem Abschluss für 24 Monate wäre das der IG Metall wohl zu wenig"BILD: Die Gewerkschaft verlangt 5,5 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten bisher nur 2,3 Prozent. Warum sind Sie so knauserig?

Wetzlar. Gießen. Herborn. Auch in dieser Woche werden die heimischen Metall- und Elektrounternehmen durch Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen stark belastet. Dr. Dirk Hohn, Geschäftsführer von HESSENMETALL Mittelhessen zieht Bilanz: „Wenn ich mir die lange Liste der bestreikten Betriebe in Mittelhessen und den unnötigen Produktionsausfall ansehe, bin ich enttäuscht. Wieder ist es der Gewerkschaft nicht gelungen aus den alten Mustern auszubrechen. Mit einem fairen Angebot und der darin enthaltenen Reallohnsteigerung von Arbeitgeberseite ist die Grundlage für einen schnellen Verhandlungserfolg eigentlich gelegt.
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